Rot-Braunes aus London: Mit Antisemitismus und Homophobie zum Wahlerfolg?

Rot-Braunes aus London:

Mit Antisemitismus und Homophobie zum Wahlerfolg?


Mit Antisemitismus und Homophobie zum Wahlerfolg?

Linke sind per se gegen Rassismus, Antisemitismus und Homophobie. Frauen sind dümmer als Männer. Die Erde ist eine Scheibe.´ Der berüchtigte, ultralinke Kandidat für das Amt des Londoner Bürgermeisters, Ken Livingstone, der von seinen Verehrern "Red Ken" genannt wird, straft zumindest das erste Vorurteil erfolgreich Lügen - mit Antisemitismus und Homophobie will der ehemalige Bürgermeister von London die Wahlen gewinnen und an die Spitze der Hauptstadt Großbritaniens zurückkommen - eine reale Gefahr für die Demokratie, denn er könnte erfolgreich sein.

Livingstone war schon in den 1980er Jahren rabiat in den Londoner Politik aktiv - etwa als Chef des "Greater London Council (GLC), der ehemaligen Stadtverwaltung, die, nach diversen radikalsozialistischen und ultralinken Experimenten zu Lasten der Bürger, von der damaligen britischen Regierungschefin Magret Thachter aufgelöst und Livingstone entmachtet wurde. Von 2000 bis 2009 war er dann Bürgermeister. Jetzt will er seinen Nachfolger und Amtsinhaber bei der Wahl am 3. Mai schlagen und setzt dabei insbesondere auf die Stimmen der muslimischen Wähler in London. Sein eiskaltes Kalkül: Mit antisemitischen und homophoben Kampagnen werde er dieses Wählerpotential für sich mobilisieren und so die Wahlen gewinnen können.

Der "Rote Ken" lässt sich gerne als "Held" einer "Koalition der Ausgegrenzten und Benachteiligten" darstellen - zu denen er aber beispielsweise Juden explizit nicht zählt, die grenzt er lieber selber aus. WELTonline berichtet:

Die jüdische Gemeinde Londons zählt er nicht dazu, die grenzt er selber gerne aus, schon in seinen acht Jahren als Bürgermeister, mit zum Teil an Rassismus grenzenden Äußerungen. Für ihn sind "Israel, Juden, Zionismus" ein und dasselbe, wie eine Gruppe besorgter jüdischer Vertreter und Anhänger der Labour-Partei unlängst bei einem Treffen mit ihm erneut feststellen musste.

Da ist es nur logisch, das Livingstone bei dem vom Iran finanzierten Fernsehsender "Press TV" eine eigene Show hat und das er Scheichs, die ihn besuchen, herzlich umarmt, auch wenn sie Schwulen und Ehebrechern den Tod wünschen.

Livingstone ist konsequent - WELTonline berichtet weiter:

Vor wenigen Tagen, während eines Besuches in der Finsbury Park Moschee, in der einst der armamputierte Abu Hamsa seine Hasspredigten und Jihad-Aufrufe losgeworden war, ließ er gar wissen, er werde, falls gewählt, dafür sorgen, die Londoner in den Lehren des Islam zu unterweisen.

Bei einer anderen Gelegenheit teilte Livingstone den jüdischen Besuchern mit, warum Juden ihn nicht interessieren: Weil "sie alle sowieso reich sind und mich nicht wählen werden."

Positiv ist zu vermerken, das rund ein Drittel der Labour-Wähler, die einst Livingston gewählt haben, nach einer aktuellen Umfrage sich nicht mehr in der Lage sehen, ihn erneut zu wählen. Es bleibt zu hoffen, das dies ausreicht um einen Sieg des 1945 gebohrenen Livingstone zu verhindern.

 

jfa / Foto: Plakat einer Kampagne gegen die Rückkehr von Livingstone



Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 03 April 2012

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