Politische Klima-Entfrostung? Besuch des neuen deutschen Außenministers in Israel

Politische Klima-Entfrostung?

Besuch des neuen deutschen Außenministers in Israel


Eine durchaus wohltuend veränderte und weniger dissonante Tonlage aus dem deutschen Außenamt vernimmt man anlässlich des Antrittsbesuchs des neuen Außenministers H. Maas in Israel.

Besuch des neuen deutschen Außenministers in Israel

Von Dr. Rafael Korenzecher

 

Nach dem Ausscheiden der beiden eklatanten und Israel-aversen ministerialen Fehlbesetzungen S. Gabriel und F.W. Steinmeier, scheint sich der politische Auftritt unserer außenpolitischen Vertretung gegenüber dem Staat Israel mit dem neuen Außenminister Heiko Maas freundlicher zu gestalten.

 

Hintertrieb doch der nunmehr selbst für die Israel-feindliche SPD erfreulicher Weise entbehrlich gewordene, selbsterklärte Freund des Judenmord-Finanzierers und Terror-gegen-Israel Drahtziehers M. Abbas, der ausgeschiedene Außenminister Sigmar Gabriel, die Beziehungen zu dem jüdischen Staat massiv und provozierte mit Zustimmung der Kanzlerin und unter dem Beifall seiner Partei-Genossen, Teilen der CDU und der hiesigen Medien noch vor kurzem vorsätzlich einen politischen Eklat mit der israelischen Regierung.

 

Sein Vorgänger im Außenministerium, der in sein für ihn deutlich überdimensioniertes gegenwärtiges Amt hineinproporzte derzeitige Bundespräsident Steinmeier tat ein Übriges, in dem er bei einem offiziellen Israel-Besuch den jüdischen Staat mit Ehrbezeugungen und devoten Verbeugungen vor dem toten Judenmörder und Terroristen Y. Arafat brüskierte. F.W. Steinmeier ist zudem auch einer der Haupt-Protagonisten des vor allem von dem Islam-Unterstützer und Israelfeind Barak Obama betriebenen Atombomben-Beschaffungs-Abkommens für das islamische Unrechtsregime der iranischen Holocaust-Leugner und unvermindert die Vernichtung Israels propagierenden Mullahs.

 

Beide ehemaligen Außenminister überboten sich in vollem Einklang mit unserer Einlasskanzlerin für islamischen Judenhass geradezu in der Geschwindigkeit und Verbissenheit der Ablehnung des von Präsident Trump beschlossenen Umzugs der US-Botschaft und der historisch berechtigten und überfälligen Anerkennung der ungeteilten Davids-Stadt Jerusalem als Hauptstadt Israels.

 

Wie weit die durch Heiko Maas durchaus ehrenwert propagierte Ablehnung jeder Form des Antisemitismus -- also auch der gewalttätigen islamischen Komponente -- und wie nachhaltig die von seiner positiven Würdigung des bevorstehenden 70.Jahrestages der Wiedergeburt des Staates Israel signalisierte Aufhellung des seit Jahren von hier aus vergifteten politischen Klimas gegenüber Israel auch von unserer Regierungspolitik und seiner eigenen von linkem antijüdischen Vorbehalt und nicht zu übersehender Israel-Feindschaft geprägten Partei mitgetragen wird, muß erst die Zukunft weisen. Messen können werden wir es sehr bald an den hiesigen Unterstützungs- Zusagen gegenüber dem eingefleischten Terrorfreund Abbas, an dem deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO, an der Positionierung in der Problematik des desaströsen Atomabkommens mit dem Iran und an der künftigen Haltung Deutschlands zum Thema Jerusalem.

 

Jedenfalls verheißt jenseits des angemesseneren formalen Auftritts das Geschichts-klitternde Beharren des neuen Außenministers und der deutschen Politik auf der unpraktikablen sogenannten Zweistaaten-Lösung nicht wirklich eine grundlegende inhaltliche Umbesinnung in Richtung auf eine Annäherung an die berechtigten Erfordernisse Israels.

 

Weitere Skepsis gebietet die zunehmende Anbiederung der deutschen Politik an die Israel-feindliche Haltung der hier für den linken Machterhalt kurzsichtiger Weise selbst geschaffenen und stetig wachsenden islamischen Wählergruppe.

 

Wie das mitgepostete Bild ausweist, haben wenigstens die überzogenen Vorschusslorbeeren für die neue Amtszeit der ungeläuterten „Der Islam gehört zu Deutschland“ Verfechterin und Importeurin islamischen Judenhasses Angela Merkel bereits schnelle Früchte gebracht. Während die von ihr hoch gelobte neue alte Merkel-Regierung auch weiterhin der nahezu täglichen Bedrohung jüdischer Schüler an Islam-dominierten Schulen in unserem Lande und der Islam-generierten Verunmöglichung eines unbeeinträchtigten und Mimikry-freien jüdischen Lebens nichts wirklich wirksames entgegenzusetzen gedenkt, erhielt Frau Knobloch die huldvolle Ehre, den deutschen Außenminister auf seiner Israel-Fahrt begleiten zu dürfen.

 

 

Dr. Rafael Korenzecher ist Herausgeber der Jüdischen Rundschau und Mitglied des Koordinierungsrates deutscher Nicht-Regierungsorganisationen gegen Antisemitismus.

 

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Foto: Ministerpräsident Binjamin Netanyahu (Mitte) empfängt Bundesaußenminister Heiko Maas (rechts) in seinem Amtssitz (Foto: GPO/FB-Seite des Ministerpräsidenten)


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Dienstag, 27 März 2018

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