Mehr Fehlgeburten durch die Impfung?

Mehr Fehlgeburten durch die Impfung?


Achgut.com hat sehr sorgfältig geprüft, ob die nun folgenden Informationen veröffentlicht werden sollten.

Mehr Fehlgeburten durch die Impfung?

Es geht um das Thema von Fehlgeburten, die im Zusammenhang mit einer Covid-Impfung stehen könnten. Wir wollen hier – vertraute Achgut.com-Leser wissen das – gewiss keine Panik schüren. Aber wir wollen auch uns zugängliche, beunruhigende Informationen nicht verschweigen, das würde genauso gegen den journalistischen Ethos verstoßen. Die medizinische Fachwelt sollte den Beitrag und die darin enthaltenen Informationen in jedem Fall zum Anlass nehmen, das Thema genauer zu untersuchen und zwar mit Hochdruck. Ob die Impfung Schwangerer im Angesicht des aktuellen Anfangsverdachts aufrechterhalten werden sollte, müssen letztlich die betroffenen Stellen verantworten, die medizinische Ethik und das Vorsichtsprinzip sprechen jedoch jetzt schon weitgehend dagegen. Doch nun zur Sache selbst.

Von Dr. med. Jochen Ziegler

In der ersten Hälfte der Schwangerschaft, den ersten zwanzig Wochen, beträgt die Rate der Spontanaborte (tot geborene, unreife Feten) 10 bis 20 Prozent. Danach sinkt sie auf deutlich unter 1 Prozent ab. Wenn sich eine Schwangere jedoch in der ersten Hälfte mit einem mRNA-Impfstoff gegen SARS-CoV-2 von Pfizer/BioNTech oder Moderna impfen lässt, steigt diese Rate auf mehr als 80 Prozent. Nur ein Fünftel der Ungeborenen überleben die offenbar embryo- und fetotoxische mRNA-Impfung. Welche Schäden diese Überlebenden als Neugeborene haben werden, ist noch nicht bekannt. Dies ist das erschütternde Ergebnis einer Studie, die jüngst im renommierten New England Journal of Medicine (NEJM) erschienen ist. Zwar folgern die Autoren, die Impfung Schwangerer sei laut der bisher erhobenen Daten sicher; auf dieser Folgerung beharren sie auch trotz Nachfrage von achgut.com bei der Zeitschrift und den Autoren des CDC (siehe Anhang). Doch zeigen ihre eigenen Daten und Kommentare, dass sie sich täuschen und systematisch das äußerst kritische Signal übersehen. Doch gehen wir der Reihe nach vor.

Für den hier berichteten Aspekt der Studie sind die Daten vom “V-safe Pregnancy Registry”, einem System zur Überwachung Schwangerer des CDC, grob gesagt dem US-Pendant des deutschen RKI, entscheidend. Das System gibt schwangeren Frauen die Möglichkeit, sich nach der Impfung zu registrieren und Nebenwirkungen der Impfung oder Impf-Zwischenfälle zu berichten. Die Qualität der Daten ist also nicht sehr hoch, denn sie werden zwar prospektiv erhoben, doch ist die Teilnahme freiwillig. Daher stellen die Daten keine repräsentative Kohorte der Schwangeren dar, sondern eine prospektiv-selektive Beobachtungsstudie. Allerdings melden sich die Frauen an, bevor Nebenwirkungen auftreten. Die beobachteten Effekte sind also prospektiv, aber nicht repräsentativ, da es eine Verzerrung bei der Meldung zum Registry gibt (beispielsweise, wenn sich nur Frauen mit hohem Bildungsniveau anmelden oder, was bei Registern mit materiellen Anreizen zur Registrierung geschehen kann, nur Frauen aus der Unterschicht). Wenn diese Verzerrung mit dem gemessenen Effekt korreliert, sind die Ergebnisse vorsichtig zu bewerten. Darauf sollte man achten und allgemein bei solchen Studien nur starke Effekte beachten.

Eine beunruhigende Quote

Tabelle 4 der (von den Autoren als ‚vorläufig‘ bezeichneten) Studie stellt die Daten vor. Demzufolge erlitten 106 von 827 geimpften Frauen, deren Schwangerschaft bereits zum Zeitpunkt der Analyse beendet war (entweder durch Geburt oder Abort) einen Spontanabort. Das scheint eine normale Quote zu sein (12,6 Prozent, was im oben angegebenen Intervall liegt). Doch erhielten 700 Teilnehmerinnen die Impfung im dritten Trimenon, also in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, während die gezählten Aborte sich in den ersten zwanzig Wochen abspielten. Daher muss man diese 700 Frauen abziehen, denn bei ihnen kann es ja nur zu einem Abort nach der 26. Woche gekommen sein. Man erhält dann 106 Spontanaborte auf 127 Frauen, eine Quote von gut 83 Prozent. Das ist ein sehr starker Effekt, selbst wenn man als Referenznorm für Spontanaborte ein weiteres Intervall annimmt als das MSD-Manual – wie die Studie, die von 10 bis 25 Prozent Spontanaborten in den ersten 20 Wochen als Referenz ausgeht. Über mögliche Folgen bei den Lebendgeborenen, die die Impfung überlebt haben, enthält die Studie noch zu wenig Daten. Dass sie auch Schäden aufweisen werden, ist angesichts der hohen fetalen Letalität leider wahrscheinlich.

Was könnte der Mechanismus sein, durch den nach der Impfung so viele Embryonen und Feten sterben? Wir wissen es nicht, aber eventuell gelangen Impfpartikel über die Plazenta in die Leibesfrucht und führen dort zur Expression von SARS-CoV-2-Spikeprotein. Außerdem sind IgG-Antikörper plazentagängig, so dass die Antikörper der Mutter auf das Kind übergehen können. So kommt es im Embryo oder Fetus wahrscheinlich zu denselben Autoimmunreaktionen, die auch für die schweren Nebenwirkungen und Todesfälle bei geimpften Kindern und Erwachsenen ursächlich sind. Die Antikörper können das Gewebe des Kindes im Mutterleib auch dann angreifen, wenn keine Impfpartikel in das Kind gelangen, denn es gibt bereits eine starke Evidenz dafür, dass die Anti-Spike-Antikörper körpereigene Strukturen angreifen können. Die hohe Letalitätsquote von über 80 Prozent würde sich durch die hohe Empfindlichkeit des in der Entwicklung befindlichen Organismus erklären.

Auch wenn die Daten nicht repräsentativ sind und die Stichprobe klein ist, steht aufgrund der im NEJM berichteten Daten fest, dass die Impfstoffe offenbar extrem embryo- und fetotoxisch sind, da der beobachtete Effekt äußerst stark ist. Dass die Autoren des CDC, einer der Gesundheit verpflichteten US-amerikanischen Bundesbehörde, dies übersehen und auch auf qualifizierte Nachfrage ihre Position nicht revidieren, ist sehr ungewöhnlich. Liegt es daran, dass die vorliegenden Informationen politisch nicht willkommen sind? Denn normalerweise übersehen solche Behörden keine starken Sicherheitssignale. Gleichzeitig zeigen Zahlen aus aller Welt, dass die Impfung mit dem SARS-CoV-2-Spike-Protein keinen epidemiologisch messbaren Einfluss auf die Endemie hat. Die Abwägung von Nutzen und Risiken sollte daher klar sein. Die EMA-Zulassung zur Impfung Schwangerer mit den SARS-CoV-2-Impfstoffen sollte vom BFARM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) sofort widerrufen werden.

Und hier zur Information unser Schriftwechsel mit dem New England Journal of Medicine (NEJM) und den Autoren:

Anhang: Nachfrage bei NEJM und CDC 

(Relevante Auszüge kursiv, Übersetzung des Autors aus dem Englischen, Kommentare regulär gesetzt)

Jochen Ziegler am 9. Juli 2021:

"(...) In Tabelle 4 dividieren sie die Anzahl der Spontanaborte durch alle 827 Teilnehmerinnen des Registers, doch geben Sie in der Fußnote an, dass 700 Frauen die Impfung im dritten Trimenon erhielten, was nach der 20. Woche ist, so dass diese Frauen offensichtlich keine Spontanaborte vor der 20. Woche erleiden konnten. Daher gehören diese Frauen nicht zur Risikogruppe für Spontanaborte. Daher muss der Nenner Ihres Quotienten nicht 827, sondern 827-700=127 sein. Mit anderen Worten denke ich, dass Sie die falsche Referenz gewählt haben (eine medizinisch unsinnige Referenz) und daher der Quotient viel zu klein ausfällt. Der wahre Quotient ist etwa 83%. Dies ist drei bis vier mal so hoch wie die Spontanabortrate in den ersten 20 Wochen für eine allgemeine Stichprobe von Schwangeren. Aus Sicht der Pharmakovigilanz ist das ein starkes Signal (...). Doch diskutieren Sie dies nicht, sondern folgern, dass ‚Erste Ergebnisse zeigen keinen offensichtlichen Sicherheitssignale unter Schwangeren, die mRNA COVID-19 Impfstoffe erhielten.' Können Sie das bitte kommentieren? (...)"

Hier die Antwort des CDC-Autors vom 14. Juli 2021:

„Vielen Dank, dass Sie sich an uns wenden. Wir verstehen und würdigen ihre Bedenken zu unserem Bericht zu den Spontanaborten. Wir haben eine Mengen Zeit damit verbracht zu diskutieren, auf welche Weise wir die Daten für diese vorläufige Analyse aufbereiten sollen. Wir hielten es für wichtig, alle Spontanaborte zu berichten, die bisher im Register aufgetreten sind. Gleichzeitig wollten wir die Analyse auf Schwangerschaften beschränken, von denen wir wussten, dass sie bereits beendet waren, da es beendete Schwangerschaften geben kann, von denen wir nicht wissen, da sie sich nicht mehr bei uns gemeldet haben. Doch, wie wir erläutert haben, ist es nicht unproblematisch, alle beendigten Schwangerschaften als Nenner zu nutzen.  In zukünftigen Berichten, wenn mehr Zeit vergangen ist, werden wir unsere Analyse der Spontanaborte bei unter 20 Wochen Gestationszeit auf Schwangerschaften beschränken, deren errechneter Geburtstermin bereits erreicht wurde. Doch da zum Zeitpunkt der Datenanalyse der Impfdaten noch nicht genug Zeit verstrichen wäre, hätte diese Methode einen Zähler und Nenner von Null ergeben. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, in unserem vorläufigen Bericht die Spontanaborte unter allen beendeten Schwangerschaften zu errechnen.“

Die Antwort des CDC umgeht die Argumente der Nachfrage (wobei die unterstrichene Passage zumindest vage auf die von mir geäußerten Bedenken eingeht, wo die Autoren das erläutert haben, ist aber unklar) und stellt die für die Zukunft geplanten Auswertungsmethode (die sinnvoll ist, falls im ersten Trimenon geimpfte Schwangere untersucht werden, was der Autor nicht erwähnt) als einzig sinnvolle Alternative zu der unsinnigen Methode dar, die in der Veröffentlichung verwendet wurde, um vorzugeben, man habe keine andere Auswertung durchführen können. Doch ist die einfache Auswertung, die ich in diesem Artikel vorgenommen habe, angesichts der Struktur der Daten valide und angemessen.

Dokumentation der Kommunikation mit dem CDC im originalen Wortlaut:

Die Anfrage vom 9. Juli 2021:

I read your article and have written an comment about it for achgut, where I regularly publish as an expert author in medicine, cell biology and biomathematics. Before publishing it, I would like to ask you about the following aspect of your paper which I noticed (but your reviewers did not). 

In Table 4, you divide the number of spontaneous abortions (104) by all 827 registry paticipants, yet in the footnote of the table you say that 700 women received the vaccination in the third trimenon, which is after wk 20, so they evindently cannot have had a spont. abortion before wk 20 (because they were still pregnant after wk 20). They therefore are not among the patients at risk for this subgroup. So the denominator in the third line should be 827-700=127 instead of 827. In other words, I think you have picked the wrong reference (a medically impossible reference) and therefore come up with a ratio  that is much too low (104/827=12.6%). The real ratio should be ~83%. This would be more than three to four times the spontaneous abortion rate in the first 20wks for the general population of pregnant woman in the US (which is 10-20% per the MSD manual, section Gynecology). >From a pharmacovigilance perspective, this is a massive signal, even if the sample is rather small and the study is merely prospective-selective-observational (not fully representative). Yet you do not discuss this but instead conclude that „Preliminary findings did not show obvious safety signals among pregnant persons who received mRNA Covid-19 vaccines.“

Can you pls. comment on this? I think this issue is of great interest for the general reader and the editors of NEJM. If I am not completely mistaken, I think that you/NEJM have to publish a correction. Many lives are at risk here.

Die Antwort des CDC vom 14. Juli 2021:

Thank you for your outreach. We understand and appreciate the concern related to our reporting of spontaneous abortion. We spent considerable time debating the best way to present these data for this preliminary analysis. We felt it was important to report all spontaneous abortions that had been observed in the registry thus far. At the same time, we also wanted to limit the analysis to pregnancies for which he had final outcome data as there may be completed pregnancies we are not yet aware of because they have not had a scheduled follow-up call. However, as pointed out, there are issues with using all completed pregnancies as the denominator. In a future report in which more follow-up time has passed, we plan to limit the assessment of spontaneous abortions to completed pregnancies vaccinated at less than 20 weeks and whose estimated date of delivery has passed. Because of where we were in the vaccination efforts at the time of data analysis, that method provided both a numerator and denominator of zero. We therefore chose to report spontaneous abortions among all completed pregnancies in this preliminary report.

 Using an alternative method, we have calculated that there are 27 (2.0%) spontaneous abortions among 1,364 participants vaccinated at less than 20 weeks gestation who were at least 20 weeks gestation on March 30th (the date of the data used for the report). This, however, is an underestimate of the true proportion as we do not know that all 1,337 pregnancies (1,364 – 27) were ongoing on March 30th. We are continuing to analyze our data and may ultimately limit this denominator further to only participants who have had a follow-up interview after 20 weeks gestation. At this time, we are analyzing additional accrued data and working on plans for dissemination of updated findings.

We also have the following media statement:

Experts are currently analyzing the most recent v-safe Pregnancy Registry data and will soon publish a report on the risk of miscarriage among all pregnant people vaccinated against COVID-19 in their first trimester. Because time has elapsed from CDC’s preliminary report, CDC has been able to complete follow-up calls to identify the pregnancy status in more than a 1,000 participants who were vaccinated in their first trimester.

CDC’s preliminary report was designed to help healthcare professionals and pregnant people make informed decisions regarding vaccination, especially because pregnant women were not part of clinical trials. CDC focused on 827 completed pregnancies among people vaccinated between mid-December and the end of February to better understand their outcomes. CDC found 104 miscarriages within the 827 vaccinated participants. Roughly 12.6% experience a pregnancy loss and 87% had a live birth.

We are aware that some of the data has been used to calculate a higher rate of miscarriage. This is not an appropriate calculation based on the data available because more than a 1,000 pregnancies were ongoing and their outcome data was not available at the time of the report.

About 10-25% of known pregnancies end in miscarriage, however, the actual number is likely higher because many miscarriages occur before people are aware, they are pregnant. Most miscarriages occur because the fetus isn’t developing normally. About 50% of miscarriages are associated with extra or missing chromosomes. CDC experts will continue to study the effects of COVID-19 vaccination on pregnancies and closely monitor any safety concerns.

 

Die Achse des Guten - Dr. Jochen Ziegler ist das Pseudonym eines Arztes und Biochemikers. Er arbeitet als Berater für private Anbieter des Gesundheitssystems und lebt mit seiner Familie in Hamburg.


Autor: AchGut
Bild Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-76601-0001 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons


Freitag, 16 Juli 2021

Spenden an den gemeinnützigen Trägerverein von haOlam.de können von der Steuer abgesetzt werden.

Wir bieten Nachrichten zu Themen aus aller Welt an – vollständig unabhängig von politischen Parteien, Institutionen und Interessengruppen. Nur so können wir Ihnen eine freie und unbeeinflusste Berichterstattung nach hohen journalistischen Standards garantieren. Unsere Unabhängigkeit bedeutet allerdings auch, dass wir nicht durch staatliche Mittel finanziert werden: Wir sind daher auf die private Unterstützung unserer Leser angewiesen. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, lassen Sie uns eine Spende über PayPal zukommen! 

Sie können wahlweise ein Förderabo abschließen oder den Spendenbetrag frei selbst bestimmen:

Betrag Unterstützung via Paypal
haOlam.de mit beliebigem Betrag unterstützen
 
Kleines Förderabo abschließen für 5 Euro monatlich
 
Normales Förderabo abschließen für 15 Euro monatlich
 
Jährliches Förderabo abschließen für 70 Euro im Jahr

weitere Artikel von: AchGut

Folgen Sie und auf:

Talk auf dem Klappstuhl als Podcast:

haOlam werbefrei
Mit Generalvollmacht zum Generalverdacht
Mit Generalvollmacht zum Generalverdacht
Ließ Juristin ,mdr Intendantin Karola Wille, Personal bespitzeln?

Downloadals pdf 


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage