Antisemitismus des islamofaschistischen Iran: Basij-Mob greift das Grab Esthers und Mordechais im Iran an

Antisemitismus des islamofaschistischen Iran:

Basij-Mob greift das Grab Esthers und Mordechais im Iran an


Im Ernst, haben wir echt gedacht, dass der islamofaschistische Iran nicht irgendwann seine Krise mit der Purimgeschichte bekommt?

 

von Ulrich J. Becker, Jerusalem (aro1.com)

 

Man macht es jetzt auf ganz besonders kreative Weise, indem man gegen das Grab von Mordechai und Esther in Wort und Tat vorgeht und damit ein fuer alle mal klar macht, dass der Iran nicht ‘einfach nur’ antizionistisch ist, sonder ganz klar antisemitisch…

 

Dass man ueber die Attacke von 250 schiitisch-islamistischen Bassiedsch(Basij)-Studenten gegen das Grab Esthers und Mordechais (aus der biblischen Purimsgeschichte) am 10. Dezember in Hamadan in Deutschland und anderswo natuerlich wieder nicht berichtete, ist leider der traurige Alltag einer Presselandschaft, die im Bezug auf Juden und Israel am liebsten nur berichtet, wenn man diesen irgendetwas vorwerfen kann. (Lobenswerte Ausnahme war der Guardian.)

 

Im Iran meint man jetzt endlich auch so einen antisemitischen Vorwurf in der Purimsgeschichte (ARO1: Eine realpolitische Sicht auf das Buch Esther.) entdeckt zu haben:

 

In der Rolle Esthers wird berichtet, wie im persischen Grossreich per Dekret des Koenigs ein grossangelegter finaler Voelkermord an allen Juden im Reich begangen werden sollte. Im Laufe der kurzen Geschichte schaffen es die Juden Esther und Mordechai jedoch den persischen Koenig zu ueberzeugen, dass er auf ein heimtueckisches, hasserfuelltes und antisemitisches Komplott seines Grossviziers Haman reingefallen ist und bitten ihn das juedische Volk vor dem Untergang zu retten.

 

Da aber selbst der Koenig ein einmal erlassenes majestetisches Dekret nicht mehr rueckgaengig machen kann, verfasst man schnell ein neues Dekret mit seiner Unterschrift, das es allen Juden im Land erlaubt, sich aktiv gegen ihre Vernichtung zu wehren und ungestraft den antisemitischen Mob zu bekaempfen und auch zu toeten. Genau das passiert und mehr als 75.000 der Antisemiten werden getoetet.

 

Die Iraner entdecken jetzt diese alten antisemtischen Perser als ‘ihre Opfer’, die sie den Juden vorwerfen koennen, als 75.000 “iranische Maertyrer” dieses juedischen “Holocausts” an ihnen.

 

Aha, verstanden? Der Holocaust an den Juden war ein “Mythos“, die Juden aber sind in Wahrheit die, die einen Holocaust begingen und zwar an niemand anderen als am ‘iranischen Volk’.

 

Gute Aussichten, oder? Damit haetten wir ja auch endlich die Grundlage nicht mehr (jedenfalls oeffentlich) nur gegen ‘Zionisten’ vorzugehen, sondern endlich auch gegen alle Juden und ihre “juedischen Schreckenstaten” im Allgemeinen. Endlich muss man die Welt nicht mehr nur von den Zionisten, sondern auch von den Juden befreien.

 

Und so geht man schon zur Tat ueber und randalierte am Grabmal Mordechais und Esthers (das nun wirklich nichts mit dem Staat Israel, aber sehr viel mit dem Judentum an sich, zu tun hat) und forderte von den Behoerden, die Schliessung dieser juedischen Pilgerstaette, ein Unterstellen unter islamische Aufsicht, sowie ein Verhindern des Besuchs von Moslems, unter denen auch einige diese juedische Staette aus religioesen Gruenden besuchen.

 

Aber im Ernst: Es ist mehr als zu bezweifeln, dass auch ohne das Erwaehnen der Toetung von Tausenden Antisemiten zu altpersischen Zeiten in der Rolle Esther, diese Leute nicht aufs Grab Esthers und Mordechais gekommen waeren, welches uebrigens eine offizielle UNESCO Welterbe-Staette ist. Der Guardian berichtete uebrigens auch von einer antisemitischen persischen Publikation aus den 30igern, die nach Nazimanier gegen Juden hetzte, welche hier als ideologische Grundlage diente.

 

Das Wiesenthal Center hat jetzt bei der UNESCO einen Protest gegen den Iran in der Sache gefordert, mal sehen was die UNESCO hier machen wird, nachdem sie nicht gerade etwas fuer juedische Staetten selbst in Israel uebrig hat.

 

Was aber auf jeden Fall jetzt ein fuer alle mal klar seien sollte:

 

Das iranische Regime ist ANTISEMITISCH, richtet sich gezielt gegen Juden, ihr Erbe, ihre Feste, ihre heiligen Staetten und ihre Religion und hat schon lange selbst den Bereich des versteckt judenfeindlichen Antizionismus’ verlassen.

 

Es ist zu befuerchten, dass diese offenen antisemitischen Angriffe und Propagandamaersche die Sicherheit der der ca. 25.000 Juden im Iran noch weiter in Gefahr bringen.


Autor: haolam.de
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Samstag, 15 Januar 2011

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