Offener Brief an Jürgen Todenhöfer

Offener Brief an Jürgen Todenhöfer




Sehr von Antisemiten verehrter Herr Todenhöfer,

Ministerpräsident Netanyahu ist derzeit mit wichtigeren Aufgaben beschäftigt, als Offene Briefe mediengeiler Ex-Politiker zu lesen, die auch noch auf Deutsch verfasst sind, weil sie sich ohnehin nicht an ihn, sondern an ein einschlägiges Publikum richten.

Daher, wenn Sie erlauben: Darf ich Ihnen mitten auf Ihrer beeindruckenden Selbstdarstellungstournee ein paar Fragen stellen? Als Deutscher, der weiß, dass man aus unserer Geschichte nicht unbedingt gelernt haben muss, den Juden zu raten, sich nicht gegen ihre Todfeinde zu verteidigen und der den Antisemitismus nicht nur pro forma ablehnt, weshalb er sich nicht ausgerechnet auf den einzigen jüdischen unter den 200 Staaten dieser Welt einschießt?

Haben Sie sich schon einmal vorgestellt, wie es wäre, nicht nach Gaza zu fahren, um vor der Kamera den Vater Teresa der leidenden Palästinenser zu geben, sondern wenigstens ein einziges Mal nüchtern zu beobachten, was sich dort seit Jahrzehnten tut? Wenn Sie schon eine rührselige Blumenzüchtergeschichte vortragen, wissen Sie dann auch, dass Israel beim vollständigen Abzug vor neun Jahren 3000 Gewächshäuser intakt zurückgelassen hat, die von den Menschen, die Ihnen so am Herzen liegen, in Nullkommanix zerstört wurden? Ist Ihnen bekannt dass die „Blockade“ eine Folge des Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen ist, der gleich nach dem Rückzug intensiviert wurde? Ach, ich vergaß – für Sie ist ja die Hamas eine „radikale, streng konservative“ Bewegung, die „mit teilweise selbst gebastelten Raketen dilettantisch und in inakzeptabler Weise versucht, wenigstens ein paar Rechte der Palästinenser durchzusetzen“.

Es ist natürlich legitim, von „sogenannten palästinensischen Terrorbewegungen“ zu sprechen oder der Hamas edle Absichten zu attestieren, so wie es legitim ist, sich vorzustellen, wie lustig und vor allem angemessen es wäre, Ihnen einen Chinaböller in die Hose zu stecken. Aber erwarten Sie nicht, dass Herr Netanyahu Ihr ebenso weinerliches wie redundantes Geschreibsel ernst oder auch nur Kenntnis nimmt. Er könnte Ihnen nämlich auch einige Geschichten erzählen.

Etwa über die Brutalität, mit der ihre Schützlinge seit den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts gegen die jüdische Existenz im Land vorgehen. Sagt Ihnen der Schlachtruf „Idbach al-Yahud“ etwas? Das heißt: Schlachtet die Juden, und es ist seither zahllose Male versucht und auch getan worden. Haben Sie schon mal die Bilder der Familie Fogel gesehen, die von zwei edlen palästinensischen Freiheitskämpfern in ihren Betten abgeschlachtet wurde? Oder die Leichenteile in einem zerbombten Linienbus und in den Bäumen und auf den Balkonen in der Dizengoff Street? Die schwangere Tali Hatuel und ihre drei kleinen Töchter, ermordet im Auto? Den Säugling Shalhevet Pas, von einem palästinensischen Scharfschützen im Kinderwagen abgeknallt? Ach nein, die können Sie gar nicht gesehen haben – anders als Ihre Freunde in Palästina wahren die Israelis die Würde der Opfer und zerren sie nicht noch zum Wohle der Propaganda vor die Kameras.

Versuchen wir es also so herum: Was sagen Sie als so feinsinniger und empfindsamer Mensch zu der Kultur des Todes, die dort gepflegt wird, wo Sie „am liebsten sofort wieder hinfahren würden”? Zu den „Sommer-Camps“, in denen man schon Hunderttausende von Dreikäsehochs in Tarnanzügen durch den Sand robben lässt? Zum Kinderfernsehen, in dem man zum Jihad gegen die Juden aufruft? Nein, nicht zum Ende der Blockade oder ähnlichem – zum Judenmord ruft man dort auf, und zwar jeden Tag, den der Herr werden lässt. Steht Ihnen da nicht das tadellos frisierte Haupthaar zu Berge? Haben Sie schon einmal gesehen, wie man in Palästina bei der Nachricht von einem gelungenen Terroranschlag feiert und Süßigkeiten verteilt? Und wie man Bombenattentate mit Attrappen nachstellt? Und dass man live, open air, vor Publikum die Verschleppung Gilad Shalits nachgespielt hat, inklusive eines palästinensischen Laienschauspielers, der auf der Bühne in grüner Uniform vor den maskierten und bewaffneten „Konservativen“ der Hamas auf dem Boden kniete und ängstlich nach seiner Mutter rief? Saukomisch, so was, oder? Landestypischer Humor! Hochzivilisiert!

Wissen Sie, was, Herr Todenhöfer? Machen Sie, was Sie wollen, ignorieren Sie die Realität des Nahen Ostens, pfeifen Sie auf jüdisches Leid, solidarisieren Sie sich mit einem von selbsternannten Gotteskriegern zum Jihad erzogenen Volk und reden Sie sich auch noch den niederträchtigsten Terror schön, raten Sie den Israelis, die binnen nicht einmal drei Wochen mit 2400 Raketen beschossen wurden, dazu, für ihre Mörder die Grenzen zu öffnen, damit diese nicht mehr so mühsam Tunnel graben müssen; dafür haben Sie ja Ihre Facebook-Seite, die von den Antisemiten so unweigerlich angesteuert wird wie der Kuhfladen von der Schmeißfliege. Aber, bitte: Verschonen Sie uns mit dieser schmierigen Leidensnummer, dieser lächerlichen Legende vom palästinensischen Opfervolk und der taktischen, weniger als lauwarmen Distanzierung von der Hamas, die Sie sich pflichtschuldigst abringen; sie ist alles andere als glaubwürdig, eher, wenn ich das einmal so offen sagen darf, rechtschaffen ekelhaft. Nehmen Sie sich lieber ein Beispiel an jenem CDU-Ratsherrn, der vor ein paar Wochen aus seinen Herzen keine Mördergrube gemacht und den wahrhaft israelkritischen Satz „Juden sind scheiße“ auf seiner Facebook-Seite hinterlassen hat. Das war kurz, knapp – und, im Gegensatz zu Ihrem larmoyanten Sermon, wenigstens ehrlich.

Mit dem Ausdruck meiner Geringschätzung,

Claudio Casula - Spirit of Entebbe

 

Foto: Jürgen Todenhöfer (Foto: von Hydro at de.wikipedia (Original text : ?) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], vom Wikimedia Commons)

 

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Autor: fischerde
Bild Quelle:


Donnerstag, 31 Juli 2014






Ob dieser deustche D*** überhaupt verstanden hat was in diesem Brief steht, bezweifle ich stark!

In der gestrigen Propaganda Sendung "Anne Will und D***** "  hat er jedenfalls zum Ausdruck gebracht was er für ein j*********** Gutmensch Typ ist!

Hofffentlich kann ich es noch erleben wenn ihn seine moslemischen Freunde in Berlin oder sonstwo einmal den Arsch versohlen!



@ den Verfasser

Haben Sie diesen offenen Brief auch an Herrn Todenhöfer geschickt? Es bringt ja leider nichts bzw. berührt, ärgert, bringt ihn nicht zum Nachdenken, wenn er diese Briefe nicht direkt unter die Nase, vor die Brille gesetzt bekommt.

Ansonsten - guter Brief.

 



Meine Hochachtung für den Verfasser dieses ausgezeichneten und auf den Punkt gebrachten, offenen Briefes an den selbsternannten " Nahost-Experten " Todenhöfer, dessen ekelhaftes Palästinenser-Gesäusel nichts anderes ist als eine berechnend gefährliche, Juden verachtende Einseitigkeit, die sich in unseren Breiten volksverhetzend auswirkt.

Es ist vollends unerträglich und absolut inakzeptabel, dass jüdische Mitmenschen wieder mit Demütigungen konfrontiert sind und überdies auch noch Übergriffe und Progromen fürchten müssen, und in eben dem Maße unerträglich und unzumutbar sind solche Menschen wie dieser Herr Todenhöfer!

 



Ich bin Türke! Ich mag (traue) weder Araber(n) noch Israeliten (Punkt)

Aber dieser Krieg ist ein Krieg, der weder den Moslems noch den Juden zu Gute kommt. Es sind wieder mal die feigen Drahtzieher (Hamasführung sitzt in diesem Scheiss Wahabiten Drecksland Katar und nippelt an einem Cocktail) und Liebermann (nicht Netanjahu) fordert den TOTALEN KRIEG, aber seine Söhne und Töchter dienen wahrscheinlich am roten Meer oder der hat keine. Interessiert mich auch nicht ob er welche hat. Die Katholiken!!! die seit 2000 Jahren den Tod aller Juden herbeihoffen, und es beinahe fast geschafft hatten, lachen sich nun ins Fäustchen.

Es war, ist und bleibt für immer so! Die feigen Säcke schüren den Krieg und die, die eigentlich nur in Frieden leben wollen STERBEN. Für was? Für die Entscheidung feiger Dreckssäcke, die sich Ihrer Religion berufen fühlen. Diese Penner! Die sollten nochmal ihre "heiligen" Bücher durchlesen, vielleicht verstehen die Betonköpfe was da drin steht...

Aber Allah, Gott, J..., (Nach Buchstaben sortiert) wird den Menschen die gerechte Strafe geben! Ebola ist der Anfang. Ich hoffe die Menschheit verreckt an diesem Virus und die Erde, die Natur, die Pflanzen, die Tiere und alles andere was diese Teufelsbrut noch versaut hat, regeneriert sich.

Im Paradies ist ja genug Platz für alle Traumtänzer da.



Danke fúr diesen guten Brief!



soviel zur hamas

 

http://parseundparse.wordpress.com/2014/07/26/gaza-das-luxusleben-im-jihad-hochrangiger-hamasvertreter/

 

 



Ich finde diesen Brief einfach nur lächerlich. Ihr Juden Schütz euch nur in dem ihr das Wort antisemitismuss tausendmal in denn Mund nimmt. Das zeigt wiedermal das ihr die anderen beschuldigt. Wir dürfen nicht die  Israelis kritisieren aber die Israelis dürfen jeden Menschen Wesen Nationalität er ist beleidigen oder wie soll ich mir das vorstellen? Bei denn pro-israelischen Demos wird auf israelisch gejubelt und geschrien : ,, ein toter Araber ist ein guter Araber " es gibt so viele Videos die das beweisen können. Das nehmen eure israelischen Landleute auf und stellen es ins Netz. Wie darf man so eine Tat nennen? Hört auf mit der Heulerei, und gibt doch einfach zu das ihr Kindermörder und völksmörder seid. Der Herr netanjahu hat denn tot verdient wie die anderen Israelis die denn tot der Kinder in palestine unterstützen, ich hoffe das diese bestialische Art von Krieg auf hört und bete dafür das jeder Zionist seine gerechte Strafe bekommt. Free palestine Free Gaza



@ Abdul:

 

Auf welcher pro-israelischen Kundgebung in Israel oder außerhalb Israels wurden solche Parolen gerufen? Bitte mit Angabe von Ort und Datum sowie, wenn vorhanden, Link zu Belegen für diese Behauptung. Tatsächlich  werden zivile Opfer von Israel versorgt durch umfangreiche Medikamentenlieferungen in den Gazastreifen und extra eingerichtete Lazaretts entlang der Grenze zu Gaza - die verletzten Zivilisten sind Ergebnis der menschenverachtenden Praxis der Hamas, sich hinter menschlichen Schutzschilden zu verstecken.  Bei den pro-israelischen Kundgebung überall auf der Welt ist es daneben eher die R$egel, nicht die Ausnahme, der zivilen Opfer in Gaza zu gedenken, weil sie Opfer der Hamas-Terroristen sind.

Und wenn Sie vermeintliche "Beweisvideos" verlinken, sollten Sie sich erst vergewisseren, was da evtl. auf Hebräisch gerufen/gesagt wird - Sie können doch Hebräisch, oder?



@ Abdul:

Was sagst Du denn zu dem Fakt, das in der israelischen Armee nicht nur jüdische Israelis, sondern auch arabisch-palästinensische, drusische und beduinische Israel Militärdienst leisten - und zwar freiwillig - als Soldaten, Offiziere und Kommandeure?



@A.: "Der Herr Netanjahu hat denn tot verdient...." Kann mir nicht helfen, aber irgendwie typisch. Kömmt jetzt irgendeine Keule...? ☺



@ ABDUL: hier ist die Quelle Ihres abgrundtiefen Hasses auf alles Jüdische, sie ist uns auch bekannt.

http://www.memritv.org/clip/en/12099.htm

Hier ein Aufruf (wieder einmal) Israel zu vernichten. Sogar mit Aufruf an den NATO-PARTNER TÜRKEI:

http://www.memritv.org/clip/en/4373.htm

 

Halten Sie uns nicht für blöd. Ihr Pan-Mohammedanischer Plan wird niemals aufgehen, auch nicht mit der Hilfe des heutigen Deutschlands so wie es der Mufti von Jerusalem schon einmal in einer Allianz mit Htler-Deutschland versucht hat. Es wird nicht funktionieren.

 



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