Internationaler Terrorismus: Unterstützt der Iran Terroristen in Latainamerika?

Internationaler Terrorismus:

Unterstützt der Iran Terroristen in Latainamerika?


Die Belege verdichten sich immer mehr, daß das iranische Mullah-Regime nicht nur die Taliban in Afghanistan, die Hizbullah im Libanon und die Hamas in Gaza unterstützt und zum Teil direkt steuert, sondern auch Terrororganisationen in Latainamerika. Im Grenzgebiet zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay werden auch Stellungen der libanesischen radikal-islamistischen Terrororganisation Hizbullah vermutet, die von Syrien und dem Iran finanziert, ausgerüstet und angeleitet wird. Hizbullah-Terroristen sind zusammen mit iranischen Elitesoldaten auch an der gewaltsamen und blutigen Bekämpfung der Demokratiebewegung in Syrien beteiligt.

Der ehemaligen Kommandeur der Streitkräfte von Peru, Francisco Contreras Rivas, hat die schon seit einiger Zeit vermutete Präsenz der Hizbullah in Lateinamerika verurteilt. Gleichzeitig kritisierte er das enge Verhältnis zwischen dem venezuelanischen Despoten Hugo Chavez, dem "Erfinder" des "Sozialismus des 21. Jahrhunderts", und seinem iranischen Amtskollegen Mahmoud Ahmadinejad.

Das Nachrichtenmagazin Latina-Press zitiert Rivas:

“Wir müssen uns über die wachsende Präsenz des Iran in Lateinamerika kümmern. Es gibt hier iranische Vereinigungen, die Terrororganisationen unterstützen und mit ihnen zusammenarbeiten. Wir müssen definitiv besorgt sein”, so der hochrangige Militär in einem Interviev mit der Jerusalem Post.

Laut Riva, der sich als Leiter der peruanischen Streitkräfte seit Anfang dieses Jahres nach 42 Jahren Dienst im Ruhestand befindet, gibt es Hisbollah-Hochburgen im Grenzgebiet des Dreiländerecks zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay. Die Region gilt als fruchtbarer Boden für Drogenschmuggel, Waffenhandel und Geldwäsche. Die Anwesenheit des iranischen Verteidigungsministers Ahmad Vahidi in Bolivien, dem engsten Verbündeten Venezuelas in Südamerika, ist seinen Aussagen nach “skandalös”. “Dieser persische Offizier ist der Drahtzieher der Bombenanschläge auf das jüdische Zentrum in Buenos Aires”, so Contrera Rivas abschliessend. Chavez selber, der zu eine Chemotherapie in das befreundete Kuba reisen wird, war in der Vergangenheit immer wieder durch antisemitische Aussagen aufgefallen ("Die, die den Messias ermordeten, beherrschen heute die internationalen Finanzmärkte."). Seit Jahren gibt es eine intensive Reisetätigkeit von Militärs und Politikern zwischen Venezuela und Iran.

 

jfa / Foto: Komplitzen - Chavez und Ahmadinejad

 

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Autor: haolam.de
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Samstag, 30 Juli 2011

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