Erste schwarze Präsidentin der Harvard-Universität: In die Negativ-Schlagzeilen geraten

Erste schwarze Präsidentin der Harvard-Universität: In die Negativ-Schlagzeilen geraten


Die Harvard-Hochschule (Cambridge) gilt in den USA bis heute als eine “Ivy League-Universität“ – als eine der weltweit angeblich besten Bildungseinrichtungen.

Erste schwarze Präsidentin der Harvard-Universität: In die Negativ-Schlagzeilen geraten

Von Wolfgang M. Schneider

Jetzt ist die Hochschule in die Negativ-Schlagzeilen dieser Welt gekommen – durch deren erste schwarze Präsidentin: durch Claudine Gay, deren Vorfahren aus Haiti kommen und die sich Politik-Wissenschaftlerin nennt.

 

Deutsche Medien melden sich kaum zu Wort

 

Gay hat einen kaum getarnten Antisemitismus betrieben und sich auch „wissenschaftlich“ sehr fragwürdig verhalten: Sie plagiierte oftmals. Deutsche Medien haben meist nicht oder nur wenig über den afro-amerikanischen Fall berichtet.

 

Die „Jüdische Allgemeine“ („JA“) bringt zum Beispiel nicht die volle Wahrheit ans Tageslicht. Die „JA“ druckte aber immerhin vor kurzem, dass Gay nunmehr mit Rücktrittsforderungen von über 70 Washingtoner Abgeordneten, vorwiegend Republikanern, konfrontiert wurde – „nach ihrer desaströsen Performance bei einer Kongressanhörung zum Thema Antisemitismus in Elite-Unis in Washington D.C.“ („JA“).

 

Rücktrittsforderungen werden lauter

 

Die „Bild-Zeitung“ benennt als deutsche Zeitung klar die beiden Hauptgründe für die im US-amerikanischen und britischen Ausland immer lauter werdenden Forderungen nach einem Rücktritt der prominenten Hochschulpräsidentin.

Claudine Gay (53) soll ihre „wissenschaftlichen“ Arbeiten in mehr als 40 Fällen schlicht abgeschrieben haben – ohne die Quellen zu benennen. Die angesehene Zeitung „Washington Post“ spricht von zahlreichen Plagiaten in vielen Absätzen.

Es könne nicht sein, so die nicht weniger renommierte „New York Times“, dass Studenten wegen eines Plagiats bisweilen von der Universität fliegen – „aber ausgerechnet die Uni-Präsidentin weitermachen darf wie bisher“.

Eine Antisemitin

Ursprünglich war Gay in Kritik geraten, weil sie den Terror der Hamas am 7. Oktober, dem zunächst mindestens 1.200 Juden zum Opfer fielen, nicht verurteilte – und antisemitische Ausschreitungen auf dem Campus der Harvard-Hochschule nach „Prüfung des Kontextes“ lediglich als „Mobbing“ oder als „Diskriminierung“ bewerten wollte.

Die Präsidentin galt schon vorher als prominente Antisemitin, die sich erheblich mehr Sorgen um die Araber im Nahen Osten macht als über den Staat Israel, den viele Palästinenser ausradieren wollen.

Obama versucht, Gay zu stützen

Claudine Gay klebt bisher eisern an ihrem Amt – und bekommt inzwischen Rückendeckung von dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama, der ebenfalls ein Schwarzer ist und von der Insel Hawaii kommt. Der Ex-Harvard-Student Obama setzte sich laut „Jewish Insider“ und den „Fox News“ höchstpersönlich für Claudine Gays Verbleib in ihrer Funktion ein, „um die Verwaltung der Universität aufrechtzuerhalten“. Ein zumindest ungewöhnliches Argument.

Ein Studienjahr an der renommierten US-amerikanischen Harvard-Hochschule (US-Bundesstaat Massachusetts) kostet immerhin 106.800 Dollar Studiengebühren. Eine Hochschule für die Oberschicht.

Ausgerechnet in den USA, wo angeblich der Weg „nach oben“ für alle offen steht – in den Vereinigten Staaten, wo scheinbar jeder Mensch den Marschallstab im Tornister trägt. 

 

Quellen u. a.

 

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/dutzende-kongressabgeordnete-fordern-claudine-gay-zum-ruecktritt-auf/

 

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/harvard-praesidentin-vor-sturz-uni-chefin-claudine-gay-soll-abgeschrieben-haben-86538790.bild.html

 

 

 

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: chensiyuan, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Freitag, 29 Dezember 2023

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