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Verheerende Bilanz: Über 50.000 Christen in Nigeria in den letzten 14 Jahren von islamistischen Extremisten getötet

Verheerende Bilanz: Über 50.000 Christen in Nigeria in den letzten 14 Jahren von islamistischen Extremisten getötet


In Nigeria hat die religiöse Gewalt in den letzten 14 Jahren alarmierende Ausmaße angenommen. Laut einem neuen Bericht der Bürgerrechtsgruppe Intersociety wurden in diesem Zeitraum über 50.000 Christen von islamistischen Extremisten getötet.

Verheerende Bilanz: Über 50.000 Christen in Nigeria in den letzten 14 Jahren von islamistischen Extremisten getötet

Allein in den ersten 100 Tagen des Jahres 2023 fielen etwa 1.000 Christen brutalen Morden zum Opfer.

Der Bericht mit dem Titel "Martyred Christians in Nigeria", veröffentlicht von der International Society for Civil Liberties and Rule of Law (Intersociety), dokumentiert die schockierenden Zahlen und zeigt die erschütternde Realität der religiösen Verfolgung im Land. Die Untersuchung ergab, dass in den ersten 100 Tagen des Jahres 2023 mindestens 1.041 wehrlose Christen von nigerianischen Dschihadisten zu Tode gehackt wurden. Zudem wurden im gleichen Zeitraum mindestens 707 Christen entführt.

Intersociety stellte fest, dass zwischen Juli 2009 und April 2023 insgesamt 52.250 Christen getötet wurden, weil sie sich gewaltlos zum Christentum bekannten. In diesem Zusammenhang wurden auch etwa 34.000 gemäßigte Muslime bei islamistischen Anschlägen getötet.

Der Bericht der nigerianischen Nichtregierungsorganisation zeigt auch, dass etwa 50 Millionen Christen in Nordnigeria ernsthaften Bedrohungen durch Dschihadisten ausgesetzt sind. Mindestens 14 Millionen von ihnen wurden entwurzelt, und acht Millionen mussten ihre Häuser verlassen, um nicht zu Tode gehackt zu werden. Etwa fünf Millionen Christen wurden in Lager für Binnenvertriebene innerhalb Nigerias und in Flüchtlingslager an regionalen und subregionalen Grenzen vertrieben.

Die Untersuchung von Intersociety deckt zudem auf, dass mindestens 800 christliche Gemeinden entwurzelt und beschlagnahmt oder von Dschihadisten übernommen wurden. Viele von ihnen wurden seit 2009 umbenannt und islamisiert. Die Organisation, die seit 2010 religiöse Verfolgung und andere Formen religiöser Gewalt durch staatliche und nichtstaatliche Akteure in Nigeria untersucht, fand heraus, dass wahrscheinlich bis zu 18.000 Kirchen und 2.200 christliche Schulen und andere christliche Lernzentren von den Dschihadisten angegriffen oder ganz oder teilweise zerstört wurden. Die Zahl der angegriffenen Moscheen und islamischen Lernzentren ist im Vergleich dazu "geringfügig unverhältnismäßig".


Autor: David Müller
Bild Quelle: Symbolbild


Sonntag, 23 April 2023

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