Warum Kostümhumanisten die türkische Demokratiebewegung im Stich ließen: In Düsseldorf propagierten Erdogan-Fans die Vernichtung Israels

Warum Kostümhumanisten die türkische Demokratiebewegung im Stich ließen:

In Düsseldorf propagierten Erdogan-Fans die Vernichtung Israels


In Düsseldorf propagierten Erdogan-Fans die Vernichtung Israels

Es war ein skurieles Phönomen, das für manche Beobachter vielleicht sogar überraschend gewesen sein mag: Kostümhumanisten und Köstümlinke, die nicht müde werden, den einzigen demokratischen Rechtstaat im gesamten Nahen und Mittleren Osten bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit als „Apartheidstaat“ zu denunzieren und zu diffamieren, waren auffallend schweigsam, als es darum ging, Solidarität mit der türkischen Demokratiebewegung zu zeigen, die sich gegen den staatlichen Terror des islamistischen Erdogan-Regimes wandte.

Nun scheint die Antwort auf die Frage nach dem „Warum“ klar zu sein: Die Kostümhumanisten und Köstümlinken, die mit einem „Free Palastine“ nichts anderes als die Festigung der antidemokratischen und antisemitischen Abbas-Diktatur fördern und die Vernichtung des jüdischen Staates als Vollendung der deutschen „Endlösungs“phantasien anstreben, liesen auch deshalb die türkische Demokratiebewegung skrupellos im Stich, weil sie in Erdogan einen Verbündeten im Kampf gegen Israel sehen.

Das ist durch aus logisch – denn Erdogan selber hegt Sympathien für die radikalsilamistischen Terrororganisationen Fatah und Hamas, die nicht nur Teile Israels besetzen, sondern die vermeintlich eigene Bevölkerung unterdrücken und schickanieren, und witterte mehrmals „die Juden“ und Israel als „treibende Kräfte“, die hinter der türkischen Demokratiebewegung stecken. Jetzt ist es natürlich mehr als bezeichnend, das Despoten hinter Demokratiebewegungen fat immer als erstes „die Juden“ vermuten – und eigentlich spricht das ja eher für das Judentum und auch für den Staat Israel. Die Entsprechung zu diesen kruden Thesen Erdogans und seines Millieus fand dann am vergangenen Wochenende in Düsseldorf statt, als die Erdogan-Anhänger zur „Massenkundgebung“ für ihr Idol aufriefen. Angekündigt waren mehr als 50.000 Teilnehmer, am Schluß waren es knapp 17.000 aus ganz Europa mit Fernreisebussen herangekarrte Islamisten.

Und wie zu erwarten war, stand neben der Huldigung Erdogans vor allem eines im Mittelpunkt: Rasender antisemitischer Hass auf Israel. Das ARD-Politikmagazin „report München“ dokumentierte: Die Kundgebung in Düsseldorf war eine Zusammenrottung israelhassender Antidemokraten, eine öffentliche Kampfansage an die Grundprinzipien der freien Welt.“Verflucht sei Israel!”, “Unser Vaterland ist die Türkei, gleichgültig, wo wir leben”, “Er ist der Führer der Türkei, er ist Führer der ganzen Welt, es gibt keinen anderen Premier als Erdogan” – die Report-Reportage (Video am Ende dieses Beitrages) zeigt deutlich, welche Botschaften von dieser Veranstaltung tatsächlich ausgegangen sind. Kein Wunder, das manche, die ganz gerne auch mal davon träumen, unsere Demokratie durch eine „Eliteherrschaft“, zu der sie sich selber natürlich ganz bescheiden zählen – ein Schelm, wer böses dabei denkt – so gerne „israelkritisch“ sind und Despoten wie Erdogan oder Abbas den Rücken freihalten wollen.Und kein Wunder, das Kostümlinke auch zusammen mit Neonazis und Islamisten versuchen, mit gemieteten Schiffen illegal Waffen an die islamistische Terrororganisation Hamas ind den von ihr besetzten Gazastreifen zu schmuggeln, was nur durch das so umsichtige, wie entschlossene Handeln der israelischen Verteidigungsarmee (Zahal) verhindert werden konnte.

 

The cheerful Coyote

 

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Autor: fischerde
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Freitag, 12 Juli 2013

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