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Chip-Mangel lässt Geräte-Preise steigen

Chip-Mangel lässt Geräte-Preise steigen


Die gestörten Lieferketten im Halbleitersektor treffen nicht nur die Autobranche, sondern auch andere Teile der Konsumgüterindustrie

Chip-Mangel lässt Geräte-Preise steigen

Ob Router, Haushaltsgeräte oder Smartphones - Verbraucher müssen in Deutschland künftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen. Das gehe aus einer Umfrage von WELT AM SONNTAG unter 20 Unternehmen und Herstellern von Telekommunikationsgeräten wie Routern, Unterhaltungselektronik und Hausgeräten wie Kühlschränken und Waschmaschinen hervor.

Wegen der gestiegenen Nachfrage in der Corona-Krise und Engpässen bei der Beschaffung von Halbleitern würden alle Unternehmen daran arbeiten, ihre Logistik der Situation anzupassen. Dabei komme es jedoch auch bei Zulieferern zu deutlich längeren Lieferfristen. So berichte das Unternehmen AVM, das mit der Fritzbox einen der beliebtesten WLAN-Router in Deutschland anbiete, von kurzfristig stornierten Lieferzusagen für Bauteile. Auf neu bestellte Ware müsse das Unternehmen bis zu ein Jahr warten. Daher ließen sich Lieferengpässe nicht ausschließen. Das habe auch Gigaset bestätigt. Das Unternehmen mit Sitz in Deutschland stellt Schnurlos-Telefone, Smartphones und Geräte für das Smarthome her. Etwa 80 Prozent der Gigaset-Produkte seien potenziell von der Chipknappheit betroffen, heiße es in dem Bericht. Auch Gigaset leide nach eigenen Angaben unter verlängerten Lieferfristen und Wiederbeschaffungszeiten von bis zu 60 Wochen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Sonntag, 09 Mai 2021

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