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Mutter Teresa: Heilige oder Heuchlerin? Eine kritische Betrachtung ihrer Arbeit und ihres Vermächtnisses

Mutter Teresa: Heilige oder Heuchlerin? Eine kritische Betrachtung ihrer Arbeit und ihres Vermächtnisses


Mutter Teresa, die weltweit als Inbegriff der Nächstenliebe gilt, wird mehr als 25 Jahre nach ihrem Tod immer kritischer betrachtet. Die Frage, ob sie eine Heuchlerin oder Heilige ist, spaltet heute die Meinungen.

Mutter Teresa: Heilige oder Heuchlerin? Eine kritische Betrachtung ihrer Arbeit und ihres Vermächtnisses

Obwohl sie bereits seit einem Vierteljahrhundert tot ist, zieht Mutter Teresa weiterhin zahlreiche Besucher und Freiwillige nach Kolkata (ehemals Kalkutta), Indien. Papst Johannes Paul II. leitete ihre Seligsprechung in beispielloser Geschwindigkeit ein, und Papst Franziskus sprach sie heilig. Der Vatikan beschrieb sie als eine Missionarin Gottes, die ihr Leben den Armen der Armen widmete.

Zu Lebzeiten galt Mutter Teresa als moderne Heilige und selbstlose Ordensfrau, die sich der Armen- und Krankenpflege verschrieben hatte. Ihre Arbeit in den Slums von Kalkutta erregte weltweite Aufmerksamkeit und brachte ihr zahlreiche Auszeichnungen ein, darunter den Friedensnobelpreis im Jahr 1979.

Jedoch gibt es seit langem Vorwürfe finanzieller und medizinischer Unregelmäßigkeiten in Mutter Teresas Missionen. Eine Studie von Serge Larivée und Genevieve Chenard von der University of Ottawa im Jahr 2012 listete einige ihrer Vergehen auf. Ärzte, die ihre Missionen besuchten, stellten fest, dass viele Patienten keine angemessene medizinische Versorgung erhielten, und die Zustände in einigen Einrichtungen wurden mit denen im Konzentrationslager Bergen-Belsen verglichen.

Mutter Teresa erhielt aufgrund ihrer Bekanntheit erhebliche Geld- und Sachspenden, von denen jedoch nur ein kleiner Teil bei den Armen und Kranken ankam. Große Mengen an Spenden verschwanden auf Konten bei der Vatikanbank, und es bleibt unklar, was mit dem größten Teil des Geldes geschah.

Darüber hinaus sind auch Mutter Teresas Positionen in Bezug auf Empfängnisverhütung und ihre Haltung gegenüber Kondomen im Kampf gegen AIDS in Frage zu stellen. Ihre Einstellung und Denkweise spiegeln die katholische Kirche wider, deren Hauptziel es war, die Seelen der Menschen für das Jenseits zu retten, und nicht unbedingt, irdisches Leid zu lindern.

Mutter Teresas Vermächtnis ist somit komplex und ambivalent. Einerseits hat sie sicherlich vielen Menschen geholfen, andererseits sind die Vorwürfe gegen sie und ihre Arbeit schwerwiegend. Eine differenzierte Betrachtung ihrer Tätigkeit und ihres Lebens ist daher unabdingbar, um ein ausgewogenes Urteil zu fällen.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Von © 1986 Túrelio (via Wikimedia-Commons), 1986, CC BY-SA 2.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2247034


Sonntag, 23 April 2023

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