Zur aktuellen Berichterstattung über Wasserknappheit

Zur aktuellen Berichterstattung über Wasserknappheit


In den vergangenen Tagen gab es in den deutschen Medien Berichte über Wasserknappheit im Gebiet der palästinensischen Autonomiebehörde mit dem verbundenen Vorwurf an Israel, diese Situation verursacht zu haben.

Zur aktuellen Berichterstattung über Wasserknappheit

Es ist kommt immer wieder vor, dass Israel Dinge vorgeworfen werden, die nicht von Tatsachen gedeckt sind. So behauptete Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im Juni vor dem EU-Parlament, Rabbiner hätten die israelische Regierung aufgefordert, von Palästinensern genutztes Wasser zu vergiften.

 

Sogar EU-Präsident Martin Schulz wiederholte im Februar 2014 vor der Knesset die unwahre Aussage, einem Palästinenser stünden täglich nur 17 Liter Wasser zur Verfügung und einem Israeli 70 Liter. Tatsächlich versorgt Israel die palästinensischen Gebiete jährlich mit 22 Millionen Kubikmeter mehr Wasser als in den Osloer Verträgen vorgesehen.

Während wir der Bedeutung der Medien bei der Berichterstattung einen hohen Stellenwert beimessen, sollte die Anhörung aller Seiten und die Überprüfung von Tatsachenbehauptungen vor der Veröffentlichung elementarer Bestandteil der journalistischen Arbeit sein. Eine Befragung der israelischen Seite haben wir in der aktuellen Berichterstattung vermisst.

Bezugnehmend auf den Vorwurf an Israel, die Wasserknappheit in den palästinensischen Gebieten verschuldet zu haben, verweisen wir an dieser Stelle auf einen Artikel in unserem Blog mit umfangreichen Hintergrundinformationen zu diesem Thema: Link zum Blogartikel
 

 

Botschaft des Staates Israel - Foto: Beispielbild (Foto: Danilo Rizzuti)


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Montag, 15 August 2016

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