Taliban fordern Hilfe von der Weltgemeinschaft

Taliban fordern Hilfe von der Weltgemeinschaft


Nehmen Nachbarländer wirklich mehr auf als wir in Europa? - Wie ist es mit der „Organisation für islamische Zusammenarbeit“?

Taliban fordern Hilfe von der Weltgemeinschaft

Von Albrecht Künstle

Es ist Sonntag, weshalb ich mir als Lektüre den Artikel Haben-islamische-Länder-eine-christlichere-Asylpolitik? zu Gemüte führte. Denn seitens der Kirchenoberen, der Grünen und der Linken (ob SPD-links oder ganz links) wird uns immer ein schlechtes Gewissen eingeredet, wir täten zu wenig für die Flüchtlinge dieser Welt. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an den Nachbarländern von Krisengebieten, allen voran die Türkei, die 3,6 Mio. Menschen aus verschiedenen Ländern aufgenommen habe.

Lüge, Meineid, Statistik ist auch diesbezüglich die Steigerung der Unwahrheit. Ein besonderer Fall ist eben die Türkei, denn von den aufaddierten Migranten, welche einmal die türkischen Grenzen überschritten, sind die meisten bereits über Griechenland und über die Balkanroute nach Österreich, Deutschland und sogar Schweden weitergezogen, weil es ihnen auch im hohen Norden nicht schlecht geht. Und das angeblich überlastete Griechenland beherbergt nur halb so viele Migranten aus Nahost wie z.B. Österreich. Und Deutschland ist sowieso der Musterknabe.

Jordanien wird von Amnesty als zweit-großzügigstes Aufnahmeland gelobt. Doch darin sind Palästinenser enthalten, die vor 50 Jahren ins Land kamen und muslimische Araber sind. Auch Pakistan und der Libanon seien Vorzeigeländer in der Aufnahme von „Flüchtlingen“. Doch die afghanischen Paschtunen kamen auch schon vor 30 Jahren zu ihren stammes- und religionsverwandten nach Pakistan. Und dem Aufnahmeland Iran werden Schiiten zugerechnet, die ebenfalls vor 30 Jahren umsiedelten.

Die reichen Golfstaaten dagegen nahmen keine ihrer „Brüder im Glauben“ auf, die spielen lieber alleine Golf, geben zigtausende für ihre Karossen aus und hunderttausende für ihre Falken und Kamele. Dabei haben arabische Länder eine gemeinsame Sprache, die gemeinsame Kultur des „komm ich heut‘ nicht, komm ich morgen“ und sie lesen und studieren den gleichen Koran. Sie ließen sich dort viel leichter integrieren, als wenn sie bei uns eine andere Sprache mit anderen Buchstaben, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, harte Arbeit, Respektierung von Frauen, Toleranz für andere Religionen usw. lernen müssen. Taliban, wie wäre es mit eurer islamischen Bruderorganisation (Wikipedia).

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit, kurz OIZ, ist eine zwischenstaatliche internationale Organisation von derzeit 56 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer nennenswerten Minderheit ist. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, den Islam zu repräsentieren. Mehrere größere Mitgliedsstaaten (Saudi-Arabien, Ägypten, die Türkei und der Iran) erheben hinter den Kulissen Führungsansprüche; die jeweils anderen Staaten bestreiten deren Recht dazu. Infolge dieser Rivalitäten ist die OIZ seit 2017 kaum handlungsfähig.“ Vielleicht fällt euch Taliban ja nun der Führungsanspruch zu, nachdem ihr die ausländischen Helfer in die Flucht geschlagen habt.

Die islamischen Länder wollen eigentlich nichts mit dem Rest der Welt zu tun haben. Die UN-Menschrechtskonvention wurde von ihnen für nichtig erklärt. „1990 wurde bei der 19. Außenministerkonferenz der OIZ die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam beschlossen, welche als Leitlinie der Mitgliedstaaten auf dem Gebiet der Menschenrechte gelten soll. In den abschließenden Artikeln 24 und 25 wird die religiös legitimierte, islamische Gesetzgebung, die Schari’a, als einzige Grundlage zur Interpretation dieser Erklärung festgelegt; indirekt wird damit die Allgemeingültigkeit der 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossenen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in Frage gestellt. Auch von der Arabischen Liga wurde 1994 eine Arabische Charta der Menschenrechte verabschiedet, trat jedoch mangels Ratifizierungen nicht in Kraft, bis 2004 eine überarbeitete Version verabschiedet wurde.

Mit eurer Scharia könnt ihr alle islamischen Menschen aller islamischen Ländern beglücken. Allah ist immer mit euch Auserwählten, wozu braucht ihr dann uns? Außer euerem alleinigen Allah habt ihr auch Unmengen an Bodenschätzen: Kupfer, Lithium, Bauxit, Eisenerz, Seltene Erden, Kobalt und auch Öl, Erdgas und Kohle. Wenn ihr das Pulver aus der geschenkten und zurückgelassenen westlichen Munition entfernt, habt ihr genug Sprengstoff für euere Erzminen. Und dann nehmt die Spaten in die Hand, die euch unserer Soldaten zurückließen, mit denen sie euere Brunnen gegraben haben. Die Spaten- und Schaufelstiele haben einen ähnlichen Durchmesser wie eure Schusswaffen, liegen also gut in der Hand.

Weniger als zehn Prozent eueres Bodens sind landwirtschaftlich nutzbar. Wäre es dann nicht umso wichtiger, Nahrungsmittel anzubauen, statt der Welt größter Opiumproduzent zu sein? Muhammad hat den Juden den Weinhandel verboten, um sie existenziell zu treffen. Aber er ließ nicht in den Koran schreiben, die Jugend der Welt mit Rauschgift zu ruinieren. Ich wünsche jedem Taliban-Opiumhändler, dessen schmutziges Handwerk bei uns Opfer fordert – nichts Gutes. Habt ihr denn kein schlechtes Gewissen, habt ihr überhaupt eines?

Und wenn ihr die Frauen nicht nur euer Essen kochen lasst, könnten euch diese an vielen Stellen helfen, statt nach unserer Hilfe zu rufen. Vielleicht braucht ihr sie einmal, um euere Köpfe zu retten. Kennt ihr jene Geschichte einer belagerten Stadt, als die Angreifer den Frauen gestatteten, so viel mitzunehmen, wie sie auf ihrem Rücken tragen konnten? Sie schleppten ihre Männer aus der eroberten Stadt! Seid ihr Taliban euch sicher, dass ihr von euren geknechteten Frauen ebenfalls gerettet würdet? Lasst euere Töchter in die Schule gehen; bei uns sind die Mädchen in einigen Fächern nämlich besser als die Jungs. Setzt tagsüber euere Köpfe ein, statt euer stärkstes Stück, wenn es dunkel wird. Vier Köpfe zu ernähren, ist leichter als acht. 2,3 Prozent Bevölkerungswachstum pro Jahr haut auch die stärksten Männergesellschaft und Wirtschaft um.

Bei uns gibt‘s ein Sprichwort, „nur in der Not erkennt man wahre Freunde“. Wenn ihr also meint, in Not zu sein, wendet euch an euere Bruderstaaten der „Organisation für Islamische Zusammenarbeit“ OIZ und lasst uns in Ruhe! Der oft bemühte barmherzige Samariter aus dem Neuen Testament gibt uns mit auf den Weg, erste Hilfe zu leisten. Euere Launen zu akzeptieren und euch in unserem Land oder gar Haus aufzunehmen, ist kein christliches Gebot. Aber damit habt ihr sowieso nichts am Hut, und die Gastfreundschaft euerer islamischen Staaten ist eine offensichtliche Legende. Klopft doch endlich bei eurer OIZ an!


Autor: Albrecht Künstle
Bild Quelle: isafmedia, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 20 September 2021

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