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NATO hat kein Interesse an Nord Stream Aufklärung

NATO hat kein Interesse an Nord Stream Aufklärung


In einem neuen Artikel räumt die Washington Post ein, dass westliche Beamte kein Interesse daran haben, den Nord Stream Anschlag aufzuklären.

NATO hat kein Interesse an Nord Stream Aufklärung

Die Washington Post berichtet, dass westliche Beamte "sich lieber nicht mit der Möglichkeit befassen" wollten, dass die Ukraine, die USA oder ein anderer Verbündeter dahinter stecke. Die Quelle der Washington Post berichtet, dass westliche Staats- und Regierungschefs "wenig Anreiz haben, zu tief zu graben und vielleicht eine unangenehme Antwort zu finden".

Der Nord Stream Anschlag ereignete sich im April 2022, als mehrere Sprengsätze die Nord Stream-Pipelines in der Ostsee beschädigten. Die Nord Stream-Pipelines sind eine wichtige Energieversorgungsroute zwischen Russland und Europa und liefern rund 10% des europäischen Gasbedarfs.

Der renommierte Investigativ-Journalist Seymour Hersh beschuldigte die Biden-Regierung, hinter dem Nord Stream Anschlag zu stecken. Hersh wirft dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz, US-Präsident Joe Biden und beteiligten Mainstream-Medien wie New York Times und Die Zeit vor, an einer Vertuschungsaktion beteiligt zu sein. Es gibt jedoch keine Beweise, die diese Behauptungen stützen.

Am 27. März 2023 lehnte der UNO-Sicherheitsrat den russischen Antrag für eine neutrale internationale Ermittlung zum Nord Stream Anschlag ab. Nur Russland, China und Brasilien stimmten dafür, während die anderen 12 Mitglieder des Sicherheitsrates sich enthielten, darunter die USA, das Vereinigte Königreich, Frankreich und die Schweiz.

Die Washington Post berichtete auch über die flankierenden, angeblich unabhängigen Meldungen der New York Times und Zeit, wonach eine unbekannte "pro-ukrainische Gruppe" ohne Regierungsnähe von einer Jacht aus Rostock aus die Nord Stream-Pipelines gesprengt haben soll. Die Washington Post räumt jedoch ein, dass diese Erklärung unwahrscheinlich sei. US-amerikanische und europäische Beamte "teilten die deutsche Skepsis, dass eine Besatzung von sechs Personen auf einem Segelboot" in der Lage gewesen wären, Nord Stream 1 und einen Teil von Nord Stream 2 zu sprengen.

Die Washington Post berichtet, dass diese Beamten auch einräumten, dass das Segelboot "eine falsche Fährte gewesen sein könnte, um von den wahren Tätern abzulenken", unter Berufung auf Quellen mit "Kenntnis der Ermittlungen der deutschen Generalbundesanwaltschaft". Es bleibt jedoch unklar, wer tatsächlich für den Nord Stream Anschlag verantwortlich ist.

Insgesamt bleibt die Situation bezüglich des Nord Stream Anschlags unklar. Während einige Quellen die Ukraine, die USA oder einen anderen Verbündeten für den Anschlag verantwortlich machen, gibt es keine konkreten Beweise, die diese Behauptungen stützen. Die Entscheidung des UNO-Sicherheitsrates, den russischen Antrag für eine neutrale internationale Ermittlung abzulehnen, bedeutet, dass es wahrscheinlich noch einige Zeit dauern wird, bevor die Verantwortlichen für den Nord Stream Anschlag identifiziert werden können. In der Zwischenzeit bleibt die Frage, wer hinter dem Anschlag steckt, ein heiß diskutiertes Thema in der internationalen Politik.

Es bleibt auch abzuwarten, ob westliche Staats- und Regierungschefs in Zukunft mehr Interesse an der Aufklärung des Nord Stream Anschlags zeigen werden. Einige Kritiker argumentieren, dass westliche Staaten ein Interesse daran haben könnten, den Nord Stream Anschlag zu vertuschen, um ihre eigenen Interessen im Energiebereich zu schützen.


Autor: Igor Pawlow
Bild Quelle: Screenshot FW


Dienstag, 04 April 2023

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