Israels Außenministerium zeigt sich "tief enttäuscht" über Chinas Haltung zum Angriff der Hamas

Israels Außenministerium zeigt sich "tief enttäuscht" über Chinas Haltung zum Angriff der Hamas


Israels stellvertretender Direktor für Asien und den Pazifik, Botschafter Rafi Harpaz, spricht von "tiefer Enttäuschung" gegenüber China bezüglich seiner Stellungnahme zum jüngsten Angriff der Hamas auf Südisrael. Israel beklagt die fehlende "klare und eindeutige Verurteilung" des Vorfalls durch China und betont das "Grundrecht jedes souveränen Staates" auf Selbstverteidigung.

Israels Außenministerium zeigt sich "tief enttäuscht" über Chinas Haltung zum Angriff der Hamas

In einem beispiellosen Schritt hat Rafi Harpaz, der stellvertretende Direktor für Asien und den Pazifik im israelischen Außenministerium, kürzlich in einem Gespräch mit dem chinesischen Sondergesandten für den Nahen Osten, Zhai Jun, seinen Unmut über Chinas Aussagen zum Angriff der Hamas auf Südisrael zum Ausdruck gebracht. Harpaz betonte, dass die Aussagen aus China das Leid unschuldiger Zivilisten nicht ausreichend würdigen und keine "klare und eindeutige Verurteilung" des Terrorangriffs enthalten.

"Es gibt keinen Hinweis auf das Recht Israels, sich und seine Bürger zu verteidigen, ein Grundrecht jedes souveränen Staates, der auf beispiellose Weise und mit Grausamkeit angegriffen wurde, die in der menschlichen Gesellschaft keinen Platz hat", sagte Harpaz. Die Worte des Botschafters spiegeln die tiefe Enttäuschung Israels über Chinas Haltung zu diesem kritischen Thema wider.

Die Reaktion Israels kommt zu einem Zeitpunkt, an dem China immer mehr Einfluss in internationalen Angelegenheiten nimmt. Viele Nationen sehen das asiatische Land als aufstrebende Supermacht, die eine Schlüsselrolle in geopolitischen Fragen spielt. Daher werden Chinas Aussagen und Haltungen zu internationalen Konflikten und Menschenrechtsfragen zunehmend unter die Lupe genommen.

In diesem speziellen Fall zeigt sich Israel "tief enttäuscht" über das Fehlen einer eindeutigen Stellungnahme von chinesischer Seite. Der Angriff der Hamas hat zahlreiche Menschenleben gefordert und zu einer Eskalation der Spannungen in der Region geführt. Vor diesem Hintergrund ist die klare Verurteilung von Gewalt und Terrorismus für Israel nicht nur eine Frage der politischen Rhetorik, sondern ein Grundpfeiler seiner Sicherheitsstrategie.

Harpaz' Aussage hebt hervor, dass das "Recht zur Selbstverteidigung" ein "Grundrecht jedes souveränen Staates" ist. Diese Betonung fällt in einen Kontext, in dem die internationale Gemeinschaft immer wieder über die Rechtfertigung von militärischen Aktionen im Namen der nationalen Sicherheit debattiert.

Es bleibt abzuwarten, wie China auf diese Kritik reagieren wird. Wird Peking seine Haltung ändern und eine klarere Position zum Konflikt im Nahen Osten einnehmen? Oder wird China seine bisherige Linie beibehalten, die von vielen als unentschlossen oder sogar als unklar empfunden wird? Was auch immer geschieht, die Äußerungen des israelischen Botschafters legen nahe, dass Israel eine Verschiebung in der geopolitischen Landschaft und in den internationalen Beziehungen als notwendig erachtet.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild


Samstag, 14 Oktober 2023

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