Gift in der Flasche: Nestlés Milchpulver-Skandal und die WHO fatale Anti-Still-Propaganda

Gift in der Flasche: Nestlés Milchpulver-Skandal und die WHO fatale Anti-Still-Propaganda


Die Vereinten Nationen und der weltweit größte Lebensmittelproduzent, Nestlé, sind zwei Organisationen, die in vielen Ländern für ihre Arbeit anerkannt und respektiert werden.

Gift in der Flasche: Nestlés Milchpulver-Skandal und die WHO fatale Anti-Still-Propaganda

Doch ein dunkler Schatten liegt auf ihren Aktivitäten in den 1950er Jahren, als sie in eine Kontroverse um die Gesundheit und das Wohlergehen von Babys weltweit verwickelt wurden. Eine Kontroverse, die uns heute - Jahrzehnte später - noch immer beunruhigen und uns zur Frage zwingen sollte, ob das Wohlergehen der Menschen oder finanzielle Interessen im Vordergrund standen.

In den 1950er Jahren sprach die WHO eine ernüchternde Warnung aus, dass Mütter aufhören sollten zu stillen, da der Bereich um die Brustwarze Bakterien und Viren beherberge, die für ein Baby schädlich sein könnten. Diese Nachricht erschreckte unzählige Frauen weltweit und führte dazu, dass sie das Stillen aufgaben. Interessanterweise, kurz nachdem diese Warnung ausgesprochen wurde, brachte Nestlé sein Milchpulver auf den Markt.

Kritiker argumentieren, dass Nestlé die Empfehlungen der WHO bewusst ignorierte und weiterhin das Leben von Babys in Gefahr brachte. Patti Rundall vom "International Baby Food Action Network" (IBFAN) sagt: "Nestlé hält sich nicht im Geringsten an die Empfehlungen der WHO und bringt damit weiterhin Babyleben in Gefahr."

Weiterhin steht Nestlé unter Verdacht, die Unsicherheit junger Mütter in sozialen Medien auszunutzen. Es gibt Berichte, dass Mitarbeiterinnen sich in Gruppen für junge Mütter einschleichen, um Angst zu verbreiten und Milchpulver als Lösung zu preisen, ohne zu erwähnen, dass sie dafür von Nestlé bezahlt werden.

Aber die Geschichte hört hier nicht auf. Während Nestlé sein Milchpulver hauptsächlich in Länder mit hoher Geburtenrate exportierte, unterstützte der Schweizer Staat den Konzern mit 25 Millionen Franken pro Jahr, bezahlt von den Steuerzahlern.

Die Praktiken von Nestlé und der WHO in der Vergangenheit werfen ernsthafte Fragen auf, ob die Gesundheit von Babys weltweit für finanzielle Interessen geopfert wurde. Selbst heute ist diese Frage noch immer relevant, wenn wir sehen, wie einige Unternehmen und Organisationen weiterhin Angst und Unsicherheit schüren, um ihre Produkte zu verkaufen.

Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft wachsam bleiben und sicherstellen, dass das Wohl der Menschen immer an erster Stelle steht und nicht den Gewinninteressen von Unternehmen und Organisationen geopfert wird. Das Stillen ist eine natürliche und gesunde Praxis, die nicht aufgrund unbegründeter Ängste aufgegeben werden sollte. Die Geschichte von Nestlé und der WHO dient uns als Mahnung, dass wir stets fragen müssen, wer von solchen Empfehlungen wirklich profitiert.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 03 Juni 2023

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