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Das Nächste für die Türkei? Atomwaffen!

Das Nächste für die Türkei? Atomwaffen!


Während der 17 Jahre, in denen er das NATO-Mitglied Türkei regierte, hat der islamistische starke Mann des Landes, Präsident Recep Tayyip Erdoğan, selten eine Gelegenheit verpasst, Mustafa Kemal Atatürks säkulares, pro-westliches Erbe in einen Schurkenstaat zu verwandeln, das westlichen Interessen feindlich gesinnt ist. Erdoğan will nun einen Schurkenstaat mit Atomwaffen daraus machen.

Von Burak Bekdil, Gatestone Institute

  • Präsident Recep Tayyip Erdoğan will die Türkei nun zu einem Schurkenstaat mit Atomwaffen machen.
  • Mehrere Jahrzehnte lang galt die Türkei als zuverlässiger NATO-Verbündeter und als vertrauenswürdiger Treuhänder eines Teils des US-Atomarsenals. In den frühen 1960er Jahren begannen die USA, nukleare Sprengköpfe auf den vier Hauptflugplätzen des türkischen Militärs zu lagern.
  • Derzeit stehen die nuklearen Sprengköpfe in der Türkei auf dem Militärflugplatz Incirlik dem US-Militär im Rahmen eines speziellen US-amerikanischen und türkischen Abkommens noch zur Verfügung. Dieser Vertrag macht die Türkei zum Gastgeber von US-Atomwaffen. Gemäß dem Einsatzprotokoll müssen jedoch sowohl Washington als auch Ankara dem Einsatz der in Incirlik stationierten Atomwaffen zustimmen.
  • Wenn die Türkei offen oder verdeckt ein Atomwaffenprogramm gestartet hat — wie Erdoğan es anscheinend möchte — könnte der Schritt durchaus einen Dominoeffekt auf die Region haben. Die regionalen Gegner der Türkei wären alarmiert, und Saudi-Arabien, Ägypten, Syrien und Griechenland könnten versucht sein, ihre eigenen Atomwaffenprogramme zu starten. Erdoğan sollte nicht erlaubt werden, Atomwaffen zu besitzen.

"Sie sagen, wir können keine Atomraketen haben, obwohl einige sie haben. Das kann ich nicht akzeptieren", sagte Erdoğan in einer Rede vom 4. September und vergaß dabei bequem, dass die Türkei 1980 den Atomwaffensperrvertrag (NPT) unterzeichnet hat. Mit anderen Worten, der gewählte Führer der Türkei erklärt öffentlich, dass er beabsichtigt, einen von seinem Land unterzeichneten internationalen Vertrag zu verletzen. Die Türkei ist auch Unterzeichner des Vertrags über das umfassende Verbot von Atomtests von 1996, der alle Atomexplosionen für jeden Zweck verbietet.

Mehrere Jahrzehnte lang galt die Türkei als zuverlässiger NATO-Verbündeter und als vertrauenswürdiger Treuhänder eines Teils des US-Atomarsenals. Anfang der 1960er Jahre begannen die USA, nukleare Sprengköpfe auf den vier Hauptflugplätzen des türkischen Militärs (Ankara Mürted, Malatya Erhaç, Eskişehir und Balıkesir) zu lagern. Wenn der Befehl dazu gekommen wäre, hätten die Piloten der türkischen Luftwaffe den Auftrag gehabt, die festgelegten Ziele des Warschauer Paktes zu treffen.

Geschwader von Jets, die für den Transport von Atombomben bestimmt waren, wurden auf jedem Flugplatz (zuerst F-100, gefolgt von F-104 und schließlich von F-4) rund um die Uhr einsatzbereit gehalten. Jede Basis beherbergte eine kleine US-Militäreinheit, die für den nuklearen Lagerbestand verantwortlich war. Darüber hinaus hielt eine türkisch-amerikanische Militärbasis in Incirlik in der Südtürkei nukleare Sprengköpfe, die vom US-Militär betrieben werden sollten. "Mit dieser Rolle hat die Türkei die Abschreckung der NATO in den Jahren des Kalten Krieges erheblich verstärkt", sagte Yusuf Kanlı, ein prominenter Kolumnist und Präsident des in Ankara ansässigen Think Tanks Sigma Turkey, in einem privaten Interview am 9. September.

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden die in türkischem Besitz befindlichen Atomwaffen (auf den vier Militärflugplätzen, außer Incirlik) schrittweise abgeräumt, während die nukleare Treuhänderschaft zum Erliegen kam. Derzeit stehen nukleare Sprengköpfe dem US-Militär im Rahmen eines speziellen US-amerikanischen und türkischen Abkommens noch in Incirlik zur Verfügung. Dieser Vertrag macht die Türkei zum Gastgeber von US-Atomwaffen. Nach dem Einsatzprotokoll müssen jedoch sowohl Washington als auch Ankara einem Einsatz der in Incirlik stationierten Atomwaffen zustimmen.

Dies ist in der Tat nicht das erste Mal, dass Erdoğan seinen Eifer erklärt hat, die Türkei zu einem nuklear bewaffneten Staat zu machen. Bereits 2008 - als er das Vorzeigekind naiver westlicher Staatsmänner und Intellektueller war, die glaubten, er sei ein reformistischer Demokrat — sagte Erdoğan: "Länder, die sich den Atomwaffen des Iran widersetzen, sollten selbst keine Atomwaffen haben." Trotz seiner Benutzung des Plurals für "Länder" zeigte Erdoğan offensichtlich mit dem Finger auf das Land, das er am meisten hasst: Israel, nicht die Vereinigten Staaten.

In einer Rede von 2010 beschrieb Erdoğan Israel als "die größte Bedrohung für den Frieden" im Nahen Osten. In dieser Rede wiederholte er seine Skepsis darüber, ob der Iran beabsichtige, sein Atomkraftprogramm zum Bau von Atomwaffen zu nutzen, und sagte, dass es keine derartige Unsicherheit über das nicht deklarierte Arsenal Israels gebe.

Wenn die Türkei offen oder verdeckt ein Atomwaffenprogramm gestartet hat — wie Erdoğan es anscheinend möchte — könnte der Schritt durchaus einen Dominoeffekt auf die Region haben. Die regionalen Gegner der Türkei wären alarmiert, und Saudi-Arabien, Ägypten, Syrien und Griechenland könnten versucht sein, ihre eigenen Atomwaffenprogramme zu starten. Erdoğan sollte nicht erlaubt werden, Atomwaffen zu besitzen.

 

Gatestone Institute - Burak Bekdil, einer der führenden Journalisten der Türkei, wurde kürzlich nach 29 Jahren von der renommiertesten Zeitung des Landes entlassen, weil er für Gatestone geschrieben hat, was in der Türkei geschieht. Er ist Fellow am Middle East Forum. - Foto: Präsident Recep Tayyip Erdoğan will die Türkei nun zu einem Schurkenstaat mit Atomwaffen machen. / Übersetzt von Daniel Heiniger


Autor: Gatestone Institute
Bild Quelle: Getty Images


Donnerstag, 26 September 2019






Was soll man dazu sagen? Größenwahnsinniger Dispot! Mehr fällt mir zu diesem Diktator nicht ein.

Der hat Recht,warum können die Anderen diese besitzen ink Israel,die Anderen nicht.besser wäre sie zu verbieten.Atomfreie Welt.

@2..Lieber Dr. Phil oder Dr. im Sackspringen? Woher nehmen Sie Ihr Wissen bezügl. israelischer Atomwaffen. Stand wohl in der Bildzeitung?

Nur Sie wissen wohl nicht.Das ein Holocaust gab,so sicher ist auch Israel hat Atombomben.Typisch christliche und jüdische Eigenschaft,ablehnen,was nicht sein darf.Die Deutschen sagten.sie hätten von gefangene Juden nicht gewusst.Das sie zu tausende wie beim Viehtransport eingesammelt wurden,das sie in gestreiften Anzügen durch die Städte liefen,das will keine Deutsche gesehen haben.. wie der islamische Gelehrte Ghazali schon ca vor 1000 Jahren sagte: Die Unwissenden glauben,sie wissen alles.Du kannst jeden Krieg gewinnen,aber den gegen Unwissenden,niemals.

@4..Der Gelehrte Ghazali ist mir nicht bekannt und was er vor tausend Jahren erzählt hat, ist mir auch egal. Ich glaube auch nicht, daß irgend ein Deutscher, bis auf die "Gestrigen" den Genozid an Juden leugnet, aber was hat dies alles mit israelischen Atomwaffen zu tun? Ich nehme an, daß Sie ein Moslem sind, da sie eine Leugnung von irgendwelchen Tatsachen, speziell Juden und Christen zuordnen. Aber in diesem Fall, sind nur Sie der Unwissende, da Sie keinen Beweis erbringen, außer viel Blah, Blah, bezüglich der israelischen Atomwaffen. Lieber Dr. Tan, für Ihren Beitrag erhalten Sie die Note ungenügend, der Dr.Titel wird Ihnen ersatzlos entzogen, setzen

Ist die Sonne schuld,wenn der Blinder sie nicht sieht.




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