New Yorker Beamter fordert öffentlich die Tötung von IsraelisNew Yorker Beamter fordert öffentlich die Tötung von Israelis
Ein städtischer Mitarbeiter verbreitet Mordaufrufe gegen Israelis und bleibt zunächst im Amt. Der Skandal zeigt, wie offen antisemitischer Hass selbst in staatlichen Institutionen geworden ist.
Ein Skandal erschüttert die Stadt New York und wirft eine beunruhigende Frage auf. Wie konnte ein Mann, der für eine staatliche Behörde arbeitet und Verantwortung für die Öffentlichkeit trägt, offen zur Tötung von Israelis aufrufen, ohne sofort gestoppt zu werden. Der Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde, der seit Jahren im Dienst der Stadt steht, veröffentlichte in sozialen Netzwerken Aussagen, die nicht als politische Kritik verstanden werden können, sondern als offener Hass gegen Menschen allein aufgrund ihrer Herkunft.
In einem Beitrag schrieb er, dass selbst ein einziger verbleibender Israeli auf der Welt bereits einer zu viel wäre. Dieser Satz ist keine Übertreibung, sondern eine direkte Aufforderung zur Auslöschung. In weiteren Veröffentlichungen erklärte er, dass Juden nur dann sicher seien, wenn sie sich von Zionismus distanzierten. Gleichzeitig verbreitete er Verschwörungserzählungen, in denen Israel als Quelle globaler Konflikte und Unterdrückung dargestellt wurde. Diese Aussagen zeigen ein geschlossenes Weltbild, in dem Israel und seine Bürger nicht als Menschen gesehen werden, sondern als Feindbilder.
Der Fall wurde durch eine Beobachtungsorganisation öffentlich gemacht, die antisemitische Aktivitäten dokumentiert. Nachdem die Beiträge bekannt wurden, bestätigte der Mitarbeiter selbst, dass der Account ihm gehört. Dennoch blieb eine klare und sofortige Konsequenz zunächst aus. Weder die Gesundheitsbehörde noch die politische Führung der Stadt äußerten sich eindeutig zu den Inhalten. Diese Zurückhaltung verstärkt den Eindruck, dass antisemitische Aussagen nicht immer die gleiche Konsequenz nach sich ziehen wie andere Formen von Hass.
Der Skandal kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stimmung gegenüber Israel in vielen Teilen der Welt angespannt ist. Seit dem Massaker vom 7. Oktober hat sich der Hass gegen Israelis und Juden nicht nur auf Demonstrationen, sondern auch in Institutionen und Organisationen gezeigt. Wenn ein Beamter einer der größten Städte der Welt öffentlich zur Tötung von Israelis aufruft, ist das mehr als ein persönlicher Ausbruch. Es ist ein Zeichen für eine Entwicklung, die weit über eine einzelne Person hinausgeht.
Für Israel und Juden weltweit ist diese Entwicklung besonders alarmierend. New York gilt als eine der wichtigsten jüdischen Städte außerhalb Israels. Hier leben Millionen Juden, und die Stadt war lange ein Symbol für Sicherheit und Freiheit. Wenn selbst hier staatliche Mitarbeiter solche Aussagen verbreiten, stellt sich die Frage, wie tief dieser Hass inzwischen in die Gesellschaft eingedrungen ist.
Die Bedeutung dieses Falls liegt nicht nur in den Worten selbst, sondern in der Position des Mannes. Als Mitarbeiter einer staatlichen Behörde ist er Teil eines Systems, das den Bürgern dienen soll. Dieses System basiert auf Vertrauen. Wenn jemand, der dieses Vertrauen trägt, offen zur Gewalt aufruft, wird dieses Fundament erschüttert.
Israel erlebt seit Jahren, dass Worte zu Taten werden können. Hass beginnt oft mit Aussagen und endet in Gewalt. Deshalb ist es entscheidend, solche Fälle nicht zu relativieren oder zu ignorieren. Sie zeigen, dass der Kampf gegen Antisemitismus nicht nur eine historische Aufgabe ist, sondern eine aktuelle Realität.
Die kommenden Schritte der Stadt New York werden zeigen, ob diese Worte Konsequenzen haben. Doch unabhängig davon bleibt die Erkenntnis, dass antisemitischer Hass selbst in demokratischen Gesellschaften existiert und bekämpft werden muss. Für Israel und seine Bürger ist dies eine Erinnerung daran, dass ihre Sicherheit nicht nur von militärischer Stärke abhängt, sondern auch vom Mut der Gesellschaften, Hass klar zurückzuweisen.
Autor: Redaktion
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Donnerstag, 19 Februar 2026