Geflüchtete saudische Schwestern erhalten Asyl

Geflüchtete saudische Schwestern erhalten Asyl


Die Geschichte der Schwestern Maha und Wafa machte Schlagzeilen, als sie von ihrer gewalttätigen Familie flohen.

Von Anne-Marie Bisada

Am 17. April kamen sie in Georgien an und baten dort um Hilfe bei der Umsiedlung in ein Drittland. ‚Wir beschlossen, Saudi-Arabien zu verlassen, weil das Leben dort durch die Folter unerträglich geworden war. Wir wurden täglich von unserer Familie, unserem Vater, unserer Mutter und unseren Brüdern bedroht und misshandelt,’ sagte Maha in einem Interview mit RFI. In direktem Kontakt mit RFI und anderen Nachrichtenagenturen erklärten die Schwestern, dass sie bereits seit dem Jahr 2014 ausreisen wollten, nachdem ihr Leben durch die ständige Unterdrückung durch ihre Familie und die Regierung unerträglich geworden war. Nach dem saudischen Vormundschaftssystem wird eine Frau, unabhängig von ihrem Alter, ständig von einem offiziellen männlichen Vormund überwacht. Georgien ist eines der wenigen Länder, in die saudische Staatsbürger ohne Visum einreisen können, was es für die Mädchen einfacher machte, dorthin zu gelangen. Aber letztendlich wurde ihre Situation umso prekärer, je länger sie dort warteten, da Twitter-Trolle, Berichten zufolge Familienmitglieder, damit begannen, sie zu belästigen und Drohungen gegen die Schwestern auf Twitter zu posten.

Das UNHCR hat mit den Schwestern zusammengearbeitet, um ihnen dabei zu helfen, einen sicheren Ort in Georgien zu finden. Schlussendlich veröffentlichten sie einen Tweet und ein Foto, das ihren Anhängern mitteilte, dass sie endlich in einem Drittland aufgenommen wurden. Während sie sich in ihrem neuen Leben einrichten, haben die Schwestern vorerst um Privatsphäre gegenüber den Medien gebeten. Der Ort ihres neuen Zuhauses ist ebenfalls nicht bekannt, damit ihre Sicherheit gewährleistet werden kann.

 

Übersetzt von MENA Watch


Autor: MENA Watch
Bild Quelle:


Donnerstag, 30 Mai 2019









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