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Israelis in Thailand brutal angegriffen, Täter schrien „Tötet die Juden“

Israelis in Thailand brutal angegriffen, Täter schrien „Tötet die Juden“


Ein Urlaub wird zum Albtraum, als israelische Reisende wegen ihrer Sprache attackiert werden. Zwei liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, ein dritter bleibt verschwunden und seine Familie lebt in Angst.

Israelis in Thailand brutal angegriffen, Täter schrien „Tötet die Juden“

Was als unbeschwerte Reise nach Thailand begann, endete für drei junge Israelis in einem Gewaltausbruch, der eine erschütternde Wahrheit offenlegt. Selbst tausende Kilometer von Jerusalem entfernt sind Juden nicht vor Hass sicher. In der Nacht auf Dienstag wurden die drei Männer auf der Insel Koh Samui brutal angegriffen, nachdem ihre Angreifer sie Hebräisch sprechen hörten. Während der Attacke schrien die Täter auf Arabisch „Itbach al Yahud“, eine Parole, die nichts anderes bedeutet als „Tötet die Juden“. Diese Worte sind keine Beleidigung, sondern ein Aufruf zum Mord, und sie zeigen, dass die Gewalt nicht zufällig war, sondern gezielt gegen ihre Identität gerichtet.

Zwei der Israelis liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Sie erlitten gebrochene Rippen, zerstörte Zähne und Verletzungen an der Wirbelsäule. Einer von ihnen konnte seine Mutter während der Attacke per Videoanruf erreichen. Sie musste hilflos mit ansehen, wie ihr Sohn versuchte zu fliehen, während er verfolgt und geschlagen wurde. Dieser Moment, in dem eine Mutter aus der Ferne die Gewalt gegen ihr eigenes Kind sieht, ist ein Bild, das den Schrecken dieser Nacht greifbar macht. Der dritte Israeli ist seit dem Angriff nicht erreichbar. Sein Verbleib ist unklar, und seine Familie lebt in wachsender Sorge um sein Leben.

Nach Angaben der Familien wurden die Männer ohne jede Provokation angegriffen. Sie waren in einem Nachtclub, als die Täter auf sie aufmerksam wurden. Was folgte, war keine spontane Auseinandersetzung, sondern eine gezielte Jagd. Besonders erschütternd ist der Vorwurf, dass selbst Sicherheitskräfte des Clubs an der Gewalt beteiligt gewesen sein sollen. Statt zu schützen, sollen sie sich den Angreifern angeschlossen und auf die Israelis eingeschlagen haben. Diese Darstellung verstärkt den Eindruck, dass die Opfer nicht nur von einzelnen Tätern, sondern in einem Umfeld angegriffen wurden, das sie nicht schützen wollte.

Zwei israelische Frauen, die den Angriff beobachteten, griffen ein und halfen den Verletzten. Sie alarmierten Rettungskräfte, begleiteten die Opfer ins Krankenhaus und unterstützten sie bei der Anzeige bei der Polizei. Ihre Hilfe steht im starken Kontrast zur Gewalt der Täter und zeigt, dass Menschlichkeit selbst in den dunkelsten Momenten existiert.

Für Israel ist dieser Angriff mehr als ein Verbrechen gegen einzelne Bürger. Er ist Teil einer Entwicklung, die seit dem 7. Oktober weltweit sichtbar geworden ist. Israelis und Juden werden zunehmend zur Zielscheibe, nicht wegen ihres Handelns, sondern wegen ihrer Existenz. Selbst Orte, die einst als sichere Reiseziele galten, bieten keine Garantie mehr für Sicherheit. Der Hass, der sich in Parolen und Drohungen äußert, wird immer häufiger zu physischer Gewalt.

Die Familien der Opfer arbeiten nun gemeinsam mit der israelischen Botschaft daran, die Verletzten nach Hause zu bringen. Doch die körperlichen Wunden sind nur ein Teil der Folgen. Der Angriff hinterlässt auch eine psychologische Spur, die weit über diese Nacht hinausreicht. Er erinnert Israelis daran, dass ihre Identität selbst fern der Heimat zur Gefahr werden kann.

Dieser Vorfall wirft eine grundsätzliche Frage auf. Wie kann es sein, dass Juden im Jahr 2026 noch immer angegriffen werden, nur weil sie Juden sind. Die Antwort liegt in einem Hass, der sich nicht an Grenzen hält. Für Israel und seine Bürger ist dies eine Realität, die sie nicht ignorieren können. Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern etwas, das immer wieder verteidigt werden muss.




Autor: Redaktion
Bild Quelle:
Mittwoch, 18 Februar 2026

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