„Wir müssen über Rassismus sprechen“

„Wir müssen über Rassismus sprechen“


Von Thomas Baader

„Wir müssen über Rassismus sprechen“

„Wir müssen über Rassismus sprechen: Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein“ („White Fragility“ im Original) ist bereits zwei Jahre alt, die deutsche Übersetzung aber noch sehr jung, die Ereignisse dieses Jahres wirken sich entsprechend auf die Verkaufszahlen beider Ausgaben aus. Um gleich zu Beginn ein Missverständnis auszuräumen: Es ist keineswegs ein antirassistisches, sondern ein rassentheoretisches Buch. Bei Robin DiAngelo wird die gesamte Menschheit in nur zwei Gruppen eingeteilt: „Weiße“ und „People of Color“. Die letztgenannten treten dabei als grundgute, weise, aber auch einfach strukturierte Charaktere in Erscheinung, Weiße hingegen als tragische und fehlerhafte, dadurch aber eben auch als wesentlich interessantere Lebewesen. Die Festlegung von „People of Color“ als antirassistische Autoritäten bedeutet aber auch zwangsläufig, dass die weiße Autorin DiAngelo selbst keine ist. Ihrer eigenen Logik folgend, sollten wir ihr gar nicht zuhören.


Autor: AchGut
Bild Quelle: DiAngelo/Facebook


Sonntag, 09 August 2020

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