Trotz EU-Sabotageversuch: Erfolgreiches Treffen

Trotz EU-Sabotageversuch:

Erfolgreiches Treffen


Auch wenn sich insbesondere die in ihrem Antiamerikanismus geeinten Europäer einige Mühe gegeben haben, die von den Vereinigten Staaten und Polen gemeinsam ausgerichtete Nahost-Konferenz in dieser Woche in Warschau durch demonstrative Nichtteilnahme oder die Entsendung vergleichsweise unwichtiger Vertreter zu sabotieren, war das zweitägige Treffen doch kein Mißerfolg.

Die Staaten nämlich, die die Bedeutung der Zusammenkunft zu würdigen wußten und entsprechend hochrangig repräsentiert waren, machten durch ihre große Einmütigkeit in in den Beratungen zu verschiedenen Konflikten in der Region deutlich, daß sich die, die günstigenfalls drittklassig vertreten waren, damit in die außenpolitische Bedeutungslosigkeit manövriert haben: Es geht ohne sie.

Abgesandte verschiedener arabischer Staaten zeigten sich mit dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und waren sich mit ihm in der Bewertung der vom Regime in Teheran ausgehenden Gefahren einig. Zugleich demonstrierten sie, daß sie sich nicht als Komplizen einer unzurechnungsfähigen »Palästinenserführung« sehen, die von Ramallah aus nur noch giftige Töne spucken konnte.

Am meisten blamiert hat sich in Warschau wohl die deutsche Außenpolitik. Während in der polnischen Hauptstadt über eine Eindämmung des iranischen Strebens nach Hegemonie im Nahen Osten beraten wurde, schickte Berlin ausgerechnet Staatsminister Niels Annen, der kurz zuvor noch in der Vertretung Teherans in Deutschland den 40. Jahrestag der »Islamischen Revolution« gefeiert hatte.

Rechtfertigte das Auswärtige Amt die Teilnahme des Hamburger SPD-Politikers an dem Fest von 40 Jahren islamistischer Tyrannei als Versuch, »Dialogkanäle offen zu halten«, führte es mit seiner Entsendung nach Warschau vor, wie gering es Austausch und Dialog mit Freunden und Verbündeten schätzt. Die, und auch das gehört zu den Erfolgen von Warschau, wissen nun, wo Berlin steht.


Autor: tw
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Samstag, 16 Februar 2019






Uns Europäer einigt nicht ein Antiamerikanismus, sondern das Verhalten des derzeitigen US-Präsidenten. Wenn sich die arabischen Abgesandten mit Präsident Netanjahu einig waren, dann hoffentlich nicht bei seinem freudschen Versprecher über die gemeinsamen Kriegspläne gegen den Iran. Auch war unser Außenminister nicht beim Treffen in Warschau und daher konnte ihm so eine peinliche Blamage wie dem israelischen Premier auch nicht unterlaufen. Zu erkennen war im Großen und Ganzen lediglich die Trumpsche Devise "TEILE und HERRSCHE". Warum ist ihm nur so daran gelegen, daß die EU sich selbst auflöst? Die größten Probleme dieser Welt können nicht von einzelnen Ländern (schon gar nicht nur von USA) gelöst werden. Dafür bedarf es internationaler Bemühungen und Absprachen die man einhält. Der Iran und Russland oder China halten sich nicht daran. Aber die USA erst recht nicht.

@1"Gemeinsame Kriegspläne, Freudscher Versprecher" Von welchen israelischen Kriegsplänen fabulieren Sie hier? In der geänderten englischen Übersetzung des In der geänderten englischen Übersetzung des Ministerpräsidenten-Büros wurde das Wort „Krieg“ durch „Bekämpfung“ ersetzt. In dem gelöschten Video nutzte Netanjahu allerdings das hebräische Wort für „Krieg“. Zuviel Radio Eriwan gelauscht? In München, soviel ich verstanden habe, warnte Vice Präsidendt Pence vor dem Deal "Nordstream zwei" und damit vor der unbedingten Abhängigkeit von Russland. Hätten die Amis im 2 Weltkrieg den Russen nicht Einhalt geboten, würde die BRD heute Sowjetlanda heißen! Die einzigen die sich nicht an Absprachen (hier Wehretat) gehalten haben sind Europa und die BRD. Von wegen 2% ! Sio, erst denken, dann schießen. Haß blockiert Hirn!

@1sio.. teilweise haben Sie bereits in @4 zu diesem Thema "Prämieminister trifft Außenminster Oman"in anderer Weise Stellung bezogen, so daß mein Text in @2 nicht mehr ganz zutrifft!

@3 Die Amerikaner haben im WK II die Russen massiv mit Waffen usw. unterstützt. Genauso wie die Taliban bei der Besetzung Afghanistans durch Russland. Die "BRD" heißt übrigens Deutschland und in München hat sich ein Ex-Vizepräsident bei den Europäern oder den amerikanischen Verbündeten für das Verhalten Trumps entschuldigt. Die Absprache über die Erhöhung des Wehretats auf 2% des BIP besagte auch lediglich, daß versucht wird an diese zwei Prozent heranzukommen. Hier wurde von Deutschland nichts gebrochen, da man diese Versuche kaum widerlegen kann. Außerdem muss es heißen, erst denken dann reden. Geschossen wird nur von hässlichen Leuten. Gut finde ich jedoch, daß Sie zwischenzeitlich unserer "Lügenpresse" bezüglich der gesagten Worte Netanjahus glauben.




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