Europäische Union: Praktizierter Antisemitismus

Europäische Union:

Praktizierter Antisemitismus


Mit schweren Anschuldigungen Israels hat die Europäische Union auf die Zerstörung einer Schule in Jubbet adh-Dhib in den umstrittenen Gebieten reagiert.

Praktizierter Antisemitismus

Das Schulgebäude in der von Beduinen bewohnten Siedlung war in der vergangenen Woche nur kurz vor Beginn des neuen Schuljahres von Sicherheitskräften beschlagnahmt und zerstört worden. Die EU hatte den Bau finanziell gefördert.

 

In ihrem Statement werfen die lokalen Repräsentanten des europäischen Staatenbunds Israel vor, es verletze mit seinem Vorgehen das Recht der von der Zerstörung der Schule betroffenen Kinder auf einen sicheren Zugang zu Bildung und verstoße so gegen internationales Recht. Zudem fordern sie den jüdischen Staat auf, Beschlagnahmung und Zerstörungen wieder rückgängig zu machen.

 

Mit ihrer großzügigen Unterstützung beim Bau der Schule hat sich die EU allerdings entweder von den »Palästinensern« übervorteilen lassen oder wissentlich zur Komplizin nicht genehmigter und daher illegaler Aktivitäten gemacht. Ist letzteres der Fall, sind die Klagen ihrer Vertretungen in Ramallah und sowie israelischen Hauptstadt Jerusalem in jeglicher Hinsicht unangemessen.

 

Saß die EU »palästinensischen« Täuschungen auf, so ist ihre Beschwerde falsch adressiert: Israel für die Umsetzung geltenden Rechts zu verurteilen, das ist eine Frechheit. Wahrscheinlicher freilich ist, daß Brüssel sehr wohl um die Illegalität des Schulbaus wußte und in den absehbaren Folgen eine willkommene Gelegenheit sah, einmal mehr den jüdischen Staat öffentlich zu diffamieren.

 

Und insofern war die europäische Beteiligung eine lohnende Investition. Es ist übrigens nicht damit zu rechnen, daß Kinder tatsächlich um ihr Recht auf Bildung gebracht werden – und wenn, dann ist jedenfalls Israel auch dafür nicht verantwortlich zu machen. Die illegale Schule wurde ganze drei Kilometer von der bisher und auch noch immer genutzten Bildungseinrichtung entfernt errichtet.

 

Hätte Brüssel ein ernsthaftes Interesse daran gehabt, »Palästinenser« zu unterstützen, statt einen Vorwand für Verleumdungen Israels zu schaffen, hätte es Geld in die Anschaffung von ein, zwei Kleinbussen zum Transport der Schüler investiert oder sich nur an zuvor genehmigten Bauarbeiten beteiligt. Derlei zu bedenken, sollte die zuständigen Beamten in Brüssel nämlich nicht überfordern.

 

Ihnen ist daher mindestens Verantwortungslosigkeit vorzuwerfen, die Veruntreuung von Mitteln, die die europäischen Steuerzahler aufbringen mußten. Da die EU bereits früher illegale Bauten von »Palästinensern« finanziert hat, die dann abgerissen wurden, liegt es unterdessen nahe, praktizierten Antisemitismus zu vermuten, den Brüssel hier auf Kosten selbst junger Kinder auszuleben sucht.

 

 

 

tw_24


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Dienstag, 29 August 2017

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