Israel: Erziehung zum Frieden im Klassenzimmer

Israel: Erziehung zum Frieden im Klassenzimmer


Friedenspädagogik ist ein Grundpfeiler der Lehrpläne an israelischen Schulen.[1] Anleitung zu Toleranz und Versöhnung wird als Schlüssel für die Schaffung einer besseren Zukunft für Israelis und Palästinenser gleichermaßen betrachtet.[2] Israel hält an diesem Ziel fest, obwohl vom Iran unterstützte palästinensische Extremisten weiterhin Raketen auf Israel abschießen[3] und palästinensische Schulbücher immer noch ein negatives Bild von Juden und Israelis zeichnen[4] und damit bestehende Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern verletzen.[5]

 

Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde hatten sich bei der Unterzeichnung der Interimverträge von 1995 („Oslo II“) darauf geeinigt, ihre jeweilige Bevölkerung zum Frieden zu erziehen. Die Verträge sehen vor, dass „Israel und der [palästinensische] Rat sicherstellen werden, dass ihre jeweiligen Erziehungssysteme zum Frieden zwischen Israelis und Palästinensern und zum Frieden in der gesamten Region beitragen werden und sich der Einbeziehung jeglicher Motive enthalten werden, die den Prozess der Versöhnung negativ beeinflussen könnten.”[6]

 

Auch wenn die Palästinensische Autonomiebehörde in der Neuauflage ihrer Schulbücher 2007 eine Reihe negativer Beschreibungen von Juden und Israelis gestrichen hat, spielen zahlreiche Unterrichtsmaterialien die historische und religiöse Präsenz von Juden in der Region herunter. Selbstmordattentate werden immer noch als „Märtyrertode“ in ein positives Licht gestellt.[7]

 

Die israelische Regierung hält an einer bewussten Erziehung zum Frieden fest. Sie geht von der Erkenntnis aus, dass ein auf den Frieden ausgerichteter Schulunterricht für die Beilegung des Konfliktes zwischen Israel und seinen palästinensischen Nachbarn unbedingt notwendig ist. Israelische Schulbücher stellen den Frieden ganz bewusst als ein erreichbares Ziel dar und vermeiden bei der Diskussion des Islam oder der arabischen Welt den Einsatz negativer Stereotypen. Bei der Darstellung kontroverser Themen streben israelische Lehrbücher nach Objektivität, um den Schülern eine Vielzahl von Perspektiven nahezubringen.[8]

 

Das Erziehungssystem in Israel

 

Israel weist vier verschiedene Schulsysteme auf, welche die heterogene Bevölkerung des Landes widerspiegeln: Staatlich, religiös, privat und arabisch/drusisch.[9] Die israelische Regierung und Kommunalbehörden finanzieren 80 Prozent der gesamten Erziehung in Israel.[10]

 

  • Staatliche Schulen ergänzen den grundlegenden Stundenplan durch Kurse zu Themen des Judentums, Bibelkunde, kulturelle Themen, Geschichte, Staatsbürgerkunde und Fremdsprachen;
  • Religiöse Schulen legen einen Schwerpunkt auf die jüdischen Religionsgesetze und das Studium der Bibel;
  • Private Schulen werden von verschiedenen religiösen oder internationalen Organisationen getragen;
  • Arabische und drusische Schulen unterrichten auf Arabisch. Sie ergänzen den herkömmlichen Stundenplan durch Unterricht über den Islam oder die Religion der Drusen sowie durch Unterricht in Geschichte und zu kulturellen Themen beider Völker.[11]

Trotz der Unterschiede zwischen diesen vier Schulsystemen stellt das Erziehungsministerium jedes Jahr ein Thema von übergreifender Bedeutung vor, das in die Stundenpläne für alle Kinder mit einbezogen wird. Zu den bisherigen Themen gehörten demokratische Werte, Einwanderung, Frieden und Industrialisierung.[12]

 

Von der Regierung getragene und andere Koexistenzprogramme

 

Die Gesellschaft in Israel ist sehr vielfältig: Zum 31. Dezember 2008 setzte sich die Bevölkerung des Landes aus 75,5 Prozent Juden, 16,8 Prozent Muslimen, 1,7 arabischen Christen und 1,7 Drusen zusammen.[13] Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, richtete das israelische Ministerium für Erziehung eine Abteilung für die Erziehung zu Demokratie und Koexistenz ein. Diese Abteilung bildet Lehrer für die Entwicklung von Stundenplänen aus, welche die Vielfalt fördern. Vor allem unterrichtet das Programm [http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/bridges/one.html] Schüler über:

 

  • Toleranz und die Akzeptanz von Unterschieden
  • Das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft
  • Den Frieden
  • Die Förderung von Beziehungen zwischen allen Bürgern in Israel[14]

Dr. Shlomo Alon, Inspektor des Erziehungsministeriums für den Arabischunterricht, der selbst fließend Arabisch spricht, unterstützt das Erlernen der arabischen Sprache unter jüdischen Schülern in Israel. Alon sagt: „Wenn man die Sprache des anderen beherrscht, hat man die Macht, Barrieren zu durchbrechen."[15] Alon war an der Entwicklung von Arabisch-Grundkursen für alle Schulen Israels maßgeblich beteiligt. Dazu gehörte der Kurs für Mittelschulen zum Thema „Die Herausforderung, den Anderen anzuerkennen“, in dessen Verlauf die Schüler klassische arabische und hebräische Texte in ihrer Originalfassung lesen.[16]

 

1997 gründeten der arabisch-israelische Erzieher Amin Khalaf und der amerikanisch-israelische Lehrer Lee Gordon die Organisation Hand in Hand: das Zentrum für jüdisch-arabische Erziehung [http://www.handinhandk12.org/index.cfm?fuseaction=content.display&pageID=1], ein Netzwerk anerkannter öffentlicher Schulen mit einem zweisprachigen Kurrikulum.[17] Hand in Hand betreibt inzwischen insgesamt vier Schulen: in Jerusalem, in Galiläa, in Wadi Ara und in Beersheva; jede Schule hat einen jüdischen und einen arabischen Konrektor, und der Unterricht im Klassenzimmer wird gleichzeitig jeweils von einer jüdischen und einer arabischen Lehrkraft zweisprachig durchgeführt. Das Ziel besteht in der Förderung des gegenseitigen Verständnisses, der Freundschaft und des Friedens durch die Erziehung. Die einzelnen Klassen setzen sich zu gleichen Teilen aus jüdischen und arabischen Schülern zusammen, die jeweils die Sprache, Religion und Kultur des anderen studieren. „Hand in Hand“ arbeitet eng mit dem israelischen Erziehungsministerium zusammen.[18]

 

Zur Einsicht in eine Reihe von Koexistenzprogrammen, die darauf ausgerichtet sind, ein besseres Verständnis und eine verbesserte Interaktion zwischen Juden und Arabern in Israel zu fördern, hier klicken. [http://www.theisraelproject.org/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=hsJPK0PIJpH&b=689705&ct=7572381]

 

Israelische Schulbücher: Ein Einblick in den Unterricht in israelischen Klassenzimmern

 

Das Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-SE) [http://www.impact-se.org/] (ehemals „Center for Monitoring the Impact of Peace – CMIP“) ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die Schulbücher im Nahen Osten auf ihren Inhalt überprüft. IMPACT-SE kam zu dem Ergebnis, dass israelische Schulbücher nicht zu Krieg oder Gewalt aufrufen, sondern den Frieden als ein erreichbares Ziel darstellen. Die Unterrichtsmaterialien sind von dem Gedanken getragen, dass sich der Wunsch nach Frieden durchsetzen wird.[19]

 

Eine 2004 durchgeführte Studie zu israelischen Schulbüchern, die vom israelisch-palästinensischen Zentrum für Forschung und Information (Israel/Palestine Center for Research and Information) [http://www.ipcri.org/files/ibookseng.pdf] geleitet wurde, - eine Ideenfabrik, die einer Zweistaatenlösung durch den israelisch-palästinensischen Dialog verpflichtet ist -,[20] stellt Folgendes fest:

 

  • Israelis wird ein positiver Ansatz gegenüber anderen Kulturen, einschließlich der palästinensischen Kultur, nahegebracht;[21]
  • Israelische Kinder werden gelehrt, dass muslimische Herrscher im Verlauf des Mittelalters und zur Zeit des Osmanischen Reiches Juden gegenüber Toleranz übten;[22]
  • Sowohl das Christentum als auch der Islam werden umfassend und auf akademische Weise gelehrt;[23]
  • Israelische Lehrbücher stellen die palästinensische Perspektive der Ereignisse der Jahre 1948 und 1967 dar;[24]
  • Israelische Schulbücher bieten Beispiele und Beschreibungen von arabischen Israelis, die erfolgreiche Laufbahnen eingeschlagen haben, wie etwa im akademischen oder medizinischen Bereich;[25]
  • Israelische Lehrbücher lehren, dass vor der Gründung des Staates Israel eine große arabische Bevölkerung im Land existierte. Sie konzentrieren sich nicht allein auf die jüdischen Gemeinden im historischen Palästina vor der Staatsgründung;[26]

Übungen in israelischen Schulbüchern für das sechste Schuljahr bringen Schülern bei, wie man Konflikte, die zwischen Israelis und Palästinensern entstehen können, durch Dialog und nicht mit Gewalt beilegt;[27]

Die Darstellungen des Ursprungs des israelisch-palästinensischen Konflikts in israelischen Lehrbüchern beziehen die Frage nach Grenzen mit ein;[28]

Die israelische Politik im Verlauf der Kriege von 1967 und 1973 werden in israelischen Lehrbüchern kritisch betrachtet;[29]

Israelische Schulbücher beschreiben die arabische und palästinensische Politik auf sachliche Weise;[30]

Israelische Schulbücher beschreiben den palästinensischen Kampf als eine Nationalbewegung;[31]

Israelische Schüler lernen über die heiligen Stätten, die besonders für Muslime von Bedeutung sind, ebenso wie über solche, die sowohl für Juden als auch für Christen wichtig sind.[32]

Beispiele für israelische Schulbücher, die zum Frieden anleiten

 

Israelische Lehrbücher präsentieren ein eher ausgewogenes Bild der palästinensischen Araber und beschreiben sie nicht als eine homogene Gruppe. Ein Geschichtsbuch von 2001 unterscheidet zwischen palästinensischen Fraktionen in den 1930er Jahren: die gemäßigte Familie Nashashibi, die den Kompromiss mit den Juden befürwortete, und die Familie Husseini, die einen Kompromiss ablehnte.[33]

Israelische Schulbücher setzen Simulationsspiele ein, um den Schülern dabei zu helfen, unterschiedliche Gesichtspunkte zu begreifen. So werden die Schüler zum Beispiel angehalten, sich in Gruppen aufzuteilen, die jeweils jüdische und palästinensische Journalisten repräsentieren. Bei dem Rollenspiel werden Berichte vorbereitet, die die Überlegungen der Vereinten Nationen des Jahres 1947 analysieren und die zum UN-Teilungsplan des Landes zwischen beiden Völkern führten. Die Schüler diskutieren dann die Unterschiede zwischen den Berichten.[34]

Israelische Schulbücher erkennen die kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften von Arabern und Muslimen an. Ein Text diskutiert die Araber als kulturell kreativ: „...Sie waren die ersten, die die Existenz ansteckender Krankheiten entdeckten. Zudem waren sie die ersten, die öffentliche Hospitäler errichteten. Wegen ihrer beträchtlichen Beiträge zu verschiedenen Bereichen der Naturwissenschaft gibt es bis heute Disziplinen, die nach ihrem arabischen Namen benannt sind, wie etwa die Algebra."[35] Ein weiteres Schulbuch zum Thema Stadtentwicklung bezieht sich auf „die bedeutenden Mittel, welche die Kaliphen bei der Entwicklung bestehender Städte und der Schaffung neuer Ortschaften auf der Grundlage präziser Planung investierten.”[36]

Israelische Lehrbücher erklären den Ursprung des palästinensischen Nationalismus. Ein Lehrbuch für die neunte Klasse beobachtet, dass „sich im Verlauf der 1930er Jahre überall in Nahen Osten arabische Nationalbewegungen entwickelten. Zahlreiche Araber im [Land Israel] begannen ebenfalls, ein nationales Bewusstsein zu entwickeln - in anderen Worten, die Wahrnehmung, dass sie nicht allein ein Teil der größeren arabischen Nation sind, sondern darüber hinaus auch Palästinenser.”[37]

Der arabische Standpunkt wird repräsentiert. Ein Geschichtsbuch erwähnt, wie die Regierung Israels 1971 auf das Friedensangebot des ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat reagierte – „mit einer Verachtung und Überheblichkeit, die die israelische Gesellschaft nach dem Sechs-Tage-Krieg ergriffen hatte. Nachdem sein Angebot zurückgewiesen worden war und sich die politische Pattsituation fortsetzte, entschloss sich Sadat für den Krieg.”[38]

Israelische Lehrbücher enthalten eine Vielfalt von Standpunkten, darunter auch solche, die mit der herkömmlichen Forschung in Konflikt stehen und die israelische Politik kritisch betrachten. Umstrittene Themen, wie etwa die besetzten Gebiete, die Flüchtlingsfrage und der Status der israelischen Araber, werden aus verschiedenen Blickwinkeln behandelt. So zitiert zum Beispiel ein Buch den umstrittenen Standpunkt eines revisionistischen Historikers, der die Flucht der Palästinenser in den Jahren 1947 und 1948 eher der jüdischen Vorgehensweise zuschreibt als den Anweisungen der Führungspersönlichkeiten arabischer Länder.[39]

Israelische Schulbücher erkennen die Bedeutung des Landes für Muslime an. Ein Beispiel hierfür findet sich in einem Lehrbuch, das über die Bedeutung des Landes Israel, und vor allen der Jerusalems für den Islam spricht, und das die beiden Moscheen nennt, die auf dem Tempelberg errichtet wurden, und die auf Arabisch als der Haram al-Sharif bekannt sind (das edle Heiligtum).[40]

Israelische Lehrbücher erkennen die Geschichte der Palästinenser an. Ein Beispiel findet sich in einem Lehrbuch für Staatsbürgerkunde von 2001, in dem eine palästinensische Perspektive dargestellt wird: “[…] Ich verlange nicht, dass [Israel] aufhört, ‘zionistisch’ oder ‘jüdisch’ zu sein, doch ist es mein Recht als Staatsbürger …sicher zu sein, dass meine Kinder, die im Land ihrer Väter geboren wurden, die wiederum selbst zuvor hier geboren wurden, Anspruch auf ihre natürlichen Rechte haben.”[41]

Fernsehbeiträge des „Israel Project“ zur Friedenserziehung an israelischen Schulen:

 

Nonie Darwish - „Frieden muss gelehrt werden”

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Israelische Lehrer sprechen über den Frieden

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Experten zum israelischen Schulsystem

 

Israel

 

Itamar Marcus, Director, Palestinian Media Watch

Tel.: +972-2-625-4140 (office)

Email: itamar@pmw.org.il

 

Shelley Elkayam, Truman Research Institute for The Advancement of Peace, Hebrew University of Jerusalem; Israel Educational Counselors Association Representative at the Knesset Committee on Education

Tel.: +972-2-679-4636

E-mail: shelleye@mscc.huji.ac.il, shellleyelkayam@yahoo.com

 

Zehava Kaufman, Israeli school teacher who teaches peace in her classroom

Tel.: +972-9-766-3770 (office); +972-6-434-9498 (home)

Email: ztmmn@013.net.il

 

Experts on Israeli society

 

Israel

 

Gerald Steinberg, Professor für politische Wissenschaften, Universität Bar Ilan, Begin-Sadat Zentrum, Büro direkt: +972-3-531-8043, Handy: +972-54-890-445

E-Mail: gerald@vms.huji.ac.il

 

Aaron Lerner, Direktor, Independent Media Review & Analysis (Unabhängige Medienbeobachtung & Medienanalyse) Büro: +972-9-760-4719, Handy: +972-54-231-6470

E-Mail: imra@netvision.net.il

 

 

 

United States, Canada

 

Barbara Crook (Canada), Palestinian Media Watch

Tel.: +1-613-238-0933 (office); +1-613-220-4570 (cell)

Email: barbara@pmw.org.il

 

Institute for the Study of Modern Israel of Emory University

Tel.: +1-404-727-2798 (office)

 

David Makovsky, Senior Fellow, Washington Institute for Near East Policy

Tel.: +1-202-452-0650 (office)

Email: davidm@washingtoninstitute.org

 

Kenneth Waltzer, Professor of History, James Madison College, Director, Jewish Studies

Tel.: +1-517-432-3493 (office)

Email: waltzer@msu.edu

 

 

 

Quellenangaben:

 

[1] Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[2] Solomon, Richard H., "Teaching Peace or War?" United States Institute for Peace: Briefings and Congressional Testimony, Oct. 13, 2003,

http://www.usip.org/congress/testimony/2003/1030_solomon.html

 

[3] IDF Spokesperson’s Unit communiqué, Jan. 3, 2009

 

[4] Groiss, Arnon, “Palestinian Schoolbooks: An Updated Conclusion,” IMPACT-SE, October 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/PA/PA2009.pdf

 

[5] “The Israeli-Palestinian Interim Agreement,” Israel Ministry of Foreign Affairs, Sept. 28, 1995, http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace+Process/Guide+to+the+Peace+Process/THE+ISRAELI-PALESTINIAN+INTERIM+AGREEMENT.htm

 

[6] “The Israeli-Palestinian Interim Agreement,” Israel Ministry of Foreign Affairs, Sept. 28, 1995, http://www.mfa.gov.il/MFA/Peace+Process/Guide+to+the+Peace+Process/THE+ISRAELI-PALESTINIAN+INTERIM+AGREEMENT.htm

 

[7] Groiss, Arnon, “Palestinian Schoolbooks: An Updated Conclusion,” IMPACT-SE, October 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/PA/PA2009.pdf

 

[8] Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[9] "Education - Primary and secondary," Israel Ministry of Foreign Affairs, March 15, 2003, http://www.mfa.gov.il/MFA/Facts+About+Israel/Education/EDUCATION-+Primary+and+Secondary.htm

 

[10] “Education,” Israel Ministry of Foreign Affairs, April 1, 2008, http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/CD64F415-7E85-488E-BE4D-E840FF5080C4/0/Education.pdf

 

[11] “Education,” Israel Ministry of Foreign Affairs, April 1, 2008, http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/CD64F415-7E85-488E-BE4D-E840FF5080C4/0/Education.pdf

 

[12] “Education,” Israel Ministry of Foreign Affairs, April 1, 2008, http://www.mfa.gov.il/NR/rdonlyres/CD64F415-7E85-488E-BE4D-E840FF5080C4/0/Education.pdf

 

[13] Figures calculated from “Israel in Figures,” Israeli Central Bureau of Statistics, 2009, http://www.cbs.gov.il/publications/isr_in_n09e.pdf, p. 10.

 

[14] “Building Bridges: Israeli Public Policy,” Jewish Virtual Library, http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/bridges/one.html, accessed April 28, 2010

 

[15] Kloosterman, Karin, “It´s time to learn the language of the other,” Israel21c, Jan. 24, 2010, http://www.israel21c.org/people/its-time-to-learn-the-language-of-the-other

 

[16] Bar, Idit; Davidian, Efrat eds., Journal of the Teachers of Arabic and Islam, vol. 27, Israeli Curriculum Center, Israel Ministry of Education Pedagogical Secretariat, 2002, http://www.snunit.k12.il/sachlav/db/arabic/upload/.27/219_227.pdf

 

[17] “Selected Gift Opportunities,” Hand in Hand Web site, http://www.handinhandk12.org/index.cfm?content.display&pageID=197, accessed April 28, 2010

 

[18] “Overview,” Hand in Hand Web site, www.handinhand12.org, accessed April 28, 2010

 

[19] Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[20] "Examination of Israeli textbooks in elementary schools of the state educational system," Israel/Palestine Center for Research and Information, April 2004,

http://www.ipcri.org/files/ibookseng.pdf

 

[21] Ibid., p. 7

 

[22] Ibid., p. 8

 

[23] Ibid., p. 8

 

[24] Ibid., p. 9

 

[25] Ibid., p. 9

 

[26] Ibid., p. 10

 

[27] Ibid., p. 14

 

[28] Ibid., p. 19

 

[29] Ibid., p. 36

 

[30] Ibid., p. 36

 

[31] Ibid., p. 36

 

[32] Ibid., p. 48

 

[33] Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[34] Tabibian, K., "Journey to the Past - The Twentieth Century, By Dint of Freedom." 1999, p. 294

 

[35] "From Generation to Generation," Vol. b, 1994, p. 220

 

[36] “Journeys through Time: Cities and Communities,” 2008, p. 31, cited in Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[37] "The Twentieth Century - On the Threshold of Tomorrow." Grade 9, 1999, p.44

 

[38] Tabibian, K., "Journey to the Past - The Twentieth Century, By Dint of Freedom," 1999, p. 313

 

[39] "From Exile to Independence - The History of the Jewish People in Recent Generations," Vol. 2, 1990, p. 312

 

[40] “This is the Land – Introduction to Land of Israel Studies,” 1999, p. 161; “Similarly, Nationality – The Beginning,” 2008, p. 101, cited in Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

[41] “Being Citizens in Israel: A Jewish and Democratic State,” p. 39, cited in Teff-Seker, Yael, “Arabs, Islam and Palestinians in Israeli Textbooks: A Preliminary Update,” IMPACT-SE, November 2009, http://www.impact-se.org/docs/reports/Israel/Israel2009.pdf

 

The Israel Project


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Samstag, 05 März 2011

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