UN-Zirkus UNRWA: Not

UN-Zirkus UNRWA:

Not


Verbunden mit der Forderung nach längst überfälligen Reformen hat die Regierung der Vereinigten Staaten Teile ihrer Unterstützung für die UNRWA eingefroren. Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East betreut in Gaza, den umstrittenen Gebieten und einigen nahöstlichen Staaten über 5 Millionen »Palästinenser«, die sie »Flüchtlinge« nennt.

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Die UNRWA bedient sich dabei einer ausschließlich von ihr genutzten Begriffsdefinition, was dazu führt, daß ihr etwa auch ein in dritter Generation in Berlin aufwachsender »Palästinenser« noch als »Flüchtling« gilt. Diese Vererbbarkeit des Flüchtlingsstatus führt dazu, daß die UNRWA tendenziell immer mehr Schützlinge versorgt, wenngleich freilich ihre Zahlen nicht eben zuverlässig sind.

 

So genau nämlich scheint die UN-Agentur gar nicht zu wissen, wen sie unterstützt. So gibt sie beispielsweise an, im Libanon knapp 450.000 Menschen zu betreuen, während eine Untersuchung der Regierung in Beirut kürzlich nur 174.000 »Palästina-Flüchtlinge« im ganzen Land zählen konnte. Es zeugt vom desolaten Zustand der Organisation, daß sie noch immer an ihren Zahlen festhält.

 

Hinzu kommen immer wieder mehr oder minder große Skandale rund um das konkrete Wirken der UNRWA. So stehen immer wieder Lehrpläne und Unterrichtsmaterialien an von ihr betriebenen Schulen in der Kritik, diese verbreiteten Antisemitismus und verherrlichten Terrorismus; UNRWA-Lehrer äußern sich positiv über den deutschen Nationalsozialismus oder gehören gar zur Hamas.

 

Pierre Krähenbühl, der Generalkommissar der UNRWA, setzte Gaza bei seinem Antrittsbesuch 2014 gleich mit dem belagerten Leningrad und so zwangsläufig Israel mit Deutschland, das die Stadt vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 erbarmungslos abriegelte und in der während dieser Zeit mehr als eine Million Menschen elend an Hunger und Mangelernährung krepierten.

 

Insgesamt leistet die UNRWA – wohlwollend betrachtet – zwar vielleicht einen Beitrag, das Schicksal von Menschen erträglicher zu gestalten, aber keinen dazu, es nachhaltig zu verbessern. Sie perpetuiert Zustände, die zu überwinden ihr Auftrag sein sollte, und schafft so immer wieder auch Konfliktpotential. Aus eigenem Antrieb nicht zu Reformen fähig, soll Druck sie nun dazu bringen.

 

Unter diesen Umständen spricht es Bände, solidarisieren sich zahlreiche angeblich Menschenrechten verpflichtete Organisationen mit dieser UNRWA. In einem gemeinsamen Aufruf fordern die Köpfe von 21 Organisationen wie Save the Children, Oxfam America, CARE USA oder Refugees International das Weiße Haus auf, seine eingefrorenen Mittel für die UNRWA wieder freizugeben.

 

Das Regime in Ramallah, nach eigener Auskunft die einzige legitime Vertretung »palästinensischer« Interessen, hat derweil für 50 Millionen Dollar einen Privat-Jet angeschafft, der »Palästinenserpräsident« Abu Mazen schon in wenigen Wochen exklusiv zur Verfügung stehen soll. Die Hilfsorganisationen haben an diesem zweifellos bitter notwendigen Einkauf nichts auszusetzen.

 

 

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Freitag, 26 Januar 2018

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