Radikale Muslime betrachten den Ramadan als den Monat der „islamischen Eroberung“

Radikale Muslime betrachten den Ramadan als den Monat der „islamischen Eroberung“


Radikale Muslime überall auf der Welt, auch in den euopäischen Staaten, haben eine neue Propaganda mit dem berüchtigten Ziel gestartet, Muslime dazu aufzuhetzen Jihad gegen Juden, Christen und „Nichtmuslime“ zu führen und ein Kalifat zu gründen.

Radikale Muslime betrachten den Ramadan als den Monat der „islamischen Eroberung“

Von Salah Uddin Shoaib Choudhury, Weekly Blitz

Muslime, besonders die Migranten, planen den Ramadan und den „Monat der islamischen Eroberung“ und ermutigen ihre Mit-„Brüder“ den Jihad gegen die „Feinde Allahs“ fortzusetzen und ein Kalifat in den „Ländern der Ungläubigen“ zu gründen.

Am 12. April 2022 betonte Ali Al-Salabi, ein prominenter libyscher Salafi-Kleriker und der Internaitonalen Union Muslimischer Gelehrter (IMUS) in einem Artikel auf der Website der von Qatar und der Türkei gestützten IMUS mit dem Titel „Die islamische Eroberung von Al-Andalus war Teil von Siegen, die im Ramadan erzielt wurden“, dass wichtige islamische Eroberungen während des Monats Ramadan stattfanden, darunter die Eroberung von Al-Andalus (Spanien). In seinem Artikel beschrieb er die muslimische Invasion der Iberischen Halbinsel als „natürliches Ergebnis der Strategie, der die Muslime während ihrer Eroberungen folgten: Ihre Grenzen zu sichern, um für ihre Religion zu werben und denJihad über diese Grenzen hinaus zu führen, damit die Religion des Islam verbreit werden kann – was notwenidigerweise das Vorantreiben des Islam bedeutete, solange es eine treibende Kraft gab.“

Muslime verteilen einige Informationen in Broschüren und Online-Propaganda, die das Ziel haben Mitmuslime für den jihadistischen Wahn und die Verbreitung von religiösem Hass zu gewinnen.

Hier einige Hinweise aus der laufenden Propaganda:

„Der Ramadan ist als der Monat der Eroberungen bekannt, der den Kurs des Islam veränderte und ihn gewaltig voranbrachte, so wie auch die Schlacht von Badr und die Eroberung Mekkas. Die Schlacht von Badr war eine offizielle Erklärung der Gründung des neuen Staates des Islam. Die Eroberung von Mekka ein paar Jahre später hingegen war der große Sieg für den islamischen Staat gegen diejenigen, die 20 Jahre Krieg gegen ihn geführt hatten – die Menschen aus Mekka und ihre Verbündeten. Nach der Eroberung Mekkas traten die Menschen in Massen zum Islam über. Zu den muslimischen Siegen, die im Monat Ramadan stattfanden, gehörte die Schlacht von Guadalete, nach der die Muslime Al-Andalus in Besitz nahmen und ein Kapitel der Unterdrückung und Tyrannei beendete sowie ein neues Kapitel der Fortenwicklung und Zivilisation begann.“ (The History of Al-Andalus, S. 43-44)

Die Islamische Eroberung von Al-Andalus

„Die Eroberung der Iberischen Halbinsel (Spanien und Portugal) durch den Islam war ein natürliches Ergebnis der Strategie, der die Muslime während ihrer Eroberungen folgten: ihre Grenzen zu sichern, um ihre Religion zu fördern und weiterhin Jihad jenseites dieser Grnezen zu führen, um die Religion des Islam zu verbreiten – was notwendigerweise das Vorantreiben des Islam bedeutete, solange es eine Triebkraft gab. Zusätzlich war der nächste natürliche Schritt, nachdem Musa Ibn Nusayr und seine Gefährten diese Botschaft des Islam mit ihren Anstrengungen im Groß-Maghreb festigten, die Eroberung von Al-Andalus.

Musa vervollständigte die Bemühungen seiner Vorgänger – der Soldaten, Prediger, Kommandeure und Armeen – zur Stärkung des Islams in Nordafrika. Er konzentrierte ich auf die Stabilisierung des Islam in den Herzen der Menschen und lehrte und bildete sie aktiv zu den Prinzipien des Islam. Seine Bemühungen waren, da die Berber in Nordafrika zu den dem Islam gegenüber loyalsten Gruppen gehörten, erfolgreich darin Menschen dazu einzuladen zum Islam zu konvertieren und Jihad zur Verbreitung seiner Lehre zu führen. Die Mehrheit der Soldaten in Tariq Ibn Ziyads Armee, die auf der Iberischen Halbinsel eingesetzt wurde, waren muslimische Berber, die für den Islam eiferten, ihn bewunderten und bereit waren sich für ihn zu opfern. Sie gehörten nicht dazu, um Beute zu machen oder Anerkennung zu gewinnen. Das war da Ziel aller islamischen Eroberungen und von ihnen zu lesen und von ihrem Wesen zu lernen würde für eine Ablehnung der Anschuldigungen und Widerlegung falscher Behauptungen ausreichen, die zeigen wollen, dass diese Eroberungen, ob direkt oder indirekt, dem Zweck dienten Kriegsbeute zu erlangen. Es gibt keine Belege, die diese Behauptung stützen, die eine Illuison ohne wissenschaftlichen oder historischen Rückhalt ist. (The History of Al-Andalus, S. 45)

Es wäre vernünftig zu sagen, dass die Idee der Eroberung der Iberischen Halbinsel eine ausschließlich islamische war. Fakt ist, dass erzählt wurde, es handele sich um eine uralte Idee, die auf die Zeit des Rechtgeführten Kalifen Othman Bin Affan zurückgeführt wird und dass [der Kommandeur] Uqba Ibn Nafi Al-fihri überlegt hatte die Meerenge nach Spanien zu überqueren, wenn das möglich gewesen wäre. In der Vergangenheit führten Muslime Aktivitäten an den östlichen Küsten Spaniens und der nahe gelegenen Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza aus. Nach Angaben des [muslimischen Historikers] Al-Dhahabi rüstete [der Kommandeur] Musa ibn Nusayr im Jahr 89 des islamsichen Kalenders seinen Sohn Abdollah militärisch aus und der eroberte Mallorca und Menorca. Was die Kontaktaufnahme zu Julian, dem Gouverneur der Stadt Ceuta, oder anderen spanischen Gouverneuren angeht, so scheint es so, dass dies während der Zeit geschah, als Musa ibn Nusayr darüber nachdachte den Eroberungsplans auch auszuführen.

Wie kontaktierte er die spanische Seite – Julian, die Anhänger des abgesetzten Königs und andere? Es gibt unterschiedliche Berichte darüber, ob das per Post oder persönlich stattfand und wo. Wenn die Kommunikation tatsächlich stattfand und das auf dieser Ebene geschah, dann könnte der Kontakt zwischen der spanischen Seite und Musa und ihre Unterstützung während der Eroberungsaktion zur Ermöglichung oder Beschleunigung der Eroberung beigetragen haben. Aber der Beginn der Angriffe und die Leitung und Umsetzung der Operation wurde von den Muslimen gemacht, die machtvoll und schnell mit der Eroberung voranschritten, während sie sich auf Allah verließen, zu erreichen, dass Menschen zur Rechtleitung geführt werden.

Musa hatte Al-Walid Ibn Abd Al-Malik [den sechsten Omajjaden-Kalifen] konsultiert, bevor er Julian kontaktierte oder als Julian ihn kontaktierte. Zuerste zögerte der Kalif diesen großen Plan zu verfolgen; er befürchtete die Muslime zu gefährden, aber Musa konnte den Kalifen überzeugen und sie stimmten überein, dass die Eroberung begonnen werden sollte, nachdem man zahlreiche Brigaden und Erkundungsexpeditionen losgeschickt hatte.

Musa führte Al-Walids Befehle aus und bereitete eine Erkundungsexpedition aus 500 Soldaten vor, darunter 100 Ritter, die von Tarif Ibn Malik alias Abu Zur’ah geführt wurden, einem muslimischen Berber. Die Armee schaffte es die Straße von Ceuta auf Schiffen zu überqueren, die Julian oder jemand anderem gehörten und [die Truppen] gingen auf der spanischen Seite in oder nahe Paloma Isla an Land. Später wurde diese als Insel Tarif bekannt. Die Erkundungsexpedition segelte im Ramadan des Jahres 91 des islamischen Kalenders (Juni 710) von Ceuta ab und Tarif durchstreifte die Stadt und ihre Umgebung und untersuchte die Feindpositionen. Dann kehrte die Expedition mit beruhigenden und ermutigenden Nachrichten über die Fortsetzung der Eroberungsoperation fort. Tarif studierte die Region und schickte Gruppen in zahlreiche Bereiche, darunger Gibraltar, für die Eroberungsoperation und die gesammelten Informationen waren wertvoll für die Planung der Eroberung und den Marsch von Tariqs Armee auf Gibraltar.

Als Musa vom Ausgang der Expedition Tarifs erfuhr, die ihm weiter bestätigte, was ihm über Al-Andalus berichtet worden war, schickte er Tariq ibn Ziyad 7.000 Muslime, deren Mehrheit Berber und befreite Sklaven waren, dazu eine kleine Zahl Araber. Und als Tariq weitere Kämpfer brauchte, versorgte er ihn mit 5.000 und Tariqs Armee baute Schiffe, um die Soldaten ins Land Al-Andalus zu bringen. Um die Verladung zu komplettieren, stellten die für den Feldzug Verantwortlichen sicher die Nachrichten darüber vor dem Volk geheim zu halten. Daher brachte Julian die Schiffe nachts nach Ceuta und sie begannen die Soldaten nacheinander zu transportieren. Es schien so, dass die Soldaten zu transportieren mehr als eine Nacht dauerte und es wurde berichtet, dass die ausgestiegenen Soldaten sich den Tag über versteckten, damit die Menschen ihre Anwesenheit nicht bemerkten. Die Schiffe fuhren zwischen Ceuta nach Al-Andalus hin und her und die Menschen in Al-Andalus glaubten, es handele sich um gewöhnliche Handelsschiffe; als sie von dem Feldzug erfuhren, war die Transport-Operation im Morat Rajab des islamischen Jahres 92 völlig friedlich abgeschlossen worden. (Nafh At-Tib I, S. 226/27)

Tariq marschierte mit den Soldaten nach Mons Calpe; dieser Berg wurde später nach ihm benannt und wurde als Gibraltar bekannt. Es wurde auch berichtet, dass beim Fall von Al-Andalus unter die Kontrolle des Kalifen von Almohad, dem Kalifat Abd Al-Mu’min und als er nach Gibraltar übersetzte, er den Bau einer Stadt auf dem Gipfel des Berges befahl und sie den „Berg der Eroberung“ nannte. Aber der Name wurde nicht berühmt und Gibraltar blieb der üblichste Name. Tariq marschierte mit der Armee gegen die grüne Insel und nahm sie in Besitz. Damals war Roderich im Norden von Al-Andlus damit beschäftigt die Basken zu bekämpfen. Es wurde berichtet, dass er gegen die Franzosen kämpfte. Sein Stellvertreter Theodomir informierte ihn über die islamische Invasion und er kehrte um, um sie aufzuhalten. Auf seinem Weg zur Bekämpfung der Muslime kam er an der Hauptstadt Toledo vorbei und versöhnte ich mit der Familie von Wittiza und lud sie zusammen mit den Goten ein sich ihm bei der Bekämpfung eines gemeinsamen Feindes anzuschließen, was sie machten. Berichtet wurde, dass Roderich die zwei Söhne Wittizas dazu ernannte die rechte und die linke Flanke seiner Armee zu führen.

Als Tarik von den Armeen erfuhr, die Roderich aufgestellt hatte, schrieb er an Musa Ibn Nusayr um ihn über ihre gewaltige Größe zu informieren und bat ihn um zusätzliche Kämpfer; im wurden 5.000 Kämpfern zugeführt. In der Beschreibung von Tariqs Armee schrieb Al-Maqqari [ein muslimischer Historiker], der weitere Historiker zitierte, dass sie in Kettenhemden und weißen Turbanen auf den Köpfen vorwärts marschierten, arabische Bögen haltend und Schwerter und Pfeile mit sich führend. Als Roderich sie sah, bekam er Angst.

Ibn Al-Athir [ein muslimischer Historiker] erwähnte, dass Tariq, als er sich auf See befand, kurz einschlief und vom Propheten träumte, wie er von seinen örtlichen und Migranten-Gefährten begleitet wurde, die Schwerter und Bögen trugen. Der Prophet sagte ihm dann vorwärts zu marschieren, den Muslimen gegenüber gütig zu sein und ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Tariq sah dann den Propheten und seine Gefährten Al-Andalus vor ihm zu betreten. Dann wachte er auf und übermittelte die frohe Kunde seinen Gefährten; danach hatte er nie einen Zweifel an seinem Sieg.

Diese Eroberung wurde durch die muslimische Macht und die solide Ideologie erreicht, deren Bedeutung in den Herzen der Muslime eingegraben worden ist. Die Überlegenheit der Muslime ist immer aus ihrem Glauben an ihre Ideologie hergeleitet worden, nicht aus dem schlechten Zustand der anderen. Die Überlegenheit des Islam und seine Entwicklung entstammten seinem starken Wesen, seiner reinen Ideologie und seinen starken Gesetzen, denn er ist eine Offenbarung von Allah.“

Forderung nach dem Verbot von Lebensmitteln während der Tageszeit im Ramadan

Während der radikale Islam und der Jihadismus in westlichen Ländern zunimmt, hat gerade eine am 12. April 2022 von der in Privatbesitz befindlichen, arabsichsprachigen Zeitung Al-Masry Al-Youm veröffentilchte, umstrittene Fatwa [Edikt], die fordert, dass das servieren von Esse vor der Iftar-Zeit [Sonnenuntergang] an „Ungläubige“ im islamischen Monat verboten wird, Schockwellen durch das Land geschickt.

Die Fatwa wurde vom Prediger Mohamed Saleh El-Munajjid veröffentlicht, einem Syrer palästinensischer Herkunft, der in Saudi-Arabien lebt, der Brutstätte des Wahhabismus, einer extremistischen Interpretation des Islam.

Im Islm ist einem Muslim es aus verscheidenen Gründen nicht erlaubt im Ramadan zu fasten, darunter, wenn er lange Distanzen reist, während der Schwangerschaft, des Stillens, chronischer Krankheit, der Menstruation und nachgeburtlichen Blutungen.

El-Munajids Fatwa lötse in Ägypten einen Aufruhr aus; dort folgen etwa 10 Prozent der Bevölkreung dem Christentum und viele glauben, dass der extremistische Priester mit „Ungläubigen“ sie meinte.

Inzwischen hat der Oberste Rat für Medienregulierung den Rechtsberater von Al-Masry Al-Youm zur Befragung wegen der veröffentlichten Fatwa einbestellt. Der Rat ist ein unabhängiges Gremium, das für seine Loyalität gegenüber dem derzeitigen Regime bekannt ist und hat den Auftrag die Auftritte der lokalen Medien zu überwachen.

Später an diesem Tag veröffentlichte die Zeitung auf ihrer Internetseite eine Entschuldigung und einen Widerruf. In der Erklärung sagte die ägyptische Zeitung: „Al-Masry Al-Youm schuldet seinen Lesern eine ehrliche Entschuldigung für die … bizarre Fatwa, die von einem der Journalisten gebracht wurde …in klarer Verletzung [der redaktionellen Ausrichtung der Zeitung] ohne sie zu überprüfen… Die Fatwa bezeichnete wer immer ein andere Religion hat, als ‚ungläubig‘, eine Beschreibung, die von Al-Masry Al-Youm niemals verwendet oder genehmigt wurde.“

Die öffentliche Empörung wegen der veröffentlichten Fatwa kommt nach einer weiteren Auseinandersetzung während der zweiten Aprilwoche 2022, in der eine koptische Christin namens Selvia Botros auf ihrer Facebookseite eine negative Erfahrung postete, die sie mit ihren Kindern in einem berühmten lokalen Koschary-Restaurant in Kairo hatte.

Botros schrieb, dass der Kellner sie zurechtwies, nachdem ihr Kind vor der Iftar-Zeit ein kleine Menge Essen zu sich nahm; als Vorwarnd diente, dass dies „die Regeln der Örtlichkeit“ seien, obwohl sie ihm sagte, dass sie nicht fasten.

„Ist Fasten für uns als Christen verpflichtend?“, schrieb sie.

Obwohl Fasten für keinen Nichtmuslim verpflichtend ist, sind radikale Muslime weltweit, einschließlich der muslimischen Migranten in den westlichen Staaten, bereits begeistert und fordern lauter das Verbot in allen Restaurants oder Food Courts während des Ramadan am Tag Essen zu servieren.

Hier sollte erwähnt werden, dass muslimische Migranten in den westlichen Staaten Nichtmuslime für „Ungläubige“ und „Feinde Allahs“ halten. Sie bürden in den westlichen Ländern, darunter Großbritannien, allmählich die Schariaregeln auf, als Teil des Traums diese Nationen unter die „Flagge des islamischen Kalifats“ zu bringen. Das heißt, dass sie mit der gefährlichen Agenda der Verbreitung der giftigen Samen von Kalifat und Scharia in den westlichen Staaten vorankommen. Da es kein oder nur ein sehr geringes Bewusstsein bei der Mehrheit der Bevölkerung dieser Länder gibt, halten Imame in den Moscheen und islamischen Zentren bei Freitagsgebeten Predigten, die die Muslime aufrufen Jihad zu führen und den „Ungläubigen“ maximalen Schaden zuzufügen. In Britannien haben Muslime in mehreren Teilen von London Schariaregeln angeordnet, womit sie insbesondere nichtmuslimische Einwohner zwingen dieser islamischen Praxis zu folgen. Es gibt zudem einen massiven Anstieg von an der Scharia befolgenden Finanzbetrieben und Versicherungsfirmen. Nach Angaben von Medienberichten werden Scharia-Finanzen allmählich ein wichtiger Wettbewerber und Herausforderer des regulären Bank- und Versicherungssektors.

Der Islamische Staat beansprucht den ersten Raketenangriff aller Zeiten in Usbekistan

Während es beunruhigende Informationen über eine alarmierende Zunahme des radikalen Islam in westlichen Ländern gibt, gewinnt die Terroristengruppe Islamischer Staat allmählich an militärischer und Cyber-Stärke; sie stellt eine viel größere Bedrohung der globalen Sicherheit und des Friedens dar. Vor kurzem beanspruchte der Islamische Staat (ISIS) seinen allerersten Raketenangriff. Laut Informationen beanspruchte die Provinz Khorasan des Islamischen Staats (ISKP), die aus Afghanistan und Teilen Zentralasiens besteht, am 18. April 2022 die Verantwortung für das Schießen von zehn Katjuscha-Raketen auf usbekische Streitkräfte, die in der Stadt Termez stationiert waren, direkt auf der anderen Seite der Grenze Afghanistas zu Usbekistan.

Die Beanspruchung der Verantwortung wurde von einem Foto eines maskierten, vor den Raketen stehenden Mannes und eine ISIS-Flagge begleitet, dazu von einem 30 Sekunden langen Video, das die Verschießung der Raketen aus einem Werfer zeigt, der in einer ländlichen Gegend auf dem Boden steht.

Der Angriff ist eine der ersten Operationen, die ISIS unter seiner, „Rache-Kommandounternehmen für die zwei Scheiks“-Kampagne geltend macht, die ISIS-Sprecher Abu ’Umar Al-Muhajir am 17. April in einer Audio-Botschaft ankündigte. Wie der Name nahelegt, erfolgt diese Kampagne als Vergeltung für die Tötung von ISIS-Führer Abu Ibrahim Al-Haschemi Al-Quraschi in Syrien am 3. Februar 2022 und die mutmaßliche Tötung von ISIS-Sprecher Abu Hamzah Al-Quraschi; die Tode wurden von ISIS am 10. März öffentlicht gemacht.

Der Pressesekretär des usbekischen Präsidenten Schersod Asadow gab eine Erklärung aus, mit der der Angriff bestritten wurde und hielt fest: „Laut des usbekischen Ministeriums für Verteidigung und die Grenztruppen Usbekistans gibt es keine miltiärischen Aktivitäten an der usbekisch-afghanischen Grenze.“ Er fügte hinzu, dass „die Lage stabil ist“ und drängte darauf Provokationen nicht zu beachten“.

Der Islamische Staat hat den Angriff auf usbekisches Territorium nie offiziell für sich beansprucht. Den einzigen von ihm beanspruchten Angriff in der Gegend gab es am 5. November 2019, als 10 Menschen bei einem ISIS-Überfall auf einen tadschikischen Sicherheitscheckpoint an der usbekisch-tadjikischen Grenze getötet wurden, der nach stundenlangen Kämpfen mit Sicherheitskräften erfolgte. Kurz nachdem er die Verantwortung übernahm, veröffentlichte ISIS ein kurzes Video der maskierten Agenten, die den Angriff ausgeführt hatten, mit dem sie dem neu ernannten ISIS-Kalifen Abu Ibrahim Al-Haschemi Al-Quraschi die Treue schworen, dessen Tod die jüngste Kampagne rächen will.

 

Übersetzt von Heplev


Autor: Heplev
Bild Quelle:


Mittwoch, 27 April 2022

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