Noch mehr Widersprüche und Ungereimtheiten: ARD änderte Stellungnahme zum Wasserfilm

Noch mehr Widersprüche und Ungereimtheiten:

ARD änderte Stellungnahme zum Wasserfilm


Markus Rosch von der ARD änderte im Nachhinein seine Stellungnahme zu dem am 14.8. ausgestrahlten Film zur vermeintlichen Wassernot unter Palästinensern. Er hat eingefügt: „Die Dreharbeiten zu den Beiträgen fanden ab dem achten August statt.“ Das ist eine wichtige Angabe, weil es wegen eines „hohen jüdischen Feiertags“ angeblich nicht möglich war, Reaktionen israelischer Sprecher einzuholen.

ARD änderte Stellungnahme zum Wasserfilm

von Ulrich Sahm, Jerusalem

 

Rosch verwickelt sich mit dieser Angabe in weitere Widersprüche, denn zwischen dem 8. August und dem Sendedatum gab es keinen jüdischen Feiertag. Schlimmer noch. Seine Lüge, weshalb er keinen Israeli filmen konnte, hat er aus der neu aufgefrischten Stellungnahme nicht gelöscht: „Was wir in diesem Zusammenhang aufrichtig bedauern – und künftig anders machen werden – ist, dass wir es versäumt haben, die israelische Seite durch einen eigenen O-Ton zu Wort kommen zu lassen. Grund dafür war, dass wir wegen eines hohen jüdischen Feiertages nicht in einer der

angefragten Siedlungen drehen durften und uns auch die angefragten Experten abgesagt haben.“

 

Der einzige jüdische Feiertag fand erst am Sendetag, dem Sonntag 14.8. statt.

 

Neu hinzugekommen ist folgender Passus: „Die Debatte um den Beitrag zeigt, um welch sensibles Terrain es sich hier handelt. Wir bleiben deshalb an diesem wichtigen Thema weiter dran und werden nach Abschluss unserer Recherchen weiter darüber berichten.“

 

Andere nachweisliche Falschdarstellungen wurden in der neuen Version der Stellungnahme belassen, so zum Beispiel, die Behauptung, dass eine Reaktion der Abgeordneten Michaela Engelmeier nicht auf Facebook zu finden gewesen seien.

 

Zahlreiche Kritiker hatten dazu angemerkt, dass die Tagesschau es versäumt hatte, auf ihre eigene Facebook-Seite zu schauen.

 

 

Heplev


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Samstag, 20 August 2016

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