Der späte Ralph Giordano war einer der ersten Mahner vor den Gefahren der Islamisierung

Der späte Ralph Giordano war einer der ersten Mahner vor den Gefahren der Islamisierung


Der Holocaust-Überlebende hielt den Koran für eines der judenfeindlichsten Bücher überhaupt

Der späte Ralph Giordano war einer der ersten Mahner vor den Gefahren der Islamisierung

Von Chaim Noll

 

Vor etlichen Jahren rief ein alter Freund aus Deutschland in unserem Haus in der Wüste an, wie er es manchmal tat. Er kannte unseren kleinen Ort, hatte ihn einst besucht, war überhaupt gern nach Israel gekommen, als die Autofähre von Piräus nach Haifa noch verkehrte. Denn unser Freund litt unter Flugangst, unter Klaustrophobie, seit er als junger Mann im engen Kellerraum einer Hamburger Gartenlaube im Versteck gelebt hatte, viele Monate lang, weil er Jude war. Er hat darüber geschrieben, viele werden sich an ihn erinnern: Ralph Giordano.

 

Als die Intifada ausbrach, fast täglich ein Bus in die Luft flog, der Fährbetrieb von Europa eingestellt wurde und man Israel nur noch per Flugzeug erreichen konnte, versuchte sich Ralph durch Anrufe bei israelischen Freunden ein Bild von der Lage zu machen. Ich erinnere mich an ein Gespräch kurz nach der alljährlichen Al-Quds-Demonstration in Berlin, er wirkte aufgeregt, seine sonst ruhige Stimme klang entsetzt. Auf der Demonstration war erstmals ein palästinensisches Kleinkind mit umgeschnallter Bombengürtel-Attrappe vorgeführt worden, auf Vaters Schultern, als Versprechen für eine grandiose Zukunft. „Was ist das für ein Vater?“ fragte Ralph. „Mir wird langsam klar, mit was für Leuten ihr es da zu tun habt... Fängt das jetzt womöglich auch bei uns an?“

 

 

Foto: Ralph Giordano (Foto: By MMH [CC BY-SA 3.0  (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], from Wikimedia Commons)


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Freitag, 27 Juli 2018

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