Die autoimmunerkrankte Gesellschaft

Die autoimmunerkrankte Gesellschaft


Die Bedeutung von Diskriminierung und Rassismus in einer wokistischen und zerfallenden Gesellschaft, leicht erklärt

Die autoimmunerkrankte Gesellschaft

Von MdB Nicole Höchst

Um es vorab ganz deutlich zu machen: Ich verabscheue jede Art von Diskriminierung. Für mich haben alle Menschen gleichermaßen Grund- und Menschenrechte. Umso genauer möchte ich an dieser Stelle mit Ihnen, werte Leser auf diese ganz besondere Heuchelei schauen, die man fast schon Lüge nennen nennen möchte. Das könnte man noch als zu philosophisch weggucken, wenn es nicht die finstersten Folgen haben würde. Also aufgepasst.

Zur Einordnung: Als Rassismus gilt etwa das, was der „„Spiegel“  über einen US-Zivilprozess berichtet. „Wegen ihrer Hautfarbe an Tankstelle ignorierte Jury spricht schwarzer Frau eine Million Dollar zu: ‚Ich bediene keine schwarzen Leute‘: Mit diesen Worten soll ein Tankwart die Kundin Rose Wakefield abgewiesen haben. Wegen des Vorfalls erhält die Frau aus Oregon nun eine Entschädigung in Millionenhöhe.” Hingegen gilt es im besten Deutschland aller Zeiten nicht als Rassismus, wenn bestimmten Bewerbern von einer Bewerbung abgeraten wird.

Das wird zum Beispiel in der Stellenausschreibung des studentischen Sozialberatungssystems des „Referent_innenRats der berühmten Berliner Humboldt-Universität für eine Antidiskriminierungsberatung“ vorgeturnt: Die dort gesuchte Person soll von Diskriminierung Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Soweit. so gut. In der Ausschreibung werden dann weiße Menschen darum gebeten, „von der Bewerbung abzusehen.“

Grundgesetz – da war doch was!?

Wie schon im Zusammenhang mit „Gleichstellung“ und dem „Kampf der Geschlechter“ wird auch hier wieder mal ganz lässig das Grundgesetz ausgehebelt. Zur Erinnerung sei nachfolgend nochmals der – in der Rechtswirklichkeit immer stärker verblassende – Artikel 3 unseres Grundgesetzes zitiert:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Warum ich dreist behaupte, das GG und speziell dieser Artikel würde ausgehebelt? Ganz einfach: Weil man sich als Deutungshoheitsinhaber und Regierung im „besten Deutschland aller Zeiten“ augenscheinlich mal eben ungestraft über die Verfassung hinwegsetzen darf, wenn es „der guten Sache“ dient. Leuchtturmbeispiele sind hier Quotenregelungen, die Männer benachteiligen; offene Verstöße des Öffentlich rechtlichen Rundfunks, der alle gesellschaftlichen Strömungen gleichermaßen abbilden muss, aber die AfD z.B. in Talksendungen völlig schamlos unterrepräsentiert; biologische Männer werden als „neue Frauen“ („Transfrauen“) in den Frauensport gehievt und benachteiligen dort biologische Frauen; Menschen verlieren wegen ihrer politischen Weltanschauung ihren Job und ihren guten Ruf; usw., usf.. Jeder kennt noch zig weitere Beispiele.

Rassismus gegen Weiße

Aber zurück zum Rassismus, der sich auch in der Erscheinungsform des deutschen „Wokismus” immer deutlicher Bahn bricht. Folgendes ist sicher auch nach heutigem Verständnis kein Rassismus: „Doch die Stammesbrüder im fernen Afrika zeigten für die Romanze in Schwarz-Weiß kein Verständnis. Sie machten ihrem europäisch infizierten Thronfolger klar, daß er mit seiner Ehe eine Verfassungskrise heraufbeschwören werde.
‚Niemand kann Feuer unter das Volk schleudern, das er liebt‘, mahnte ein alter Häuptling den Prinzen. ‚Wenn Du diese Frau hierherbringst, werden 100.000 Bamangwotos revoltieren.’” Es handelt sich hier ebenfalls um einen „Spiegel”-Artikel – allerdings um einen von 1949.  Okay, da hat sich doch in der Zwischenzeit etwas geändert… und in der Tat: Weiße sind heute, wie damals, vielfach nicht nur in Afrika unerwünscht – sie sind es mittlerweile auch in ihren eigenen Ländern.

Zum Beispiel bei den Altphilologen an amerikanischen Universitäten, wie wir der „Frankfurter Allgemeinen“ entnehmen: „Die American Philological Association ist eine altehrwürdige Einrichtung. Gegründet wurde sie 1869, mithin zu einer Zeit, als es nur eine Philologie gab, nämlich die Klassische, und es sich von selbst verstand, dass sie von weißen Männern betrieben wurde. 2014 kamen die Mitglieder darin überein, die Vereinigung nordamerikanischer Altertumsforscher in Society for Classical Studies (SCS) umzubenennen. Seither macht man dort lieber Politik als Wissenschaft. Keine zwei Wochen nach der bestialischen Tötung von George Floyd am 25. Mai dieses Jahres veröffentlichte der Vorstand der SCS ein flammendes Plädoyer gegen Polizeigewalt und Rassismus im Internet. Darin wird die „Komplizenschaft der Altertumswissenschaften“ angeprangert, die rassistische Strukturen im Bildungswesen aufgebaut und „anti-schwarze“ Vorstellungen verbreitet hätten.

Die „Antirassisten” als eigentliche Rassisten

Das ist natürlich ein Hammer, zumal solcherlei Debatten zeigen, wie tief der anti-Weiße Rassismus vor allem bei denen sitzt, die selbst Rassismus gegen Schwarze anprangern. Sie leben im allergrößten Selbstverständnis genau das vor, was sie gegen Schwarze anprangern. Weiteres Beispiel gefällig? Diesmal aus Südafrika: „Weiße Techniker unerwünscht –  Frederik Willem de Klerk war der letzte weiße Präsident Südafrikas. Zum Jahrestag des Beginns des ’neuen Südafrika‘ zeigt er sich besorgt über die ohne Rücksicht auf die gesellschaftlichen Realitäten forcierte rassische Quotenregelung.

Ja, der Rassismus gegen Weiße treibt weltweit wahrlich prächtige Blüten. So zum Beispiel diese Groteske, die sich anmaßt, über die literarische Fiktion zu herrschen: „Weiße Retter unerwünscht„, titelt die „Welt„, und berichtet von einem Literaturskandal in Amerika: „In Laura Moriartys Zukunftsroman bewahrt ein weißes Mädchen eine Muslimin vor der Verfolgung. Jetzt wird der Autorin Rassismus unterstellt“ Es herrscht anscheinend weltweit der woke Wunsch, bereits Topoi, Fiktionen und Narrative in der Literatur zu bestimmen. Von dort aus ist es gar nicht mehr weit zur Gedankenkontrolle. Darüber habe ich schon mehrfach hier bei jouwatch geschrieben.

Zur Exemplifizierung von soviel offenkundigem Rassismus gegen Weiße muss die Anti-Weißen-Bewegung zwar tief in die Trickkiste greifen – zum Beispiel, indem diese Rassismusform per definitionem für unmöglich erklärt wird. In einem Land, in dem die kognitive Dissonanz wo weit fortgeschritten ist wie in Deutschland, ist das ja kein Problem, derartiges zu propagieren: So schreibt das Sturmgeschütz des Wokismus, die „Süddeutsche„: „Warum es keinen Rassismus gegen Weiße gibt”.

Paradoxien und Schüsse ins eigene Knie

Weil die wokistischen Antirassismus-Prediger aber inkonsequent de luxe sind (oder dumm wie zwei Meter Feldweg), kommen immer wieder Schüsse ins eigene Knie dabei heraus: Sie propagieren, es gäbe keine Rassen; dass es ohne Rassen aber keinen Rassismus geben kann, ficht sie nicht an. Der Rassismuskult sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht: Ein Artikel bei „Tichys Einblick“ bringt das Phänomen des Rassismus auf den Punkt; darin heißt es „Denn mittlerweile ist ein seltsamer weißer Neorassismus entstanden, der zwar einerseits den Begriff der Rasse für irreal hält, andererseits aber propagiert, die Weißen seien schuld an allen Problemen der Schwarzen. Doch ohne Eigenständigkeit und Eigeninitiative kann kein Mensch es zu etwas bringen, und zwar in keiner Gesellschaft. Chancengleichheit kann man fördern, aber nicht erzwingen. Wer nicht selbst versucht, im Leben etwas zu erreichen, sondern immer anderen die Schuld gibt, erreicht auch nichts. Doch Eigeninitiative trauen die Neorassisten den Schwarzen nicht zu. So verbirgt sich hinter der Theorie des “white privilege” und der Unterdrückung durch Weiße eine perfide Form der weißen Überlegenheitsgewissheit – nur sie kann erklären, warum Menschen, die genauso ihres Glückes Schmied wie alle anderen sein könnten, aufgrund ihrer Rasse ständig zu Opfern erklärt werden.

Der Neorassimus spaltet, würdigt Schwarze systematisch zu nichts als Opfern herab und benachteiligt durch Außerkraftsetzung der Grundrechte, die laut Artikel 3 GG natürlich auch für Weiße gelten, ganz ungeniert öffentlich.

Rassismus geht nur gegen Minderheiten – zum Beispiel durch „kulturelle Aneignung”. Es ist verpönt, wen auch noch nicht verboten, sich als Indianer oder schwarzer Kannibale zu verkleiden. Der kanadische Premierminister ist schon vor Jahren wegen des Vorwurfs, politisch unkorrekt mit „arabischem” Make-up verkleidet gewesen zu sein, vor dem Wokismus-Establishment auf den Knien herumgerutscht, um sich zu exkulpieren.

Der Trugschluss der „kulturellen Aneignung“

Kulturelle Aneignung”: Schauen wir dazu nach, was Wikipedia, das Online-Nachschlagewerk, das auch die GoPT-Intelligenz und damit die automatisierte künftige Meinungsbildung maßgeblich beeinflusst, dazu zu sagen hat: „Kulturelle Aneignung (englisch cultural appropriation) wird die Übernahme von Ausdrucksformen oder Artefakten, Geschichte und Wissensformen von Trägern einer anderen Kultur oder Identität bezeichnet.
In einem engeren Sinn wird als ‚kulturelle Aneignung‘ angesehen, wenn Träger einer ‚dominanteren Kultur‘ Kulturelemente einer ‚Minderheitskultur‘ übernehmen und sie ‚ohne Genehmigung, Anerkennung oder Entschädigung‘ in einen anderen Kontext stellen.” Als Beispiel hierfür kann etwa die Ausladung von Ronja Maltzahn bei „Fridays For Future” angesehen werden: Angeblich seien ihre Dreadlocks ein Beispiel für „kulturelle Aneignung“; genau wie das Blondfärben Ausdruck von Rassismus sei.

Aber wer ist hier Mehrheit und wer ist Minderheit? Bereits vor 11 Jahren fand ich folgende interessante Aufschlüsselung: Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf mit 100 Einwohnern reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten wollten, hätte dieses Dorf die folgende Zusammensetzung: 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner, 8 Afrikaner. 52 wären Frauen, 48 wären Männer. Es gäbe 70 Nicht-Weiße und 30 Weiße; 70 Nicht-Christen, 30 Christen. 89 Heterosexuelle, 11 Homosexuelle. 6 besäßen 59 Prozent des Gesamtvermögens. 80 hätten keine Wohnung, 50 wären unterernährt, 1 würde jährlich sterben und 2 würden neu geboren. Und 1 hätte einen PC… Ob das noch so stimmt, steht zu bezweifeln, doch wer die offiziellen Statistiken studiert (siehe etwa hier), kommt sehr schnell zu der Auffassung, dass sich die weiße Bevölkerung aus der Weltbevölkerung sukzessive und nachweislich herausmendelt. Ebendies wurde auch bereits im Jahr 2010 für die USA postuliert und hat sich seither beschleunigt, wie die Zahlen von 2021 zeigen.

Weiße in der globalen Minderheit

Vor diesen statistischen Hintergründen möchte ich noch einmal folgendes gerade rücken: Nicht die Schwarzen sind weltweit die Minderheit, sondern die Weißen! Umso verlogener sind die Attacken gegen Deutsche, die Teil dieser weltweiten Minderheit der Weißen sind: Man kann sie, was gerichtlich festgestellt wurde, also angeblich gar nicht kollektiv beleidigen („Die Deutschen kann man nicht beleidigen – zumindest nicht als Kollektiv, heißt es nun von der Staatsanwaltschaft Hamburg. Sie stellte nun das entsprechende Verfahren ein“, siehe hier; wo es zum Hintergrund heißt: „Das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds Hamburg, Malik Karabulut, hatte die Deutschen pauschal in einem Facebook-Beitrag nach der Resolution des Deutschen Bundestags im vergangenen Sommer zum Völkermord an den Armeniern auf türkisch als „Hundeclan“ beschimpft – andere Übersetzungen sprechen von „Köterrasse“) In seiner Meinungsstreit-Kolumne in der „taz“ schrieb Deniz Yüksel unter dem Titel „„Super, Deutschland schafft sich ab!“ dazu: „In der Mitte Europas entsteht bald ein Raum ohne Volk. Schade ist das nicht. Denn mit den Deutschen gehen nur Dinge verloren, die keiner vermissen wird.“ In demselben Beitrag tauchte auch der berüchtigte Satz auf: „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.

Satire, Künstlerische oder Meinungsfreiheit – oder doch eher Rassismus? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, möge man sich mal bitte vorstellen, was hier, in diesem „besten Deutschland aller Zeiten“, wohl los wäre, wenn Lieschen Müller selbiges zum Beispiel über die Türkei oder gar Israel geschrieben hätte.

Pawlowsche Hunde

In der Kriminalitätsstatistik sind bei verschiedenen Delikten besonders häufig Zugewanderte die Täter; siehe etwa hier: „Von den über 2000 in den letzten drei Jahren in Deutschland registrierten (das Dunkelfeld liegt erheblich höher) Gruppenvergewaltigungen wurden 112 allein in Rheinland-Pfalz begangen, wobei der prozentuale Anteil ausländischer Täter (Deutsche mit Migrationshintergrund werden selbstverständlich nur als Deutsche gezählt) im Mittel bei 43 Prozent liegt, bei einem Ausländeranteil von 12,6 Prozent an der deutschen Gesamtbevölkerung.“ Doch wer so etwas thematisiert, ist ein böser Rassist, Verschwörungstheoretiker, Staatsfeind, Rechtsradikaler, Nazi und so fort. Dieses Etikettieren wird heute so inflationär zur Abwehr von den „falschen“ Ideen/Meinungen/Gedanken gebraucht, dass inzwischen sogar jemand, der nach Frieden schreit, als „Verschwörungsguru“ gebrandmarkt wird.

Dieser bescheuerte, klassisch ankonditionierte Reflex gilt natürlich auch für das Zitieren von Statistiken. Wer die bemüht, gibt den sabbernden Pawlowschen Hunden, den Wokista, natürlich ausnahmslos als elender Rassist – denn die Realität gilt als rechts und unerwünscht. Deshalb wird auch ignoriert, dass längst auch in anderen Delikten gegen die körperliche Unversehrtheit Zugewanderte und Täter mit Migrationshintergrund weit überproportional vertreten sind. Und dass viele Täter bei ihren Tötungsorgien „Alahu Akbar“ rufen, ist natürlich keine Kriegserklärung an die zu metzelnden Kartoffeln, sondern allzu häufig ein Hinweis darauf, dass die Täter als „nicht schuldfähig” eingestuft und milde bestraft werden (siehe etwa hier und hier, neben unzähligen weiteren Beispielen).

Nahezu pervers mutet es an, wenn Vergewaltigungsopfer aufgefordert werden, nicht mehr die Polizei zu rufen, wie jüngst in Berlin, aus Angst, der (schwarze) Täter könne deutschem „Polizeirassismus” anheimfallen. Das ist Täterschutz extrem – und geht grotesk hemmungslos zu Lasten der Opfer. Jedoch: Wer all dies offen anspricht, begeht „Hass“ und „Hetze“. Deutschland scheint Beuteland und die Bevölkerung ausgeliefert. Was gilt da schon ein geleisteter Amtseid, wenn man sich, ganz woke, auf der „richtigen” Seite befindet? Den Amtseid zu brechen ist zwar leicht (und üblich); es kann aber nicht gesetzlich geahndet werden, was wohl einiges erklärt.

„Antideutsch” sein liegt im Trend

Auf Deutschen herumtrampeln ist hingegen ein Trend, der uneingeschränkt und immer stärker in Mode zu kommen scheint – und der deutsche Michel findet es auch noch ganz dufte, getreu dem Motto: „Kratz mich, beiß mich, gib mir Tiernamen!“. Selbstgeißelung ist in. Selbstverstümmelung von Kindern durch anberatenen Geschlechtswechsel ist in. Sprachamputation durch Gendersternchen ist in. Kriegstreiberei ist in. Eine ganze lebensmüde, übersättigte, narzisstische und fernsehverbildete Gesellschaft tanzt auf dem Vulkan hypermoralistischer Eitelkeiten zu ihrem eigenen Untergang. „Deutschland verrecke!“. „Bomber Harris – do it again!“ Das Establishment lechzt nachgeradezu nach Auslöschung (wobei ich schätze, es wäre zum Erreichen dieses Endziels des Cancel-Schmachtens ebenso erstrebenswert, wenn heute der böse Russe den Job von Bomber Harris übernähme)

Dabei ist statistisch absehbar, dass weiße Deutsche in Deutschland sowieso – und das in wohl nicht allzu ferner Zukunft – den UN-Minderheitenschutz für sich in Anspruch werden nehmen müssen. Betrachten wir doch einmal ganz nüchtern, wo in Deutschland – von der Linkspolitik und der Linkspresse gefeiert – die Reise hingeht: Die Deutschen sind demnächst Minderheit im eigenen Land. Schon 2017 schrieb die „Welt”: „So rasant wird Deutschland zur Migrationsgesellschaft”. In amtlichen Verlautbarungen und spröden Statistiken (siehe etwa hier) liest sich das natürlich deutlich weniger dramatisch, etwa auch als hier, doch die bittere Wahrheit ist unverleugbar. Auch im rheinland-pfälzischen Landtag und anderen Länderparlamenten wurden entsprechende Daten auf Betreiben der AfD erhoben, die alle darauf hinweisen: In den nachwachsenden Alterskohorten sind deutschmuttersprachliche Kinder bereits in der deutlichen Minderzahl. Ein Wahnsinn! Dabei geht diese Politik der Bemäntelung von Sachverhalten bis hin zur ganz offensichtlichen Lüge ausnahmslos, unverhohlen und gezielt zu Lasten der Deutschen; insbesondere der weißen Deutschen, die Teil sind einer weltweiten weißen Minderheit.

Gut und böse ist keine Frage der Hautfarbe

Wokismus ist die schillerndste Ausblühung einer Hochkultur auf ihrem, vorgezeichneten Weg in den Untergang. Der beauftragte Sensemann des dekonstruktivistisch motivierten „doublebind“ des Neo-Rassismus sind die weltweiten Linksregierungen. Funktioniert doch! Kein Mensch schreit „kulturelle Aneignung“, wenn die Mehrheit der Nicht-Weißen die letzten Modekreationen wohlgemerkt weißer Designer trägt oder schlicht Jeans. Keiner zickt, wenn rund um den Globus die nicht-weiße Mehrheitsgesellschaft die kulturellen Meilensteine der Weißen nutzt, etwa praktisch alle technischen Erfindungen unserer Kultur vom Auto, über den PC, das Internet und Mobiltelefonen bis hin zu den medizinischen Errungenschaften wie Aspirin, Penicillin, Röntgen.  Die Liste der Errungenschaften, die die „bösen Weißen“ der Weltgemeinschaft zuteil werden ließen – im Guten wie im Schlechten – ist nahezu unendlich. Sie virtuell wie real zu „canceln“, also auszumerzen, wird in eine Zukunft führen, die die Welt von morgen absehbar und offensichtlich bereuen wird.

Keine Farbe Mensch ist nur „gut”, trotz Rousseau und seinem „edlen Wilden“. Das Verschwinden von Ethnien ist kein Grund zum Feiern. Ich persönlich habe auf die neuzeitliche Wiederauflage von „Cowboy und Indianer“, die wir derzeit in Deutschland und ganz Europa dort zugemutet bekommen, wo die Zuwanderungsraten aus bestimmten Kontexten durch die Decke schießen, keine Lust mehr. Ich möchte nicht, dass meine Nachfahren hier auf diesem Kontinent in Reservaten leben und geschützt werden müssen.

Lass się nicht damit durchkommen!

Ich verachte Regierungen und Wokisten, die uns bei diesem „Spiel“ aus sicherer und wohlweislicher Ferne zusehen. Ich verachte Menschen, die das Aussterben der Deutschen auf der eigenen Agenda haben. Egal, ob sie „Aluha Akbar” schreien oder einfach nur „mit Deutschland nie etwas anfangen” konnten wie unser Vizekanzler, von dem auch das Zitat stammt: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen”. Die denken, dass Deutschland keine Kultur (”eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar”, so die SPD-Politikerin Aydan Özoguz. Die „Deutschland,  du mieses Stück Scheiße“ skandieren oder, obgleich in höchsten Staatsämtern, hinter entsprechenden Transparenten herlaufen.

Ich plädiere für „no pasaran“ – sie dürfen nicht damit durchkommen! Wider den neuzeitlichen, aufkeimenden Faschismus durch die, die vorgeben ihn zu bekämpfen!!! Ich fordere die Beendigung des Zeitalters der Lügen! Interessensgruppen, Regierungen, Wissenschaftler auf dem dekonstruktivistisch motivierten Cancel- und Umdefinierungstrip, ihr seid entlarvt! Keine Wahrheitsbewachungsmaschinerie der Welt kann das Erkennen der Wahrheit auf Dauer unterdrücken – nicht mit den Mitteln der Zensur, nicht durch Etikettieren und Verleumden, nicht durch sublimes Bezweifeln und Bemänteln der Tatsachen durch sogenannte Faktenfinder, nicht durch Denk- und Sprechverbote oder -tabus, nicht durch schamlose Indoktrination an Kindergärten und Schulen und auch nicht durch das freiwillig gleichgeschaltete Staatsfernsehen! Beinahe jeder, der ein Kind an staatlichen Schulen hat, sieht die Wahrheit in der Realität. Er weiß genau , wie sehr er belogen wird.

Alternativloser Kampf

Ich fordere also ungeniert nicht mehr und nicht weniger als den Erhalt und den Schutz des Abendlandes, mit seinen Menschen und seiner Kultur! Dazu gehören Traditionen, aber auch Natur, Heimat und Rechtsstaat! Und wenn dies bedeutet, dass dieser Erhalt nur durch die vielgeschmähte „Festung Europa“ möglich ist? Dann ist das eben so.! Der Gedanke, Europa für jeden Menschen des Planeten zum Ziel seiner Sehnsüchte (oder wirtschaftlichen Ansprüche) zu machen, ist sträflich absurd. Wer Europa zum legitimen  Migrationsziel der Weltbevölkerung erklärt, gibt ein Versprechen, ab das niemals eingelöst werden kann. Es scheitert an der Realität der geographischen Größenverhältnisse, es scheitert an den Menschenmengen pro Quadratmeter, es scheitert an den sozialen und ökonomischen und nicht zuletzt auch ökologischen Kapazitäten.

Deswegen ist der Kampf gegen diesen Wahn, die Abwehr der Politik, die diese gezielte Überforderung der „alten Welt” und damit letztlich ihre „Überwindung“ durch Vernichtung zum Ziel hat, alternativlos. Er ist für mich gleichzusetzen mit der Abwehr von verordnetem Schwachsinn zum eigenen Schaden. Letztlich geht es hier um nicht weniger als die Vermeidung des kollektiven Suizids eines in die Fänge von gefährlichen Ideologen und realitätsfernen Irren geratenen Kontinents.

Für Deutschland bedeutet das: Ich fordere die Rückkehr zur uneingeschränkten Gültigkeit des Grundgesetzes! Schluß mit der „der Zweck heiligt die Mittel“-Gesinnung in Gesellschaft und Politik. Schluss mit der Politik der offenen Grenzen, und Schluss mit durchgeknallter rassistisch motivierter Dominanz – egal aus welcher Richtung! Denn: All lives matter. Black lives matter und white lives matter. Vor allem aber gilt: Reality Matters!

 

 

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach/Birkenfeld). Dort ist sie unter anderem als ordentliches Mitglied und Obfrau des Bildungsausschusses und als Sprecherin der AfD-Fraktion für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung tätig. Ferner ist sie stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Familie, Senioren und Jugend sowie für Digitales. Höchst ist desweiteren Delegierte des Deutschen Bundestages in den Europarat für die AfD-Fraktion und stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist stellvertretende Vorsitzende des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE , via Wikimedia Commons


Montag, 06 Februar 2023

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