Tinder: Trans-Offizierin promiskuitiv auf Suche nach Sex

Tinder: Trans-Offizierin promiskuitiv auf Suche nach Sex


Eine Transgender-Aktivistin aus den Reihen der Bundeswehr macht immer wieder erstaunliche Schlagzeilen.

Tinder: Trans-Offizierin promiskuitiv auf Suche nach Sex

Von Manfred W. Black

Sie, die 2015 – vor ihrer Transition – noch ein Mann gewesen ist, wurde bei Tinder mit einem skandalträchtigen Auftritt aktiv (persönlicher Werbetext: „Spontan, lustvoll, trans*, offene Beziehung auf der Suche nach Sex. All genders welcome“).

Dazu veröffentlichte die Trans-Stabsoffizierin ein laszives Foto von sich selbst, das auch gut in ein Softporno-Heft gepasst hätte und in Militärkreisen hohe Wellen schlug.

Dass die damalige – zwar verheiratete, aber offenbar promiskuitive – Trans-Bataillonskommandeurin öffentlich wieder einmal auf die Suche nach spezifischen Sexpartnern gegangen war, rief den zuständigen Disziplinarvorgesetzten auf den Plan: Der Transgender-Oberstleutnant hatte schon oft als LGBT-Kämpferin (Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender) bundesweit für vielfältige Aufregung gesorgt.

Verweis abgelehnt

Die vorgesetzte Dienststelle war über die Aktion der Offizierin im höheren Dienst, die heute Anastasia Biefang heißt (und bis vor sieben Jahren noch Marc geheißen hat) nicht amüsiert. Die Vorgesetzten verhängten eine – wenn auch milde – Disziplinarstrafe: einen offiziellen Verweis. Darob zeigte sich die Trans-Soldatin allerdings hell empört: Sie legte Einspruch ein.

Diese Beschwerde wurde abschlägig beschieden. Nun ging Biefang flugs vor Gericht. Nacheinander wurden mehrere gerichtliche Instanzen angerufen. Sie beklagte einen vermeintlich nicht zu rechtfertigenden Eingriff in ihr Grundrecht auf sexuelle Selbstbestimmung.

Jetzt, nach rund drei Jahren, hat das Bundesverwaltungsgericht über die Berufung Biefangs, in letzter Instanz, seine Entscheidung gefällt.

Gegen Truppendienstgericht  

Vorher hatte das zuständige Truppendienstgericht der Bundeswehr in der ersten Instanz den Disziplinar-Verweis bestätigt. Das Gericht sah einen Verstoß gegen die Pflicht von Soldaten, auch außerhalb des Dienstes „ordnungsgemäß“ aufzutreten. Die eher anstößigen Formulierungen in der Tinder-Anzeige hätten Zweifel an der moralischen Integrität der Kommandeurin geweckt.

Der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts hat die Entscheidung des Truppendienstgerichts nun bestätigt (Az.: BVerwG 2 WRB 2.21): Zwar werde durch das Verhalten der Trans-Soldatin nicht gleich das Ansehen der gesamten Bundeswehr beschädigt; doch Anastasia Biefang sei ihrer Pflicht zur Wahrung des eigenen Ansehens nicht ausreichend nachgekommen. Denn Biefang habe als damalige Vorgesetzte von rund 1000 Soldaten und Zivilbediensteten eine herausragende repräsentative Position wahrgenommen.

Zweifel an persönlicher Integrität

Der Vorsitzende Richter Richard Häußler sagte in seiner Urteilsbegründung: „Wir denken, dass ein Kommandeur auch im Internet seine Worte wählen muss.“ In dieser wichtigen, auch öffentlichkeitsbezogenen dienstlichen Funktion „müssen Formulierungen vermieden werden, die Zweifel an der charakterlichen Integrität wecken“.

Die Transgender-Soldatin, die mittlerweile in einer militärischen Informatik-Dienststelle als Referentin Dienst tut, muss ihren privaten Auftritt auf einem Dating-Portal zukünftig also wohl etwas zurückhaltender gestalten.

Sarkastischer Kommentar  

Biefang zeigte für das höchstrichterliche Urteil jedoch kein Verständnis. Sie sagt, sie wisse angeblich nicht, was an ihrem Tinder-Auftritt missverständlich gewesen sein soll. Die 47-Jährige sarkastisch: „In Zukunft werde ich wohl meine Profile durch meine Vorgesetzen prüfen lassen, ob das rechtmäßig ist.“

Anastasia Biefang bleibt trotz des Disziplinar-Verweises Referatsleiterin im Bonner Kommando Cyber- und Informationsraum der Bundeswehr – weiterhin im Rang eines Oberstleutnants. Das wundert viele Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere.

Denn Biefang, die ebenfalls als stellvertretende Bundesvorsitzende der Interessenvertretung QueerBW fungiert, hat schon oft für vielfältige Furore gesorgt: stets im Sinne von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Menschen.

LGBT-Einhorn: Ein Bataillon steht stramm

So verlief vor knapp zwei Jahren in Brandenburg die Verabschiedung Anastasia Biefangs als Kommandeurin recht ungewöhnlich (PI-NEWS berichtete). Zum Abschied der Trans-Stabsoffizierin war das gesamte Nachrichtentechnik-Bataillon 381 – mit etwa 750 Soldaten – auf einem weiträumigen Appellplatz in Starkow (Landkreis Oder-Spree) feierlich angetreten, als die Bataillons-Fahne dem neuen – übrigens männlichen – Kommandanten feierlich überreicht wurde.

Dann aber gab es ein offizielles Zeremoniell, das es so in der Bundeswehr noch nie gegeben hatte. Es rollte ein Klein-LKW der Luftwaffe auf den großen Exerzierplatz. Den Unimog hatten Soldaten an den Seiten mit zwei aus Holz gefertigten, riesigen weißen Einhörnern dekoriert, deren Mähnen und Schweife weithin sichtbar mit den bunten Farben der LGBT verziert waren.

Trans-Kommandeuse amüsiert sich

Der Transgender-Oberstleutnant stieg auf die Ladefläche und ließ sich von seinem Fahrer an den angetretenen fünf Kompanien vorüber fahren. Alle Einheitsführer hatten zu salutieren. Dann ging es mit dem Unimog und der 1,87 Meter großen Kommandeuse, die ihr schulterlanges Haar zu einem Zopf geflochten hatte, „kreuz und quer durch die Kaserne“, schrieb das Neue Deutschland.

Die Berliner Zeitung berichtete seinerzeit, die Bataillonsführerin habe sich „sichtlich amüsiert“. Was man dazu wissen muss: Das Einhorn gilt weltweit als politisches Symbol für die LGBT-Bewegung.

Die allermeisten deutschen Soldaten fragten sich schon damals, ob es mit ihrem militärischen Selbstverständnis zu vereinbaren ist, wenn heutzutage in der Bundeswehr einem ganzen Bataillon befohlen wird, ausgerechnet vor LGBT-Symbolen strammzustehen.

In Darkrooms zum „Vögeln“ unterwegs

Doch Anastasia Biefang hat auch nach ihrer Zeit als Kommandeurin vielfältig von sich reden gemacht. Im April 2021 wurde auf dem Youtube-Kanal der Dragqueen Jurassica Parka (bürgerlicher Name: Mario Olszinski) ein erstaunliches Interview mit Biefang präsentiert. Vor dem Gespräch ist sie von der Moderatorin ausführlich als Offizierin vorgestellt und befragt worden.

Die transgeschlechtliche Soldatin plauderte dann mit der Dragqueen angeregt insbesondere über privat-intime Themen. Biefang wörtlich: „Ich lasse mich gern vögeln in Darkrooms.“ Sichtlich belustigt hakte die Moderatorin nach: „Du lässt dich gerne durchbumsen?“ Biefang: „Ja, warum nicht, ne?“

Dass die umtriebige Trans-Stabsoffizierin während einiger Film-Szenen demonstrativ sogar einen nachgebildeten, riesigen rosa Penis in die Kamera hielt, ist sicherlich auch nicht unbedingt im Sinne des geltenden Soldatengesetz gewesen.

Dass das Verteidigungsministerium die transgeschlechtliche Soldatin ob ihres provozierenden Film-Auftritts zur Rechenschaft gezogen hat, ist nicht anzunehmen.

Die Bundeswehr-Führung hat vielmehr versucht, in einem Werbefilm für die bundesdeutsche Öffentlichkeit auch die bunte Vielfältigkeit von LGBT-Soldaten unter Beweis zu stellen. So soll Nachwuchs für das Militär gewonnen werden. Einer der Hauptdarsteller in diesem PR-Video: die Transe Anastasia Biefang.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Toffel, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 29 Mai 2022

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