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Verstümmelung ist nicht Beschneidung

Verstümmelung ist nicht Beschneidung


Ein Gewaltakt und ein Brauch sind nicht in einem Atemzug zu nennen

Von Dr. Rolf Förster

Als Mediziner und neutraler konfessionsloser Bürger muss ich aber nach umfangreicher Recherche der deutschen und internationalen medizinischen Fachliteratur und der Erkenntnis aus eigenen Erfahrungen eindeutig feststellen, dass es absurd ist, die Beschneidung männlicher Säuglinge im Judentum mit der brutalen Amputation der weiblichen Geschlechtsorgane gleichzusetzen! Denn die „Beschneidung“ von Mädchen und Frauen, egal in welcher Form, ist ein Instrument der Unterdrückung, die mit massiven körperlichen und seelischen Schäden und auch mit der Einschränkung der sexuellen Möglichkeiten und Empfindsamkeiten verbunden ist. Sie hinterlässt eine bleibende körperliche Wunde ganz im Gegensatz zur männlichen Beschneidung im Judentum. Sie basiert auch nicht auf religiösen Gründen, stellt in Deutschland eine Straftat dar, ist meistens mit unsagbarem chronischem, psychischem und physischem Leid verbunden und endet oftmals auch mit dem Tode der armen Frauen.

 


Autor: Jüdische Rundschau
Bild Quelle:


Sonntag, 16 Dezember 2018






Sicherlich ist dieser Artikel vollkommen richtig. Die Praktiken, die bei Jungen und jene, die bei Mädchen durchgeführt werden und die unrichtigerweise beide unter dem Namen "Beschneidung" bekannt sind, unterscheiden sich deutlich voneinander. Die Tatsache, dass die Entfernung der Vorhaut bei männlichen Kindern weit weniger Schäden und Schmerzen verursacht, sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Beschneidung aus religiösen Gründen vom Recht auf Religionsfreiheit geschützt ist, ebenso wie der freiwillige Verzicht darauf. Da er nicht rückgängig gemacht werden kann, stellt dieser Eingriff ohne die informierte und mündige Einwilligung des Kindes einen Verstoß gegen dessen Religionsfreiheit dar, wenn er vor dem 14. Geburtstag erfolgt, weshalb jeder Mensch, der selbst Wert auf sein Recht auf freie Religionsausübung Wert legt, auf die Beschneidung seines noch nicht religionsmündigen Kindes verzichten sollte. Andernfalls riskiert man, von seinem Sohn für den Rest seines Lebens zu Recht moralisch verurteilt zu werden.

@1...nicht jeder der beschnitten ist, ist automatisch Jude, dies spielt sich so ähnlich wie bei den christlichen Religionen ab! "männlicher Jude, der das 13. Lebensjahr vollendet hat und auf die religiösen Vorschriften des Judentums verpflichtet ist. Bar Mitzwa oder, für Mädchen Bat Mitzwa bezeichnet im Judentum die religiöse Mündigkeit. Jungen erreichen sie im Alter von dreizehn Jahren, Mädchen im Alter von zwölf Jahren.

Wer bitte hat denn ein Interesse am "ewigen Thema" ewig herumzukritisieren und in Frage zu stellen? Gerade haben die Jusos für die ersatzlose Abschaffung der § 218 und 219 gestimmt, das ist etwas worüber man nachdenken und sich äußern sollte, Abtreibung bis zur Geburt abe nicht über Beschneidung 8 Tage später. Beschneidung bei Männern ohne religiösen Hintergrund ist übrigens keine Seltenheit.