Muslime im Westen sind dazu da als „Augen“ des Islam zu dienen, sagt eine Fatwa

Muslime im Westen sind dazu da als „Augen“ des Islam zu dienen, sagt eine Fatwa


Im Westen lebende Muslime sollen ihre „ungläubigen“ Gastgeberländer und Nachbarn nicht nur hassen; sie sollen sie ausspionieren, als „Auge“ des Islam auf den Westen dienen.

Muslime im Westen sind dazu da als „Augen“ des Islam zu dienen, sagt eine Fatwa

Wie hier erörtert, bestehen zahlreiche Online-Fatwas – das sind von maßgeblichen muslimischen Gelehrten (ulema) verfasste Erlasse, die auf respektierten islamischen Internetseiten auftauchen – darauf, dass das islamische Gesetz (schari‘a) von im Westen lebenden Muslimen fordert, „Feindschaft und Hass“ für ihre neuen Heimatländer und deren Bewohner beizubehalten. Das gilt gleichermaßen für Migranten-Flüchtlinge; sie verpflichtet diese Staaten zu hassen, die sie willkommen heißen und ihnen kostenlos Nahrung, Unterkunft und Gesundheitsfürsorge bieten, und ihnen gegenüber illoyal zu sein – sagen die gelehrten Scheiks des Islam.

Eine weitere Fatwa, geschrieben vom verstorbenen Scheik Mohammed ibn al-Uthaymin – der als „Gigant des konservativen Islam“ gilt – bietet genauere und bestürzende Auflagen für jeden im Westen lebenden Muslim.

Auf der angesehenen muslimischen Website IslamWay.net veröffentlicht und in Übersetzung (alle Übersetzungen in diesem Artikel sind meine eigenen [d.h. die von Raymond Ibrabhim – heplev]) überschrieben mit „Wie lautet die Entscheidung für in den Ländern der Ungläubigen Lebenden“, erklärt auch sie, dass zusammen mit „der Bewahrung und dem Erhalt seines Islam“ die „erste Auflage“ eines jeden Muslims, der unter Nichtmuslimen lebt, die ist, dass er/sie „Feindschaft und Hass für die Ungläubigen hat, sich von ihrer Loyalität und Liebe fern hält – denn Loyalität und Liebe für sie widerspricht dem Glauben“.

Als nächstes erklärt die Fatwa den ersten Grund für jeden Muslim, der bereit ist in den Westen zu ziehen: Jihad zu führen –der in die „Länder der Ungläubigen gehört“ – aber in seinem Fall über da’wa bzw. Mission. Die Fatwa sagt das so:

Er wohnt dort, um zum Islam aufzurufen [da’wa] und [Nichtmuslime] zu locken, denn dies ist eine Form des Jihad, die für alle gemeinschaftlich verpflichtend ist, denen das möglich ist… [Darüber hinaus] ist da’wa für den Islam eine der Verpflichtungen der Religion.

Mit anderen Worten: Genauso wie gewalttätiger Jihad Ungläubige unter muslimische Herrschaft bringen soll, ist auch da’wa eine Form des Jihad, da auch sie Ungläubige unter muslimische Herrschaft bring (wenn auch bereitwillig und daher mit weit geringerer Erfolgsrate als die sichere und vorzuziehende Methode des gewalttätigen Jihad).

Nichtmuslime auszuspionieren ist der zweite Grund, der angeführt wird, um zu legitimieren, dass Muslime im Westen leben:

Er wohnt [dort], um die Umstände der Ungläubigen zu studieren und zu erfahren, worum es bei der Verderbtheit ihrer Lehre, falschen Anbetung, losen Moral und chaotischen Zustand geht. Dann warnt er das [muslimische) Volk davor von ihnen getäuscht zu werden und zeigt ihren Bewunderern die Wahrheit über ihren Zustand. Diese Art des Aufenthalts ist eine andere Form des Jihad … denn die Verderbtheit der Ungläubigen ist Beweis für die Rechtschaffenheit des Islam.

Dann kommt dies:

Ein solcher lebt in den Ländern der Ungläubigen, um den Muslimen ein Auge zu sein.

Die Fatwa fährt damit fort, dass Mohammed selbst dafür warb Spione unter die Nichtmuslime zu bringen. Sie führt die Grabenschlacht an, in der der Prophet einen Muslim (Hudahaifa bin al-Yaman) losschickte, der den ungläubigen Feinden Freundschaft vortäuschen und unter ihnen leben sollte, während er ihre wahren Verhältnisse an Mohammed berichtete und preisgab – sensible Informationen, die es dem Propheten schließlich ermöglichte sie zu unterwerfen.

Auf jeden Fall ist das das, was Muslime offen gelehrt werden (zumindest auf Arabisch und in anderen islamischen Sprachen). Statt den westlichen Staaten, die sie aufnehmen und kostenfrei mit Leistungen versorgen, etwas zurückzugeben – und sei es nur dadurch, dass sie gute und gesetzestreue Bürger sind – wohnen Muslime aus freien Stücken im Westen, um zu Hass, Distanzierung, Betteln und Ausspionieren ihrer Gönner angehalten zu werden, immer zum Nutzen des Islam.

Übrigens ist es erwähnenswert, dass dieselben Big Tech-Firmen, die damit beschäftigt sind alle zu zensieren, die dem von ihnen genehmigten Narrativ widersprechen, keine Probleme damit haben solchem hasserfüllten und subversiven Gerede eine Verbreitungsplattform zu geben. Apple, als nur ein Beispiel, bietet IslamWay eine App – diese Internetseite, die Muslime auffordert Nichtmuslime zu hassen und auszuspionieren. Und warum auch nicht, können doch nur wenige im Westen entschlüsseln, was das Arabische sagt, während Millionen Muslime durch sie radikalisiert werden.

übersetzt von heplev


Autor: Raymond Ibrahim
Bild Quelle: Archiv


Samstag, 29 Mai 2021

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