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Menschenrechtsaktivisten aus der Ukraine, Russland und Weißrussland teilen sich den Friedensnobelpreis

Menschenrechtsaktivisten aus der Ukraine, Russland und Weißrussland teilen sich den Friedensnobelpreis


Gruppen aus der Ukraine und Russland gewinnen zusammen mit einem inhaftierten belarussischen Bürgerrechtler den Friedensnobelpreis 2022.

Menschenrechtsaktivisten aus der Ukraine, Russland und Weißrussland teilen sich den Friedensnobelpreis

Menschenrechtsgruppen aus der Ukraine und Russland haben zusammen mit einem belarussischen Aktivisten den Friedensnobelpreis 2022 gewonnen.

Der Preis ging an Memorial und das Center for Civil Liberties zusammen mit Ales Bialiatski, der in Belarus wegen Menschenrechtsaktivismus im Gefängnis sitzt, berichtete CNN .

Die Nobelpreisträger wurden für ihre „herausragenden Bemühungen zur Dokumentation von Kriegsverbrechen, Menschenrechtsverletzungen und Machtmissbrauch“ ausgezeichnet.

„Sie fördern seit vielen Jahren das Recht, die Macht zu kritisieren und die Grundrechte der Bürger zu schützen“, sagte das Nobelkomitee in einer Erklärung.

Das Zentrum für bürgerliche Freiheiten der Ukraine hat sich seit Kriegsbeginn im Februar „mit Bemühungen beschäftigt, russische Kriegsverbrechen gegen die ukrainische Zivilbevölkerung aufzudecken und zu dokumentieren“.

„In Zusammenarbeit mit internationalen Partnern nimmt das Zentrum eine Vorreiterrolle ein, um die Schuldigen für ihre Verbrechen zur Rechenschaft zu ziehen“, so das Nobelkomitee.

Memorial, das 1987 ins Leben gerufen wurde und nach dem Fall der Sowjetunion zu einer der herausragenden Menschenrechtsgruppen Russlands wurde, wurde Anfang des Jahres auf Anordnung eines russischen Gerichts geschlossen.

Der belarussische Aktivist Bialiatski hat seit den 1980er Jahren Karriere gemacht, um Menschenrechtsverletzungen in Belarus aufzudecken. Er wurde 2020 bei landesweiten Protesten gegen Präsident Alexander Lukaschenko festgenommen.

„Er ist immer noch ohne Gerichtsverfahren inhaftiert. Trotz enormer persönlicher Schwierigkeiten hat Herr Bialiatski in seinem Kampf für Menschenrechte und Demokratie in Belarus keinen Millimeter nachgegeben“, sagte das Komitee.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lobte die Gewinner für den „herausragenden Mut der Frauen und Männer, die sich gegen die Autokratie stellen“.

Die drei Gewinner teilen sich das Preisgeld von 900.000 US-Dollar. Die Preisverleihung findet am 10. Dezember statt.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Archiv


Freitag, 07 Oktober 2022

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