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FBI verhindert Terroranschlag des IS in North Carolina zum Jahreswechsel

FBI verhindert Terroranschlag des IS in North Carolina zum Jahreswechsel


Ein 18 Jahre alter US Bürger plante laut Ermittlern einen Anschlag auf Zivilisten in North Carolina. Hammer und Messer sollten genügen, um möglichst viele Menschen zu verletzen. Der Fall zeigt, wie präsent der Terror des sogenannten Islamischen Staates weiterhin im Westen ist.

FBI verhindert Terroranschlag des IS in North Carolina zum Jahreswechsel

Die amerikanische Bundespolizei Federal Bureau of Investigation hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag des sogenannten Islamischen Staates in letzter Minute vereitelt. Ziel der geplanten Tat waren eine Lebensmittelhandlung und ein Schnellrestaurant im Raum North Carolina. Der mutmaßliche Täter ist 18 Jahre alt und stammt aus der Region Charlotte.

Nach Angaben der Ermittler wollte der Verdächtige am Silvesterabend wahllos Zivilisten angreifen. Als Tatmittel hatte er bewusst einfache Werkzeuge vorgesehen. Hammer und Messer sollten eingesetzt werden, um möglichst viele Menschen in kurzer Zeit zu verletzen. Genau dieses Vorgehen entspricht dem Muster zahlreicher Anschläge, zu denen die Terrororganisation Islamischer Staat seit Jahren aufruft.

Besonders alarmierend ist aus Sicht der Sicherheitsbehörden, dass der junge Mann keinen direkten Kontakt zu Terrornetzwerken im Ausland hatte. Laut FBI wurde er ausschließlich online radikalisiert. Propagandamaterial, Aufrufe zu Gewalt und die Verherrlichung früherer Anschläge hätten ihn maßgeblich beeinflusst. Die Ermittler sprechen von einer direkten ideologischen Prägung durch den Islamischen Staat.

Der Verdächtige habe konkrete Vorbereitungen getroffen und sein Vorhaben nicht nur theoretisch erwogen. Nach Einschätzung der Behörden bestand eine reale und unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit. Die Festnahme erfolgte rechtzeitig, bevor es zu Verletzten oder Toten kam.

Der vereitelte Anschlag reiht sich in eine Serie ähnlicher Fälle ein. Erst im vergangenen Jahr verübte ein Täter in New Orleans einen Anschlag zum Jahreswechsel, ebenfalls inspiriert vom Islamischen Staat. Damals wurden 14 Menschen getötet und 57 weitere verletzt. Der Tatort war eine belebte Ausgehmeile, die Feiernden galten als bewusst gewähltes Ziel.

Für die Sicherheitsbehörden ist das kein Zufall. Feiertage, große Menschenansammlungen und scheinbar weiche Ziele gehören seit Jahren zur bevorzugten Strategie jihadistischer Gewalt. Die Hemmschwelle ist niedrig, die Mittel sind einfach, die Wirkung maximal.

Der aktuelle Fall macht deutlich, dass der Islamische Staat trotz militärischer Niederlagen im Nahen Osten weiterhin wirkt. Nicht als klassische Organisation mit Kommandostrukturen, sondern als Ideologie, die sich digital verbreitet und Einzelne zur Tat antreibt. Besonders junge Menschen gelten dabei als anfällig.

Aus israelischer Sicht ist diese Entwicklung vertraut. Der Terrorismus hat längst globale Formen angenommen. Was in Israel Alltag ist, betrifft zunehmend auch westliche Gesellschaften. Die Vorstellung, man könne sich durch geografische Distanz schützen, hat sich als Illusion erwiesen.

Dass der Anschlag verhindert wurde, ist ein Erfolg der Sicherheitsbehörden. Doch er ist auch eine Warnung. Der nächste Täter braucht keine Bombe, keine Schusswaffe und keine Ausbildung. Er braucht nur Ideologie, Enthemmung und ein öffentliches Ziel.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Gaston County Sheriff’s Office


Samstag, 03 Januar 2026

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