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Zerbrochenes Vertrauen

Zerbrochenes Vertrauen


Nach Präsident Trumps - ich wills mal so ausdrücken - etwas sehr suboptimaler Rückzugsentscheidung aus dem nord-westsyrischen Kurdengebiet und nach seinem - jedenfalls für mich - überaus unerwarteten und meiner Ansicht nach auch von keinerlei Situations-Erfordernis erzwungenen Dolchstoß gegen die treu verbündeten Kurden ist vieles in die Brüche gegangen.

Von Dr. Rafael Korenzecher

Und das nicht nur in der ohne jede Not aufgegebenen, für die USA vor dem grundlos überstürzten Hals über Kopf Abzug aus Syrien eigentlich eher kommoden strategischen Position im Mittleren Osten sondern auch in mir.

Ich meine die Amerikaner hatten ganz so, als würde ihnen Pharao im Nacken sitzen nich einmal mehr Zeit, die Küche hinter sich aufzuräumen, geschweige denn das Brot zu säuern. Ach nein -- das mit dem ungesäuerten Brot, das waren ja gar nicht die Amis, das waren die Juden und da ging es ja um den Auszug aus Ägypten, nicht aus Syrien. Sorry für die Verwirrung, aber irgendwie drängt sich mir dieses Bild auf wie die Amerikaner vor dem Mittelmeer stehen und bitten, dass es sich teilt. Auch wenn mir bis jetzt immer noch nicht ganz klar ist, vor wem die hochgerüsteten, high-end technologisch haushoch überlegenen und von den Kurden mit dem Leben beschützten US-Miltärs eigentlich fliehen mussten. Na wie auch immer -- ich kann mich da irren -- aber nach America first sieht mir das ganze irgendwie nicht aus. America last schon eher.

Jedenfalls dürfte der Verbündete USA nach dieser unerwarteten politischen Volte jetzt so ziemlich das "Last" sein auf das man sich als Freund und Partner bei der Sicherung seiner existentiellen Erfordernisse verlassen sollte. Besonders Israel sollte das jetzt zur Kenntnis nehmen.

Zumal Amerika ja wohl auch ein sehr gutes Gedächtnis zu haben scheint und überaus nachtragend ist. Bei den Kurden erinnerte es sich noch -- als sei gestern gewesen -- dass sie damals im Juni in der Normandie nicht dabei waren,wo doch die Amerikaner so sehr auf sie gewartet haben. Das ist vollkommen unverzeihlich. Unter diesem Aspekt haben -- und da fällt mir wirklich ein Stein vom Herzen -- wenigstens die Deutschen nicht zu befürchten, im Stich gelassen zu werden. Die waren ja -- soweit ich mich erinnere -- in der Normandie nun wirklich zur Stelle.

Aber was die Juden und israel in der Geschichte so alles versäumt haben, den USA zu helfen. Also bei der Indianer-Schlacht vom Little Bighorn 1876 -- um nur ein Versäumnis zu nennen -- war Israel definiiv nicht dabei. Sonst hätte die US-Army wohl auch nicht verloren.

Nur gut, dass die Russen schnellstens das Vakuum gefüllt haben, das von den Amis aus weiser präsidentialer Eingebung an dieser Stelle des Nahen Ostens hinterlassen worden ist

Wladimir Putin, vor dem selbst der islamistische GröFaZ ( wie weiland Hitler größter Feldherr aller Zeiten ) und unverzichtbar hochverlässlichler Nato-Partner aus der Türkei den Schwanz einzieht, ist jetzt der wahre Gewinner und Drahtzieher im Nahen Osten. Das weiß sogar "Die Welt", jedenfalls titelt sie so.

Und das scheint unter den gegenwärtigen Umständen sicher wohl auch gut so zu sein!!!

Aber was ist heute schon noch sicher in den Zeiten der Fake-News, der nahezu täglichen Messerattacken auf alle und jeden , der Aushöhlung der öffentlichen Sicherheit, der gegen besseres Wissen erfolgenden medialen und politischen Leugnung und Umdeutung der zahlenmäßig haushoch dominierenden Tätergruppe, kurzum der allgemeinen Verunsicherung.

Der großartig-geniale und viel zu wenig beachtete deutsche Dichter Joachim Ringelnatz hat schon vor hundert Jahren gewusst und geschrieben, was auch vor dem Hintergrund Donald Trump heute mehr gilt denn je: -- ich zitiere -- "Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht !! " ( J. Ringelnatz )

Aber zurück zu Putin. Er wird -- und da bin ich mal ganz sicher -- keinen "Deal" machen und einen Angriff auf Israel wird er auch nicht zulassen.
Ganz anders als etwa die Steinmeiers, Merkels, Maase und die anderen vermeintlich lupenreinen Demokraten unserer linken, islam-affinen politischen Blase.

Und noch etwas -- bei aller politischen Tolpatschigkeit ist mir Frau Kramp-Karrenbauer mit ihrer Haltung zur Türkei am …. ( ich will nicht sagen wo ) immer noch Lichtjahre lieber, ehrlicher und zuverlässiger als der übrige etablierte Rest der verlogenen verheuchelten, amtsgeilen politischen Irrläufer und Polit-Versager, die heute bei uns am Wählerwillen vorbei das Sagen haben.

Frau AKK ist da sowohl nach Außen als auch nach Innen die Einäugige unter den Blinden. Ohne eine Lanze für sie brechen zu wollen, aber ihre Aussagen fallen schon auf vor dem entseelten Hintergrund all der etablierten Politiker und ihrer nachgeschalteten, gleichgesinnten Echo- und Erziehungsmedien, die Klima-hysterisch und Islam-affin ( auch wenn das eigentlich gar nicht zusammenpasst ) einen ganzen, noch vor gar nicht langer Zeit wundervoll prosperierenden, lebens- und liebenswerten Staat als Geisel nehmen, um wie jetzt in Brandenburg oder demnächst wohl auch in Thüringen und weiteren Bundesländern mit immer abstruser zusammengewürfelten Machterhaltungs-Koalitionen der abgewählten Verlierer-Parteien -- am Interesse und Willen der Wähler vorbei -- ihre verantwortungslose, suizidal-abenteuerliche und unseren demokratischen Rechtsstaat irreparabel beschädigende, von jedem gesunden Menschenverstand und jeder Empathie für seine Bürger -- ganz besonders die für jüdischen --- verlassene Agenda um jeden Preis weiter betreiben zu können.

Und wann wird Wähler-Vernunft den politischen Irrsinn in diesem unseren Lande endlich beenden.

 

Foto: Der russische Präsident Vladimir Putin

 

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und Mitglied des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus


Autor: Dr. Rafael Korenzech
Bild Quelle: Gregor Tatschl from Österreich [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)]


Sonntag, 27 Oktober 2019






Schön, daß Herr Korenzecher schon gemerkt hat was für ein verlässlicher Partner der US-Präsident ist. Bin mal gespannt wie lange es noch dauert bis er feststellt, daß eine Alternative noch viel antisemitischer ist als die links-grün versifften Altparteien. Vielleicht haben bei der Schlacht am Little Bighorn ja doch Juden gekämpft. Evtl. sogar bei den Ureinwohnern dieses Staates , die nur ihre Art zu Leben verteidigen und nicht ausgerottet werden wollten. Wie er mal wieder über "die Deutschen" schreibt, verstehe ich das als Schimpfwort. Aber so ganz verraten hat Donny die Kurden ja nun auch nicht. Statt die Menschen zu schützen, schickt er jetzt GIs zur Verteidigung der Ölfelder. Natürlich nur um einen Erdölklau zu verhindern. Aber genau wie er hoffe ich immer noch auf die Wählervernunft in unserem Land. Damit meine ich keine Entwicklung -weiter so- wie bei gestrigen Wahl, wo eine Partei immer ihre Sitze in einem Parlament verdoppelt und das unter einem Spitzenpolitiker der sich Faschist nennen lassen muss.