Trump: Keine Angst vor iranischen Anschlägen in den USATrump: Keine Angst vor iranischen Anschlägen in den USA
Mitten im Krieg gegen das iranische Regime äußert sich der amerikanische Präsident ungewöhnlich deutlich zur Sicherheitslage in den Vereinigten Staaten. Donald Trump betont, dass er keine Sorge vor iranisch unterstützten Angriffen auf amerikanischem Boden habe. Gleichzeitig spricht er von massiven militärischen Verlusten Teherans.
Der amerikanische Präsident Donald Trump sieht derzeit keine akute Gefahr durch iranisch unterstützte Anschläge in den Vereinigten Staaten. Bei einem kurzen Gespräch mit Journalisten vor dem Weißen Haus erklärte er, er sei nicht besorgt über mögliche Angriffe des iranischen Regimes auf amerikanischem Boden.
Die Aussage fiel in einer Phase, in der die militärische Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem iranischen Regime weiter andauert. Teheran hatte zuvor mehrfach mit Vergeltung gedroht und angekündigt, amerikanische Interessen weltweit anzugreifen.
Trump betonte dennoch, dass die militärische Lage für das Regime in Teheran äußerst schwierig sei. Nach seinen Angaben hätten amerikanische Streitkräfte innerhalb kurzer Zeit einen Großteil der iranischen Marine zerstört.
Besonders hob er die Zerstörung iranischer Minenleger hervor. Diese Schiffe gelten als entscheidend für Versuche des Regimes, wichtige Seewege im Persischen Golf zu blockieren.
Nach Angaben des Präsidenten seien fast alle dieser Schiffe in einer einzigen Nacht ausgeschaltet worden. Damit habe das Regime seine Fähigkeit verloren, den internationalen Schiffsverkehr massiv zu gefährden.
Trump forderte internationale Energieunternehmen zugleich auf, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus fortzusetzen. Diese Meerenge gehört zu den wichtigsten Energierouten der Welt. Ein großer Teil der globalen Ölexporte wird durch diese Passage transportiert.
Berichte über iranische Seeminen in der Region hatten zuvor weltweit Besorgnis ausgelöst. Um mögliche Versorgungskrisen zu verhindern, reagierten internationale Organisationen mit außergewöhnlichen Maßnahmen.
Die Internationale Energieagentur beschloss die Freigabe von rund 400 Millionen Barrel Öl aus strategischen Reserven. Diese Menge übertrifft deutlich die Freigaben während früherer globaler Krisen, etwa zu Beginn des Krieges zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2022.
Der amerikanische Präsident äußerte sich auch zur militärischen Stärke der Vereinigten Staaten. Nach Gesprächen mit führenden Politikern anderer Industrienationen erklärte Trump, viele Staatschefs hätten betont, dass sie eine solche militärische Operation noch nie erlebt hätten.
Er verwies darauf, dass ein großer Teil der heutigen militärischen Fähigkeiten während seiner ersten Amtszeit aufgebaut worden sei. Die Vereinigten Staaten verfügten über das mit Abstand stärkste Militär der Welt.
Gleichzeitig machte Trump deutlich, dass die militärische Kampagne gegen das iranische Regime noch nicht abgeschlossen sei. Teheran müsse für Jahrzehnte der Destabilisierung im Nahen Osten bezahlen, erklärte er.
Auch innerhalb der NATO sprach der Präsident kritische Worte aus. Besonders Spanien warf er vor, den Vereinigten Staaten die Nutzung militärischer Einrichtungen für die Operation verweigert zu haben. Während er die spanische Bevölkerung lobte, kritisierte er die politische Führung des Landes deutlich.
Zum Libanon äußerte sich Trump ebenfalls. Das Land habe großartige Menschen, sagte er, doch die Terrororganisation Hisbollah sei seit vielen Jahren ein schweres Problem für die Stabilität des Landes.
Die Aussagen des Präsidenten spiegeln die derzeitige amerikanische Strategie wider. Washington will militärischen Druck auf das iranische Regime aufrechterhalten, gleichzeitig aber vermeiden, dass sich der Konflikt direkt auf amerikanisches Territorium ausweitet.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By The White House - https://x.com/WhiteHouse/status/2030089655605965075, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=185820431
Donnerstag, 12 März 2026