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Heidelberg: Stadt sagt Pallywood-Ausstellung ab

Heidelberg: Stadt sagt Pallywood-Ausstellung ab


Mit vermeintlichen "Kinderbildern" sollte Stimmung gegen Israel gemacht werden - in städtischen Räumen, doch die Stadtverwaltung zug die Notbremse - und erregt die Gemüter mancher "Medienschaffenden".

Heidelberg: Stadt sagt Pallywood-Ausstellung ab
Merklich erbost schlagzeilt die regionale "Rhein-Neckar-Zeitung":
 
"Ausstellung abgesagt: Diese Kinderbilder aus Palästina dürfen nicht gezeigt werden"
 
Um was für eine Art von "Kinderbildern aus Palästina" es sich handelt, wird bereits im ersten Absatz des Zeitungsartikels deutlich:
 
"Sie zeichneten Bilder von Bomben, von Soldaten mit Maschinengewehren, von brennenden Städten und von Kampfflugzeugen: Es sind Szenen, die für Kinder im Gazastreifen und in der Stadt Ramallah im Westjordanland in den Palästinensischen Autonomiegebieten ganz offensichtlich Alltag sind."
 
Der sachkundige Leser reibt sich verwundert die Augen: "Brennende Städte und Kampfflugzeuge" in Ramallah im sogenannten "Westjordanland"? Wann soll das gewesen sein? Und auch in Hinblick auf Gaza kommen Fragen auf: Ist der Zeitung etwa nicht bekannt, daß der Gazakrieg ausgelöst wurde durch einen wochenlangen anhaltenden Raketenhagel auf israelische Städte und Dörfer - verursacht von der radikalislamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen?  Ist der Zeitungsredaktion etwa nichts bekannt von den Terrortunneln der Hamas, durch die Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel eindrangen und dort Terroranschläge verübten und israelische Zivilisten ermordeten? Ist der Zeitungsredaktion etwa nicht bekannt, daß die Hamas ihre Raketenabschußvorrichtungen nicht nur auf den Dächern von Wohnhäusern, sondern auch auf den Dächern von Krankenhäusern, Schulen, Kindergärten und Moscheen montiert hatte - und diese Gebäude damit selber als militärische Einrichtungen mißbrauchte und so mit selber zu Zielen militärischer Abwehroperationen machte?
 
Und die letzte Frage: Ist es wirklich nur Unwissenheit, die solche Artikel erscheinen lässt, oder ist es schon Vorsatz? Der Stadtverwaltung Heidelberg ist jedenfalls zu danken - sie hat das gezeigt, was von jedem Bürger auch erwartet wird: Demokratische Zivilcourage.
 
 
 
The cheerful Coyote

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Montag, 17 Oktober 2016

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