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Christen in Myanmar zwischen Krieg und Hoffnung

Christen in Myanmar zwischen Krieg und Hoffnung


Medien vermitteln wie auch sonst einseitiges Bild der Situation, Open Doors betet für die drangsalierten Christen des Landes

Christen in Myanmar zwischen Krieg und Hoffnung

Open Doors sieht sich zurecht „im Dienst der verfolgten Christen weltweit“. So auch für die immerhin drei bis vier Millionen Christen in Myanmar, die sechs bis acht Prozent der dortigen Bevölkerung ausmachen. Und im Gegensatz zu uns in Deutschland werden es dort mehr – trotz der Drangsalierung durch die Militärdiktatur und radikalen Buddhisten. Das berichtet der Leiter von Open Doors Deutschland, Markus Rode, im aktuellen Juni-Heft dieser Organisation. Und weiter …

 

„Die Situation (der Christen) in Myanmar ist schlimmer geworden – es gab unvorstellbares Blutvergießen. Mehr als einmal wurden Kirchen überfallen …“ Für unsere Medien leider kein Thema, diese berichten lieber über das Leid der muslimischen Rohingya in Myanmar. Deshalb beten Christen weltweit Tag für Tag seit dem 1. dieses Monats bis zum 8. Juni für die dortigen Glaubensbrüder und Schwestern. Darunter die, die es besonders schwer haben, weil sie als Buddhisten oder sogar als Rohingya zum christlichen Glauben gefunden haben. Wie überall in der Welt werden solche Konvertiten besonders drangsaliert, meist aus dem persönlichen Umfeld.

 

Im 16. Jahrhundert kamen katholische Missionare in das Land. Heute ist nur noch ein Prozent der Bevölkerung katholisch. Jetzt kümmern sich eher protestantische Pastoren dort um die Christen. Was zeigt, dass „Menschenfischer“ (Jesus zu den Aposteln) an Land genug zu tun haben, man Menschen nicht zwingend aus dem Mittelmeer fischen muss, die gar nicht hineingefallen sind. Wenn jemand Hilfe braucht, sind es Christen in Afrika, wo tausende abgeschlachtet werden und jetzt in Myanmar, wo Soldaten Gottesdienste unterbrechen und Männer zur Zwangsarbeit abholen. Und das Eigentum ihrer Familien konfiszieren, wie auf Seite 4 des Juni-Heftes berichtet wird.

 

„Führer des Militärs und der (militanten) Buddhisten unterscheiden sich nicht“, sie stecken unter einer Decke. Obwohl die muslimischen Rohingya mit nur 4,3 Prozent eine noch kleinere Minderheit sind, richten sich Aktionen hauptsächlich gegen die christliche Minderheit, vor allem gegen Neu-Christen. Sogar abgebrühte Polizisten fürchten sich, den wütenden Mob im Zaum zu halten. Immer mehr Nichtchristen erkennen überall (außer in Europa), dass ihr bisheriger Glaube, in dem Mord und Totschlag gedeihen, den Menschen nicht gerecht wird und konvertieren zum Christentum.

 

Der Glaube an die Macht der Gebete ist bei Open Doors ungebrochen. Die materielle Hilfe steht nicht im Vordergrund. Man muss die Spendennummer geradezu suchen, aber ich konnte das Spendenkonto finden: DE67 6601 0075 0315 1857 50 – „Monatsprojekt 06/2021“. Und hier der Link zu dem aktuellen Monatsheft https://www.opendoors.de/nachrichten/kostenlos-informiert-bleiben/monatsmagazin-bestellen

 

Pakistan, Nepal, Bangladesch, Sri Lanka, China, Nordkorea, Laos und Vietnam sind die nächsten Sorgenkinder im Gebetskalender von Open Doors. Wer weiß, wann wir es sind, die die Gebete anderer Christen aus aller Welt gut gebrauchen können.


Autor: Albrecht Künstle
Bild Quelle: Archiv


Dienstag, 08 Juni 2021

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