Iran: Neue Hinrichtungswelle gegen homosexuelle Männer

Iran:

Neue Hinrichtungswelle gegen homosexuelle Männer


Neue Hinrichtungswelle gegen homosexuelle Männer

Seit der Machtergreifung der Mullahs im Iran wurden dort nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen bis zu 8.000 schwule Männer und Jugendliche hingerichtet - oftmals öffentlich. Da in der "Islamischen Republik Iran" das islamische Unrecht der Scharia gilt, steht dort auf männliche Homosexualität die Todesstrafe. Nun scheint eine neue Welle an staatlichen Morden in dem vom Regime geschundenen Land bevorzustehen.

In einer westiranischen Stadt sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten vier Schwule zum Tode verurteilt worden. Wie die Human Rights Activist News Agency (HRANA) meldet, hat ein sogenanntes "Gericht" in der Provinz Kohkiluyeh und Buyer Ahmad die Männer wegen "Lavat" für schuldig befunden. Nach Angaben der Agentur sollen Saadat Arefi, Vahid Akbari, Javid Akbari und Houshmand Akbari nach der Bestätigung des Urteils gehängt werden.

Das "Strafgesetzbuch" der Islamischen Republik Iran beschreibt "Lavat" als eine "sexuelle Handlung zwischen Männern, entweder mit Eindringen oder in Form von Tafkhiz" (Aneinanderreiben von Oberschenkel und Penis). In Paragraf 110 heißt es: "Die Bestrafung von Lavat mit Eindringen ist die Todesstrafe, und die Exekutionsart obliegt dem Scharia-Richter."

Die Verfolfgung von Homosexuellen, Andersdenkenden und Andersgläubigen gehört zum Selbstverständnis der Regimes, wie auch seine Vorbereitungen für einen atomaren Angriffskrieg zunächst gegen Israel.

 

jfa


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 15 Mai 2012