Washington bestätigt Angriffe auf Venezuela, Maduro festgesetzt und ausgeflogenWashington bestätigt Angriffe auf Venezuela, Maduro festgesetzt und ausgeflogen
Explosionen über Caracas, fliehende Menschen, Militärfahrzeuge vor dem Präsidentenpalast. In den frühen Morgenstunden wird Realität, was lange als Drohkulisse galt. Die Vereinigten Staaten haben militärisch eingegriffen und den venezolanischen Machthaber Nicolás Maduro außer Landes gebracht.
In den frühen Morgenstunden bestätigte US Präsident Donald Trump, dass amerikanische Streitkräfte gezielte Angriffe auf venezolanische Ziele durchgeführt haben. Nach Angaben des Weißen Hauses wurde Venezuelas Präsident Nicolás Maduro festgesetzt und gemeinsam mit seiner Ehefrau aus dem Land ausgeflogen. Kurz zuvor hatten sich in der Hauptstadt Caracas schwere Explosionen ereignet. Dichte Rauchwolken stiegen über mehreren Stadtteilen auf, Kampfhubschrauber kreisten über der Metropole.
Augenzeugenberichte und Videoaufnahmen zeigen Tausende Menschen, die panisch Straßen und Plätze verlassen. Rund um den Präsidentenpalast Miraflores wurden schwere Militärverbände zusammengezogen. Venezuelas Regierung reagierte mit der Ausrufung des landesweiten Ausnahmezustands und ordnete eine Generalmobilmachung an.
Militärschläge an mehreren Orten
Nach offiziellen Angaben aus Washington richteten sich die Angriffe gegen strategische militärische Einrichtungen. Bestätigt wurden Treffer in Caracas sowie in den Regionen Miranda, Aragua und La Guaira. Auch der internationale Flughafen Higuerote an der Karibikküste wurde attackiert. Dort kam es zu massiven Sekundärexplosionen, vermutlich ausgelöst durch gelagerte Flugabwehrsysteme.
Die US Regierung rief ihre Staatsbürger im Land auf, geschützte Bereiche aufzusuchen und öffentliche Orte zu meiden. Während die heftigsten Explosionen im Laufe des Vormittags abnahmen, war der Luftraum über Caracas weiterhin von Militärflugzeugen durchzogen.
Venezuelas Regierung warf den Vereinigten Staaten vor, die Kontrolle über Öl und Bodenschätze des Landes an sich reißen zu wollen. Washington wies dies zurück und begründete das Vorgehen mit der Notwendigkeit, den Druck auf das Regime zu erhöhen und kriminelle Strukturen im Umfeld der Macht zu zerschlagen.
Regionale Reaktionen und internationale Nervosität
Die Ereignisse lösten umgehend Reaktionen in ganz Lateinamerika aus. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro sprach von einem Angriff auf die Souveränität Venezuelas und rief die internationale Gemeinschaft zur Aufmerksamkeit auf. Auch Kuba, ein enger Verbündeter Maduros, verurteilte die Militäraktion scharf und sprach von staatlichem Terrorismus.
In Washington hingegen wird betont, dass die Operation sorgfältig vorbereitet worden sei. Medienberichte zufolge lag der Befehl zur Durchführung bereits seit Tagen vor. Der ursprüngliche Termin soll aus operativen Gründen verschoben worden sein.
Eskalation mit Ansage
Die aktuelle Entwicklung kommt nicht überraschend. Präsident Trump hatte in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, dass er einen Sturz Maduros nicht ausschließe. Die USA hatten ihren Druck auf Venezuela zuletzt massiv erhöht, insbesondere im Zusammenhang mit Drogenschmuggel und illegalen Finanzstrukturen. Bereits vor zwei Wochen wurde erstmals ein verdeckter US Einsatz in einem venezolanischen Hafen bekannt.
Seit Beginn der amerikanischen Operationen gegen das Regime wurden zahlreiche Schmugglerrouten auf See angegriffen. Berichten zufolge kamen dabei über hundert Menschen ums Leben, die sich auf mutmaßlichen Drogentransporten befanden.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Kremlin.ru, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82567234
Samstag, 03 Januar 2026