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Raw Frand zu Parschat Korach: Ohne den geringsten Zweifel

Raw Frand zu Parschat Korach:

Ohne den geringsten Zweifel


An diesem Shabbat lesen wir die Parascha kORACH Lecha aus der Torah. Raw Frand erläutert Aspekte dieser Parascha und ihrer Bedeutung. Heute lesen Sie den ersten Kommentar.

Mosche sprach so zu den Bne Jisrael, und jeder der Fürsten gab ihm einen Stab, je einen Stab pro Fürst, nach ihren Vatershäusern, 12 Stäbe; und der Stab Aharons (für den Stamm Lewi) war in der Mitte der anderen Stäbe.“ „G“tt sprach zu Mosche: Lege die Stäbe in das Stiftzelt, und den Mann, den ich erwählen werde, dessen Stab wird blühen“. (Bamidbar 17,19- 21).

Raschi erklärt die Worte „und der Stab von Aharon in der Mitte der anderen Stäbe“, dass Mosche den Stab in die Mitte der anderen Stäbe gelegt hatte, damit die Leute nicht sagen, dass er blühe, weil er sich am Ende aller Stäbe, in der Nähe des Allerheiligsten, befunden hätte – näher zur Seite der Schechina (G’ttliche Gegenwart).

Raw Jerucham schreibt, dass er sich immer über die Worte des Draschat HaRan gewundert hatte. Der Draschat HaRan schreibt, dass Mosche Rabenu bekanntlich Sprechschwierigkeiten hatte. Wäre er ein grosser Redner gewesen, hätten die Leute gesagt, dass er dem jüdischen Volk die Tora und das Judentum verkaufen konnte, weil er ein glänzender Rethoriker war. Darum blieb Mosches Sprachbehinderung sein ganzes Leben erhalten, obwohl am Berg Sinai alle Jehudim von allen körperlichen Leiden und Behinderungen geheilt worden waren.

Raw Jerucham schreibt: Wie konnte sich nach allem, was Mosche Rabenu bei den Plagen, dem Auszug aus Ägypten, dem Spalten des Meeres und allen Wundern in der Wüste getan hatte, jemand vorstellen, dass er uns etwas nur durch seine Rednergabe verkauft hätte? Könnte jemand leugnen, dass Mosche wahr ist und seine Tora wahr ist?

Raw Jerucham antwortet: Wenn G’tt etwas beweisen will, beweist er es auf eine Art, die selbst der grösste Skeptiker nicht leugnen kann. Das gilt für alle Wunder wie auch das der Stäbe. Als Aharons Stab blühte und Früchte hervorbrachte, war es ein klares offenes Wunder, bei dem der Lauf der Natur geändert worden war. Kein vernünftiger Mensch konnte behaupten, dass der Abstand von einigen Zentimetern auch nur den kleinsten Unterschied zwischen Aharons Stab und dem nächsten ausmachte.

Dennoch zeigte uns Haschem die Wunder auf so eine Art und Weise, dass auch der Unver- nünstigste und grösste Zyniker mit den lächerlichsten Vorwänden die Wahrheit nicht leugnen konnte.

Deshalb blieb Mosche ein sprechbehinderter Mann und deshalb legte Mosche Aharons Stab in die Mitte der andern.

 

Rav Frand, Copyright © 2007 by Rav Frand und Project Genesis, Inc und Verein Lema´an Achai / Jüfo-Zentrum.


Autor: Raw Frand
Bild Quelle:


Freitag, 05 Juli 2019









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