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Israel hilft: Tel Aviv - Eine neue Heimat für Flüchtlingskinder

Israel hilft:

Tel Aviv - Eine neue Heimat für Flüchtlingskinder


Tel Aviver Schule unterrichtet Kinder aus 49 Ländern / Schüler lernen gegenseitigen Respekt und Frieden

 

Die Schüler der Bialik-Rogozin Schule, die durch den Oscar-prämierten Dokumentarfilm "Strangers No More" berühmt wurde, sagen, dass Israel ihnen ein neues Leben gegeben habe. Die Schule im Süden Tel Avivs unterrichtet Kinder von Gastarbeitern, politischen Flüchtlingen, Einwanderern und Kinder aus einkommensschwachen Familien. Ihre Schüler kommen aus 49 verschiedenen Ländern und sind Christen, Muslime und Juden. Für viele von ihnen ist Bialik-Rogozin die erste Schule.

 

"Wir bieten den Kindern ein Zuhause an", sagte die Schuldirektorin Keren Tal bei einem vom Israel Project initiierten Rundgang durch die Schule. Dabei ist die Schule mehr als nur eine bloße Bildungseinrichtung: Lehrer und Schüler nehmen dort gemeinsam ihre täglichen Mahlzeiten zu sich, um eine häusliche und familiäre Atmosphäre zu schaffen, so die Schuldirektorin. Die Finanzierung der Schulspeisung, so Tal, übernimmt im übrigen die Tel Aviver Stadtverwaltung und verschiedene NGOs.

 

Tal und andere Mitarbeiter erkannten bereits vor einigen Jahren, dass die Kinder einen Ort benötigen, an dem sie nach der Schule betreut werden können. Daher entschloss sich die Schule, verschiedene Aktivitäten, individuelle Unterrichtsstunden und psychologische Beratungen in ihrer Muttersprache anzubieten, zum Beispiel auf Arabisch.

 

Mohammed, ein 16-jähriger politischer Flüchtling aus Darfur, dessen Vater und Großmutter vor seinen Augen getötet wurden, besuchte zum ersten Mal eine Schule in Israel. Nach drei Jahren absolvierte er bereits seine Abschlussprüfung und erhielt daraufhin ein Universitätsstipendium in Israel.

 

Ein weiterer Schüler, Karim, arabischer Israeli, dessen Familie aus Gaza und Nablus stammt, sieht sich als Israeli: "Israel ist mein Zuhause", sagt Karim. "Dort leben meine Freunde und dort treibe ich Sport."

 

Viele Schüler haben bereits die israelische Staatsbürgerschaft erhalten und weitere 200 Schüler werden sie noch in diesem Jahr verliehen bekommen.

Während der Tour betonten die Schüler, dass ihre besondere Unterrichtsform das friedliche Miteinander fördert: Die Kinder lernen gegenseitigen Respekt und Verständnis füreinander, unabhängig von Herkunft, Religion und Aussehen.

 

"Die Schüler lernen zwar Hebräisch und beschäftigen sich mit den Gepflogenheiten Israels, jedoch werden sie gleichzeitig ermutigt, sich auch mit ihrer Herkunft und der ihrer Mitschüler auseinanderzusetzen," sagt Tal.

 

An der Bialik-Rogozin Schule jedenfalls, da sind die Schüler einer Meinung, ist niemand ein Fremder.

 

TIP

 

 


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Freitag, 25 März 2011

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