USA fordert Ende der antisemitischen Hetze: Francesca Albanese soll nicht im Amt bleibenUSA fordert Ende der antisemitischen Hetze: Francesca Albanese soll nicht im Amt bleiben
Die USA haben sich entschieden gegen die erneute Ernennung von Francesca Albanese zur UN-Sonderberichterstatterin ausgesprochen.

UN Human Rights Council
In einem Schreiben an UN-Generalsekretär Antonio Guterres machten US-Diplomaten unmissverständlich klar: Albanese sei aufgrund ihres "virulenten AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen", ihrer äußerst israelfeindlichen Haltung und ihrer Unterstützung für die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen völlig ungeeignet für ihr Amt.
Die US-Mission zur UN betonte auf X/Twitter, dass Albanese durch ihre Aussagen das Ansehen der Vereinten Nationen nachhaltig beschädige. "Ihre Wiederernennung würde zeigen, dass die UN antisemitischen Hass und die Unterstützung von Terrorismus toleriert", heißt es in der Stellungnahme. Diese klare und unmissverständliche Position unterstreicht, dass die USA nicht gewillt sind, der fortgesetzten Delegitimierung IsraelsFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen durch die UN tatenlos zuzusehen.
Auch der Vorsitzende des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im US-Repräsentantenhaus, Brian Mast, protestierte entschieden gegen eine weitere Amtszeit Albaneses. In einem Brief an die Präsidentschaft des UN-Menschenrechtsrats wies Mast darauf hin, dass UN-Sonderberichterstatter dazu verpflichtet seien, unparteiisch und in unabhängiger Weise zu agieren.
Doch Francesca Albanese hat genau das Gegenteil getan: Sie hat sich offen mit der Hamas solidarisiert, IsraelIsrael: Der jĂĽdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jĂĽdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegrĂĽndet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen systematisch als "genozidal" verleumdet, abscheuliche Vergleiche zur NS-Zeit gezogen und Premierminister Benjamin Netanyahu mit Adolf Hitler gleichgesetzt. Damit hat sie sich nicht nur als Sprachrohr antisemitischer HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwĂĽrdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschĂĽtzte Gruppen.Mehr lesen entlarvt, sondern auch gezeigt, dass sie als Sonderberichterstatterin keinerlei Glaubwürdigkeit besitzt.
Besonders perfide war ihr Verhalten nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober, als sie die abscheulichen Gräueltaten der Terrororganisation mit den Worten rechtfertigte, man müsse die "Gewalt im KontextKontextualisierung: Fakten verständlich einordnenKontextualisierung bedeutet, Informationen in einen Zusammenhang zu stellen. Sie hilft, Ereignisse nicht isoliert zu betrachten, sondern mit Vorgeschichte, Ursachen, Folgen und beteiligten Akteuren zu verstehen.Mehr lesen" betrachten. Eine solche Relativierung der barbarischen Ermordung von über 1.200 Menschen zeigt, dass Albanese die Ideologie der Hamas nicht nur verteidigt, sondern auch verbreitet.
Die Simon Wiesenthal Stiftung lobte die USA für ihren konsequenten Einsatz gegen Albanese und betonte, dass ihre antisemitische PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der Ă–ffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irrefĂĽhrende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen innerhalb der UN keinen Platz haben dürfe. Auch Israels Außenminister Gideon Sa'ar dankte Washington für seine klare Haltung und stellte fest: "Die UN dürfen sich nicht weiter von Hass-Propagandisten wie Francesca Albanese instrumentalisieren lassen."
Es bleibt nun abzuwarten, wie Guterres und der UN-Menschenrechtsrat auf die massive Kritik reagieren werden. Doch eins ist klar: Die Weltgemeinschaft muss endlich handeln und dieser offenen Feindschaft gegen Israel Einhalt gebieten. Eine Wiederernennung Albaneses wäre ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich für Gerechtigkeit, Wahrheit und den Kampf gegen Antisemitismus einsetzen.
Autor: Redaktion
Donnerstag, 03 April 2025