Blutdurst und Drogenrausch: Eine schockierende Entdeckung zeigt, wie Kokain unsere Haie verändert

Blutdurst und Drogenrausch: Eine schockierende Entdeckung zeigt, wie Kokain unsere Haie verändert


Seit Jahrzehnten werden an den Stränden Floridas riesige Drogen-Bündel angespült - ein direktes Ergebnis der kriminellen Aktivitäten von Drogenschmugglern, die ihre illegalen Waren im Meer versenken, um die Polizei zu umgehen.

Blutdurst und Drogenrausch: Eine schockierende Entdeckung zeigt, wie Kokain unsere Haie verändert

Aber eine neue Untersuchung hat eine noch beunruhigendere Frage aufgeworfen: Sind die Haie, die diese Gewässer bewohnen, selbst Konsumenten dieser Drogen?

Der renommierte Meeresbiologe Tom Hird stellte diese alarmierende Frage nach der Beobachtung merkwürdigen Verhaltens bei Haien in der Nähe von Floridas Küsten. Die Verhaltensänderungen der Haie waren so auffällig, dass Hird sich fragte, ob sie auf den Konsum der versenkten Drogen zurückzuführen sein könnten.

In einer Reihe von Experimenten, die im Rahmen der "Shark Week" des Senders "Discovery" ausgestrahlt wurden, ging Hird dieser Frage nach. Was er fand, war schockierend. Einige Haie zeigten Verhaltensweisen, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuteten. Ein Sandbankhai schien beispielsweise etwas Nicht-Vorhandenes anzustarren und schwamm in engen Kreisen. Ein Hammerhai, der normalerweise scheu gegenüber Menschen ist, schwamm direkt auf Hird und seine Forscherkollegin Tracy Fanara zu.

Diese Verhaltensänderungen könnten laut Hird durch eine Verletzung oder "vielleicht ein chemisches Ungleichgewicht" verursacht worden sein - ein Ungleichgewicht, das durch den Konsum von Kokain hervorgerufen wurde.

Um diese Theorie zu testen, erstellte Hird und sein Team "Fake-Kokain", Bündel, die den echten Drogenpaketen der Schmuggler ähneln, aber mit Fischpulver gefüllt sind. Das Fischpulver soll bei den Haien einen Dopaminrausch auslösen, ähnlich dem Effekt von Kokain.

Die Ergebnisse waren verstörend. Die Haie wurden augenblicklich von den gefälschten Drogenpaketen angezogen und bissen sogar Stücke davon ab. Ein Hai schwamm sogar mit einem der Pakete davon, während sie kein Interesse an Schwanenattrappen zeigten.

Die Erkenntnisse legen nahe, dass die Haie die Drogenpakete mit etwas Positivem assoziieren, möglicherweise aufgrund des Dopaminrausches, den sie erleben, wenn sie die Drogen konsumieren. Obwohl diese Ergebnisse noch kein definitiver Beweis für den Drogenkonsum von Haien sind, stellen sie einen alarmierenden Ausgangspunkt für weitere Forschungen dar.

Diese Entdeckungen werfen besorgniserregende Fragen über die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die empfindlichen Ökosysteme unserer Ozeane auf. "Die tiefere Geschichte hier ist die Art und Weise, wie Chemikalien, Pharmazeutika und illegale Drogen in unsere Ozeane gelangen und welche Auswirkungen sie auf die empfindlichen Meeresökosysteme haben könnten", sagt Hird.

Die schockierenden Ergebnisse dieser Studie sind ein dringender Weckruf. Nicht nur für die Strafverfolgungsbehörden, die den Drogenschmuggel bekämpfen, sondern auch für uns alle, die wir uns um die Gesundheit unserer Ozeane und der faszinierenden Kreaturen kümmern, die sie bewohnen. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Rolle in der Zerstörung der marinen Ökosysteme ernst nehmen und handeln, bevor es zu spät ist.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 22 Juli 2023

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