weitere Artikel

Anti-Israel-Aktivisten betrügen kanadische Medizinstudentenvereinigungen

Anti-Israel-Aktivisten betrügen kanadische Medizinstudentenvereinigungen


Pro-BDS-Aktivisten in Kanada fälschen Vermerke von drei führenden Organisationen für eine Anti-Israel-Kampagne.

Anti-Israel-Aktivisten betrügen kanadische Medizinstudentenvereinigungen

Anti-Israel-Aktivisten in Kanada haben letzte Woche die Vermerke von drei führenden Medizinstudentenorganisationen gefälscht, berichtete B'nai Brith Canada.

Anfang letzter Woche erhielten Medizinstudentengesellschaften an kanadischen Universitäten, darunter McGill, Dalhousie und die University of Toronto, eine E-Mail von „National Advocacy for Palestine“, in der sie aufgefordert wurden, „eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung des Volkes von Palästina“ zu unterzeichnen.

Den Studentenvereinigungen wurde mitgeteilt, dass die Erklärung von der Canadian Federation of Medical Students (CFMS), der Ontario Medical Students Association (OMSA) und der Black Medical Students' Association of Canada (BMSAC) verfasst wurde.


In Wirklichkeit wurde die Erklärung nicht von diesen drei Gruppen verfasst. Tatsächlich bestreitet der Präsident des CFMS in einer von B'nai Brith erhaltenen Korrespondenz rundweg, dass seine Gruppe den Brief sogar befürwortet und fügt hinzu, dass er von einer anonymen Gruppe von Studenten verfasst wurde. Es bleibt derzeit unklar, wer die Erklärung tatsächlich verfasst hat oder wer hinter dem anonymen E-Mail-Konto „National Advocacy for Palestine“ steht, das den Betrug begangen hat.

Am Donnerstag folgte der gleiche Bericht mit einem „klärenden“ Dokument an die Medizinstudentenvereinigungen, in dem sie davor gewarnt wurden, ihre Mitglieder zu der Erklärung zu konsultieren, und sie aufforderte, „über die Anzahl der Studenten nachzudenken, die Sie in Ihrer Studentenschaft haben könnten“. die sich als Zionisten identifizieren.“

Im vergangenen Monat kursierten in verschiedenen kanadischen Branchen, darunter Journalismus, Wissenschaft und Kunst, gemeinsame antiisraelische Erklärungen, offene Briefe und Petitionen. Der jüngste Versuch antiisraelischer Aktivisten, Medizinstudenten zu täuschen, stellt auch die Grundlagen der anderen Aussagen ernsthaft in Frage.

„Kein rechtschaffener Grund würde auf gefälschte Vermerke zurückgreifen, um Unterstützung zu gewinnen“, sagte Michael Mostyn, Chief Executive Officer von B'nai Brith Canada. „Wenn die Hintermänner dieser Täuschung tatsächlich Medizinstudenten sind, dann ist es zweifelhaft, ob sie die hohen ethischen Standards erfüllen, die für die Ausübung der Medizin in Kanada erforderlich sind.

"Dieses Verhalten ist besonders bedauerlich in einer Zeit, in der kanadische jüdische Universitätsstudenten, einschließlich Medizinstudenten, an ihren eigenen Lernorten einer beispiellosen Feindseligkeit ausgesetzt sind."

An der University of Toronto haben jüdische Medizinstudenten die Absetzung von Dr. Ritika Goel gefordert, der kürzlich ernannten „Social Justice, Anti-Oppression and Advocacy Theme Lead“. In ihren sozialen Medien hat Dr. Goel die Unterstützung für Israel als „#BarbaricCulturalPractices“ beschrieben und die antisemitische Boykott-, Desinvestitions- und Sanktionsbewegung (BDS) gegen Israel unterstützt. B'nai Brith hat auch an die medizinische Fakultät geschrieben und verlangt, dass diese Akte bearbeitet wird.

Inzwischen hat Dr. Ziad Solh, ein Assistenzprofessor an der medizinischen Fakultät der Western University, öffentlich dazu aufgerufen, jüdische Studenten zu boykottieren und zu sanktionieren, „wenn ihre Kultur Zionismus auf Kosten des palästinensischen Volkes ist“. Western hat sich bisher geweigert, korrigierende Maßnahmen zu ergreifen, und charakterisierte Dr. Solhs Aussagen als nichts anderes als „beunruhigende Ideen“.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Mittwoch, 09 Juni 2021

Umfrage

Würden Sie 10€ mtl. zahlen um haOlam.de WERBERFREI zu lesen?




Vielen Dank für die Teilnahme

Unterstützen Sie die Journalistische Arbeit von haOlam.de!

**********

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von haOlam.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bedanken uns bei allen Spendern für die Unterstützung!

Spenden via PayPal

Spenden via Bitcoin

Wallet:bc1qe4kn348vfhrxdgvlfchgprtdd8h3vg60uhhdct



Folgen Sie und auf:


flag Whatsapp Whatsapp

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:

Vorfall Melden
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Nie vergessen, was unvergessen bleibt - Offenes Buch
Antisemitismus im öffentlich-rechtlichen Fernsehen: Graubereich mdr

Download

als pdf     als epub