Was bringt es, nicht über Terroristen zu sprechen?

Was bringt es, nicht über Terroristen zu sprechen?


Fünfzig Menschen wurden ermordet. Vom ersten Moment an forderten neuseeländische Behörden, dass Social-Media-Firmen Videos von dem Massaker in Christchurch entfernen.

Von Seth J. Frantzman, The Jerusalem Post

Das Land hat den Zugang zu Seiten blockiert, auf denen das Video des Angriffs zu sehen ist (…). Aufnahmen von den Attacken und der Namen des Täters, so lautet das Ziel, sollen aus dem öffentlichen Diskurs verschwinden.

Stellen wir uns vor, das wäre auch der Zugang zu anderen fürchterlichen Verbrechen. Stellen wir uns vor, wir würden einfach alle Bilder des Holocausts und alle Erwähnungen Hitlers verbieten. Würde das den Nationalsozialismus zum Verschwinden bringen, oder käme es nicht eher einer Leugnung des Holocaust gleich? Oder am Beispiel Israels: Wie wäre es damit, alle Erwähnungen Baruch Goldsteins zu verbieten und niemals Fotos des Massakers von Hebron 1994 zu zeigen? Warum sollten wir dabei stehenbleiben? Verbieten wird alle Bilder des Terrorismus und Erwähnungen von Terrorpaten wie Osama bin Laden und Abu Bakr al-Baghdadi. Es stimmt etwas nicht an dieser Strategie, die an Lord Voldemorts Ausspruch aus Harry Potter erinnert: ‚Der, dessen Name nicht genannt werden darf.‘ Hat Nichterwähnen der Person diese wenigsten in einer erfundenen Geschichte einfach zum Verschwinden gebracht?

Es gibt keinen Beleg dafür, dass die Nichterwähnung von terroristischen Tätern wie Timothy McVeigh oder das Nichtzeigen von Bildern ihrer Angriffe zur Reduzierung von Terrorismus beiträgt oder dem Gedenken an dessen Opfern dient. (…) Hilft uns das dabei, aus den Verbrechen zu lernen? Lernen wir etwas über Vorgänge, indem wir alle Informationen darüber auslöschen? Kann eine offene Gesellschaft Extremismus nicht eher besser entgegentreten, wenn sie mehr darüber weiß, über die frühen Warnsignale und alarmierende Hinweise? (…)

Wenn jemand sagt: ‚Ich mag Hitler‘, wäre es dann nicht besser, wenn wir klar ausdrücken können, warum wir Hitler nicht mögen, anstatt nur zu fragen: ‚Wen?‘


Autor: MENA Watch
Bild Quelle:


Mittwoch, 27 März 2019









Die Erfindung der palästinensischen `Nakba´

 Die Erfindung der palästinensischen `Nakba´

Heutzutage werden der gescheiterte palästinensisch-arabische Versuch, den Staat Israel bei dessen Geburt zu zerstören, und die damit verbundene Flucht von rund 600.000 palästinensischen Arabern international als `Nakba´ (die Katastrophe) bezeichnet.

[weiterlesen >>]

Libyens Premierminister warnt vor Flüchtlingswelle durch Bürgerkrieg

 Libyens Premierminister warnt vor Flüchtlingswelle durch Bürgerkrieg

Die durch Khalifa Haftar verursachten Kämpfe, im Zuge derer er die libysche Hauptstadt Tripoli besetzen will, könnten zu einer Fluchtwelle von Hunderttausenden Flüchtlingen führen, warnte der Premierminister der von der UNO anerkannten Regierung des Landes.

[weiterlesen >>]

Die israelischen Wahlen und die arabische Welt

 Die israelischen Wahlen und die arabische Welt

Die israelischen Wahlen haben in der arabischen Welt nahezu kein Interesse geweckt, da diese gerade ihre eigenen Problemen bewältigen muss.

[weiterlesen >>]

Israelischer Luftschlag gegen iranische Raketenfabrik in Syrien

 Israelischer Luftschlag gegen iranische Raketenfabrik in Syrien

Satellitenbilder, die von der israelischen Nachrichtenagentur ImageSat International (ISI) am Sonntag veröffentlicht wurden, zeigten die vollständige Zerstörung einer angeblichen iranischen Raketenfabrik im Bezirk Masyaf in Syrien, die am Samstag bei einem Israel zugeschriebenen Luftschlag getroffen wurde.

[weiterlesen >>]

Omans Außenminister: Israels Unsicherheitsgefühl muss beendet werden

 Omans Außenminister: Israels Unsicherheitsgefühl muss beendet werden

Der omanische Außenminister forderte die arabischen Länder am vergangenen Samstag dazu auf, Israel zu versichern, dass es im Nahen Osten nicht bedroht sei, wofür er eine außergewöhnlich scharfe öffentlich Zurechtweisung von seinem jordanischen Amtskollegen erhielt.

[weiterlesen >>]

Labour-Führung vereitelt Schritte gegen Antisemiten in der Partei

Labour-Führung vereitelt Schritte gegen Antisemiten in der Partei

Die britische Tageszeitung Sunday Times enthüllte am Sonntag, dass ihr ein Datenträger zugespielt wurde, der belegt, wie die Führung der britischen Labour-Partei angesichts extremer und vulgärster Äußerungen von Antisemitismus untätig bleibt und auf Sanktionen verzichtet.

[weiterlesen >>]