Nach dem Waffenstillstand: Linke Gruppen fordern offen die Zerstörung IsraelsNach dem Waffenstillstand: Linke Gruppen fordern offen die Zerstörung Israels
Während Israel und Hamas einem Waffenstillstand zustimmen, feiern linksextreme Gruppen in den USA die „bewaffnete Befreiung Palästinas“ und fordern offen das Ende des jüdischen Staates. Ihre Parolen zeigen, wie eng Antizionismus und Antisemitismus längst verwoben sind.

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Kaum war der von Donald Trump vermittelte Waffenstillstand zwischen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen bekanntgegeben, da meldeten sich die lautesten Gegner Israels zu Wort – nicht, um den Frieden zu begrüßen, sondern um ihn zu verachten.
In sozialen Netzwerken erklärten dutzende BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen-nahe Gruppen, der Waffenstillstand sei „unbefriedigend“ und der „Kampf gegen die zionistische Besatzung“ müsse weitergehen.
Die „Bronx Anti-War Coalition“, eine offen marxistische Pro-Palästina-Gruppe in den USA, schrieb wörtlich:
„Wahrer Frieden wird erst erreicht, wenn die zionistische Entität zerfällt und aufhört zu existieren.“
In demselben Beitrag lobte sie den „Mut der Al-Qassam-Brigaden, des Islamischen Dschihad und anderer Widerstandsfraktionen“ und erklärte, die Befreiung Palästinas könne „nur durch bewaffneten Widerstand“ erfolgen.
Diese Worte sind kein Aufruf zu Frieden – sie sind ein Aufruf zu Vernichtung.
Vom Aktivismus zur offenen Unterstützung des Terrors
Was früher als „Boykottbewegung“ begann, ist längst zu einem Netzwerk aus militanten Unterstützern einer islamistischen Ideologie geworden.
Unter dem Deckmantel des Antizionismus verbreiten Gruppen in New York, San Francisco und London inzwischen Parolen, die wortgleich mit denen der Hamas klingen.
Auch die vermeintlich jüdische Gruppe „Jewish Voice for Peace“ – die in Israel als radikal antisemitischAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen gilt – schloss sich der Rhetorik an. In Stellungnahmen sprach sie von „Widerstand gegen das Apartheidregime Israel“ und kritisierte, dass das Abkommen mit der Hamas „die Besatzung nicht beendet“.
Doch was diese Gruppen als „Besatzung“ bezeichnen, umfasst nach ihrer eigenen Definition das gesamte Staatsgebiet Israels – von Tel Aviv bis Haifa.
Ihr Ziel ist nicht die Zwei-Staaten-Lösung, sondern die Abschaffung Israels.
Worte, die töten können
Solche Parolen sind keine bloßen Meinungsäußerungen. Sie wirken.
Sie befeuern jene Stimmung, die weltweit in Gewalt gegen JudenPogrom: Wenn Hass zur Jagd auf Juden wirdEin Pogrom ist eine kollektive Gewalttat gegen eine Minderheit, besonders gegen Juden. Der Begriff wurde durch antijüdische Gewalt im Russischen Reich bekannt, die Form der Gewalt ist jedoch viel älter.Mehr lesen umschlägt: in Angriffen auf Synagogen, Schmähungen auf Universitätsgeländen, in Brandanschlägen und Drohungen gegen israelische Einrichtungen.
Dass solche Aufrufe in westlichen Großstädten laut werden – flankiert von Palästina-Fahnen und der schwarzen Flagge des Islamischen Dschihad – zeigt, wie wenig viele Aktivisten verstehen, was sie wirklich propagieren: den Ruf nach der Vernichtung eines jüdischen Staates und seiner Bürger.
Die Parole „From the river to the seaFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen“ klingt harmlos poetisch – sie meint jedoch nichts anderes als die Auslöschung Israels zwischen Jordan und Mittelmeer.
Autor: Redaktion
Freitag, 10 Oktober 2025