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Warschauer-Ghetto-Schänderin tritt auf Pro-Corbyn-Veranstaltung auf

Warschauer-Ghetto-Schänderin tritt auf Pro-Corbyn-Veranstaltung auf


Eine Frau, die ‚vor Antisemitismus strotzende‘ Graffiti auf eine der letzten verbliebenen Mauern des Warschauer Ghettos sprühte, tritt bei einer zeitgleich mit dem Labour-Parteitag diesen Monat stattfindenden Veranstaltung von Momentum [der Organisation zur Unterstützung Jeremy Corbyns] auf. Ewa Jasiewicz, eine britische Antiisraelaktivistin sorgte mit ihrer Schändung des Orts, an dem schätzungsweise 92.000 Juden starben und von dem aus weitere 300.000 Juden in die Todeslager deportiert wurden, für Empörung.

Warschauer-Ghetto-Schänderin tritt auf Pro-Corbyn-Veranstaltung auf

Report der Times, London

 

Nun soll sie auf dem Politik- und Kulturfest von Momentum, The World Transformed, einen Redebeitrag halten. Das Fest findet zeitgleich mit dem Labour-Parteitag in Liverpool statt. Zu den Rednern gehören außerdem Jeremy Corbyn und John McDonnell, der Schattenfinanzminister

 

Die Deutschen machten das Ghetto 1943 fast vollständig dem Erdboden gleich. Gemeinsam mit einem weiteren Aktivisten, Yonatan Shapira, sprühte Jasiewicz 2010 die Parolen ‚Befreit alle Ghettos‘ und ‚Befreit den Gazastreifen und Palästina‘ auf eine der wenigen verbliebenen Originalmauern. Jasiewicz und Shapira erklärten damals, als ‚Zivilisten können wir außer unserer Solidarität und einer Sprühdose wenig in die Waagschale werfen‘. Ihre Aktion sei eine ‚kleine Form des unbewaffneten Widerstands‘ dagegen, wie Israel den Holocaust ‚kooptiert‘ und der ‚Agenda der Kolonisierung und Unterdrückung‘ nutzbar gemacht habe. (…)

 

Die gemeinnützige jüdische Selbstschutzorganisation, der Community Security Trust (CST) nannte die Aktion ‚arrogant und rücksichtslos‘. Sie stelle einen ‚neuen Tiefpunkt‘ im Bereich der ‚Friedhofsschändungen‘ dar. Schließlich sei das ehemalige Ghetto ein Massengrab. Gestern erklärte der CST weiter: ‚Das ist genau die Art von obsessivem Hass auf Israel und Missbrauch des Holocausts, die den Kern von Labours Antisemitismusproblem ausmacht. Sollte Momentum über einen Funken Anstand oder Integrität verfügen, sollten sie die Einladung zurückziehen.‘

 

 

Übersetzt von MENA Watch - Foto: Labour-Chef Corbyn (Foto: Chris McAndrew [CC BY 3.0  (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons)


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Dienstag, 11 September 2018

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