Russland enteignet Tausende von Ausländern auf der Krim

Russland enteignet Tausende von Ausländern auf der Krim


Nach der Annexion der Krim hat Russland nun auch ausländische Besitzer lukrativer Grundstücke an der Schwarzmeer-Küste zwangsenteignet.

Russland enteignet Tausende von Ausländern auf der Krim

Nach einem Erlass von Präsident Wladimir Putin dürften Ausländer dort nun in den meisten Regionen kein Land mehr besitzen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Wochenende berichtet habe. Das Dekret hätte Putin schon am 20. März vorigen Jahres unterschrieben - dann sei ein Jahr Zeit gewesen, rund 11 500 Grundstücke in neue Eigentumsverhältnisse zu überführen.

Die Grundstücke lägen in beliebten Küstenregionen wie Jalta, Kertsch und Sudak. Betroffen seien nach Behördenangaben Eigentümer aus 55 Staaten - vor allem aus der Ukraine aber auch aus Deutschland, Australien und Israel. Die Ukraine habe bereits vergangenes Jahr gegen die Enteignungen protestiert und Klagen vor internationalen Gerichten angekündigt. Offiziell habe Russland den Schritt mit Sicherheitsbelangen begründet. Demnach dürften Ausländer in Küstenregionen des Riesenreichs im Grenzgebiet kein Land besitzen. Auf der Krim sei besonders auch Sewastopol betroffen. Dort habe die russische Schwarzmeerflotte ihren Sitz.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Montag, 22 März 2021

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