Luxemburg-Treffen mit Ex-RAF-Terroristin und Linken-Führerein: Linksextremisten prügeln auf DDR-Opfer ein

Luxemburg-Treffen mit Ex-RAF-Terroristin und Linken-Führerein:

Linksextremisten prügeln auf DDR-Opfer ein


Am Wochenende fand in Berlin wieder die jährlichen Gedenkzeremonien für die getöteten Gründer der "Kommunistischen Partei" (KPD), Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, statt. Füt viele ist das sowas wie eine Ersatz-Loveparade, an der eigentlichen durften sie nie teilnehmen, da diese ja "kapitalistisch" war.

 

In der Regel erregt das alljährliche Gespensterritual nur noch regional eine gewisse Aufmerksamkeit. An der "Gedenkstätte der Sozialisten" legen Spitzenkader der SED-Nachfolgepartei "Die Linke", ehemalige Staatsbonzen des SED-Unrechtsregimes und Stasi-Kriminelle Kränze nieder, geben sich gegenseitig recht, recken Fäuste gen Himmel und versuchen beim singen der "Internationalen" irgendwie den Ton zu halten.

 

Zur gleichen Zeit ziehen die noch gehfähigeren in einem "Gedenkmarsch" zur "Gedenkstätte" und wedeln dabei mit DDR- und Sowjetfahnen, mit Bannern sich gegenseitig befeindender KPD´s und natürlich halten wieder ein paar Potraits diverser Kriegsverbrecher und Massenmörder hoch - Stalin, Mao, Che Guevera dürfen bei der Freakshow mitten im Janusr nicht fehlen. Was dem Kölner sein Rosenmontagsumzug ist, ist dem Berliner seine "LLL-Demo". Und auch beim "LLL-Karneval" gibt es skuriele Uniformen zu betrachten: Manche tragen das "Blauhemd" der FDJ, andere haben ihre NVA-Uniform aus dem Schrank geholt und wieder andere schmücken sich mit Versatzstücken von Uniformen der sowjetischen "Roten Armee", die man sich klassenkämpferisch auf diversen Flohmärtken zusammengekauft hat.

 

In diesem Jahr erregte das Regionalspektakel etwas mehr Aufmerksamkeit. Die Chefin der Linkspartei, Lötzsch, hatte im Vorfeld in einem Artikel über "Wege zum Kommunismus" fabuliert - obwohl ihre Partei sich so gerne als "demokratisch" darstellt und darüberhinaus hatte die Bundestagsabgeordnete aus Ost-Berlin am Vorabend der LLL-Parade einen Auftritt bei einer "Luxemburg-Konferenz", bei der auch ein ehemaliges aktives Mitglied der linksterroristischen RAF sowie die Bundesvorsitzende der DKP ebenfalls über "Wege zum Kommunismus" philosophieren durften.

 

Praxis als Kriterium für die Theorie

 

Nach marxistischer Ansicht, ist die Praxis das entscheidende Kriterium für die Theorie. Deshalb bemühten sich einige Konferenzteilnehmer in der praktischen Anwendungen der Überlegungen zum "Weg zum Kommunismus" auch keinen Zweifel aufkommen zu lassen, was man sich unter "Kommunismus" oder - wie es die taktisch etwas gerisseneren formulieren - "demokratischen Sozialismus" vorzustellen hat: Vor dem Konferenzgebäude war eine kleine Gruppe versammelt, die friedlich mit einer Mahnwache an die Opfer des Kommunismus erinnern wollten. Unter ihnen waren zumeist Mitglieder des Verbandes der Opfer des Stalinismus, ehemalige Häftlinge im DDR-Unrechtsstaat, Menschen also, die die brutale Praxis der Theorie am eigenen Leib erfahren haben. Das es mit der Demokratie bei den Teilnehmern der "Konferenz" nicht weit her ist, wurde spätestens dann deutlich, als ein Schlägertrupp auf die Demonstranten losstürmte, auf sie einprügelte und einige Teilnehmer der Mahnwache anschließend in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden mussten. Eine Distanzierung oder gar Verurteilung der Gewaltexsesse ist von Frau Lötzsch, die so gerne als Demokratin angesehen werden möchte, bislang nicht bekannt.

 

Foto: Heiligenverehrung beim Berliner Winterkarneval - Transparent der "Türkischen Kommunistischen Partei / Marxisten-Lenninisten"bei der "LLL-Demonstration" in Berlin mit den Bildern von Marx, Engels, Lenin, Stalin, Mao (Foto: Wikipedia=

 

Update:

Trotz milder Witterung nahmen nach eigenen Angaben der Linkspartei nur 40.000 Menschen am "Gedenken" teil, in den vergangenen Jahren hatte die Partei von bis zu 80.000 Teilnehmern gesprochen. Die Polizei schätzt hingegen nur wenige Tausend Teilnehmer den Tag über.  An der kommunistischen Demonstration zur Gedenkstätte nahmen ebenfalls weniger Personen teil als in den Vorjahren. Zu Gewalttaten kam es auch aufgrund des massiven Polizeiaufgebotes nicht.


Autor: haolam.de
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Sonntag, 09 Januar 2011

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